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Russische Kriegsschiffe mit Waffenlieferung nach Syrien unterwegs

Ein anonymer Vertreter des Pentagon in den USA hat dem TV-Sender CNN Informationen zukommen lassen, die besagen, dass drei russische Kriegsschiffe beladen mit Waffen nach Syrien unterwegs sind.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums äußerte aber, dass jede Waffenlieferung an die Truppen von Baschar al-Assad die Situation im Land zuspitzen würde.

"Was die russischen Waffenlieferungen im Allgemeinen anbelangt, so ist die Haltung Washingtons wohl bekannt", so eine Sprecherin des Pentagon.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Russland, Syrien, Baschar al-Assad, Waffenlieferung
Quelle: de.rian.ru

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07.06.2013 13:59 Uhr von CoffeMaker
 
+5 | -0
 
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"Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums äußerte aber, dass jede Waffenlieferung an die Truppen von Baschar al-Assad die Situation im Land zuspitzen würde. "

Stimmt, die mordenen Terroristenbanden könnten vernichtet werden und Ruhe und Sicherheit im Lande einkehren. Diese Situation wäre natürlich äußerst bedenklich, aber nur wenn ich am Krieg interessiert bin.
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07.06.2013 22:39 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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@ CoffeMaker

Mit "Ruhe und Sicherheit" meinst du dasselbe diktatorische Regime, welches ohne Gnade auf eigene Verluste immer wieder brutal Aufstände im eigenen Land niedergeschlagen hat und Oppositionelle im großen Stile hat verschwinden lassen?
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10.06.2013 16:09 Uhr von CoffeMaker
 
+2 | -1
 
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@ Perisecor

1. Die Informationen hast du woher? Von Reuter?
2. Wenn man sich schon Kämpfer aus dem Ausland holen muss um eine Revolution zu arangieren dann sagt das wohl alles.
3. Wenn es da so scheiße ist wie du sagst, warum flüchtete die Bevölkerung nicht? Ich meine sie sind ja nicht so eingesperrt wie es die Bürger in der DDR waren.
4. Wenn in Deutschland ein Bundesland den Aufstand macht passiert was? Genau das gleich wie dort, weil jede Regierung ob Diktatur oder (Schein)Demokratie an ihrer Macht festhält. Bei uns würde man die Aufständischen allerdings als Terroristen und dort in Syrien als Rebellen/Freiheitskämpfer betiteln.
5. Warum werden nur Schurken-Regierungen mit westlicher Unterstützung gestürzt die nicht im Gleichschritt mit dem Westen laufen, während man an anderen Schurkenregierungen noch Milliarden-Waffensysteme verkauft und wohlwollend zuguckt was die in ihren Ländern machen.
Libyen war das beste Beispiel, solange sie kooperierten und Gewinne brachten war alles ruhig, als man sich vom Westen abwandte wurde eine Rebellion entfacht, Söldner eingeschleust, Flugverbotszone und alles getötet was im Wege stand.

So sieht die Wahrheit wohl eher aus. Es geht nur um Macht und Geld und um das zu erreichen schiebt man die schlechte Behandlung der Bevölkerung vor, was unsere Leute an den Fäden der Macht aber nicht wirklich interessiert.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
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10.06.2013 16:19 Uhr von Perisecor
 
+2 | -3
 
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@ CoffeMaker

1) Aus unterschiedlichen Quellen. Das Assad-Regime ist ja nicht erst seit 2008 in Syrien aktiv, sondern seit den 70er Jahren. Politische Verfolgung im großen Stil gehört dort, leider, zum Alltag.

2) Auf beiden Seiten kämpfen Kämpfer aus dem Ausland. Ich bevorzuge auch nicht die "Rebellen". Von mir aus könnte man beide Parteien entfernen und eine tatsächliche syrische Regierung etablieren.

3) Die Bevölkerung flüchtet doch, vor allem in die Türkei, den einzigen stabilen Nachbarstaat (außer Israel, welches die Grenze nicht öffnet).

4) Unsinn. In Syrien hat ja gar kein Bundesland versucht auszutreten, so ist Syrien ja auch gar nicht organisiert, sondern es handelt sich um einen vollumfassenden Bürgerkrieg.
Nur für´s Protokoll: In Deutschland könnten Bundesländer friedlich austreten.

5) Libyen war schon seit den 80er Jahren ein ständiges Problem. Geschäfte hat dort eigentlich nur Frankreich gemacht. Gaddafi hatte sich Anfang 2000er langsam wieder angenähert, u.a. mit einer Entschuldigung wegen Lockerbie, dann aber wieder angefangen zu spinnen und z.B. die Aufteilung der Schweiz zu fordern.

Libyen hat sich auch nicht vom Westen abgewandt. Libyen war zuvor nämlich einfach nicht dem Westen zugewandt.



Generell sind dem Westen zugewandte Schurkenstaaten aber natürlich besser als verfeindete Schurkenstaaten.

Wenn ich einen Freund hätte, der in einer brutalen Motorradgang wäre, dann würde ich den ja auch mehr mögen als einen Drogendealer aus Berlin - obwohl beide Kriminelle sind.

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