07.06.13 07:07 Uhr
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Befüllen wir 3D-Drucker irgendwann mit Plastikmüll?

Plastikabfall werfen wir heute noch in den Gelben Sack. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass mit diesem Rohstoff irgendwann 3D-Drucker befüllt werden. Die dreidimensionalen Printer benötigen nämlich Kunststoffe als Ausgangsmaterial.

Die US-Firma Rocknail Specialties will einem Problem Abhilfe schaffen, dass man schon von Tintenstrahldruckern kennt. Die Druckerfarbe ist nämlich sehr teuer. Weil das auch bei den Druckstoffen für 3D-Printer möglich sein kann, wirkt man nun darauf hin, dass kein Rohmaterial eingekauft werden muss.

Stattdessen werden Plastikflaschen, Waschmittelbehälter oder altes Spielzeug geschreddert, eingeschmolzen, gewalzt und einem Extruderprozess unterzogen. Das Polymerfilament soll dann der Rohstoff für die Ausgabe sein. Noch sammelt die Firma aber Geld, um die Technik zu entwickeln.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Müll, Drucker, Plastik, 3D-Drucker
Quelle: www.heise.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.06.2013 08:11 Uhr von CripKiller
 
+8 | -1
 
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Das wäre wirklich interessant, auch für unsere Zukunft als Mensch. Schüssel kaputt? Kein Problem, schnell geschreddert und eine neue gedruckt.

Quasi die Vorstufe zum Replikator :)
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07.06.2013 09:34 Uhr von jens3001
 
+1 | -0
 
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tsunami13

ähm. wenn das zeug eingeschmolzen wird, schmeckst du sicher nichts mehr. abgesehen davon ist es sicher ratsam das plastik vorher noch zu waschen (sollte auch beim gelben sack so gemacht werden).
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07.06.2013 10:02 Uhr von Kamper
 
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jens3001

natürlich sollte das plastik gewaschen werden, bevor es in den gelben sack kommt. aber wer macht das schon? wie viel liter wasser gehen im jahr dann allein für joghurt-becher auswaschen drauf? ich habe kein geld zu verschenken...

[ nachträglich editiert von Kamper ]
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07.06.2013 11:17 Uhr von Lucotus
 
+1 | -0
 
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An und für sich prima Idee, allerdings gibt es unterschiedliche Kunststoffe für unterschiedliche Einsatzzwecke.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass es einen brauchbaren Werkstoff gibt, wenn wahllos verschiedene Kunststoffe zusammengeschmolzen werden.
Bei Metallen ist es ja auch so, dass man nicht beliebig herumlegieren kann.

Bin mal gespannt, wie das gelöst wird.
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07.06.2013 14:49 Uhr von Kanga
 
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geilomat....
das wäre besonders für kriegsgebiete interessant...
kinderspielzeug rein...waffen raus

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