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Kenia: Folteropfer der Mau-Mau bekommen endlich finanzielle Entschädigung

Kenianer, die von britischen Kolonialtruppen während des Mau-Mau-Aufstand gefoltert wurden, werden finazielle Entschädigungen in Höhe von 20 Millionen Pfund erhalten, hat der britische Außenminister William Hague am heutigen Donnerstag angekündigt.

Hague sagte weiter, die Regierung des Vereinigten Königreichs hat anerkannt, dass Kenianer gefoltert wurden und dass man die stattgefundenen Exzesse "aufrichtig bedauert".

Tausende Menschen wurden während des Mau-Mau-Aufstands (in den 1950er Jahren) gegen die britische Herrschaft in Kenia getötet. In der kenianischen Hauptstadt Nairobi soll nun ein Denkmal für die Opfer errichtet werden.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Opfer, Entschädigung, Kenia, Mau Mau
Quelle: www.bbc.co.uk

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2013 20:37 Uhr von Trallala2
 
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Die Franzosen und die Briten waren derart von Hitlerdeutschland und der Verbrechen der Deutschen in der Zeit geschockt, dass sie genauso selber weitermachten. Die Franzosen gingen sofort nach dem Krieg brutal weiter gegen Indochina und Algerien vor, die Briten in ihren Kolonien.

So manches Mal frage ich mich was die Franzosen und Briten eigentlich an Hitlerdeutschland gestört hat? Das sie brutal in den besetzten Gebieten agierten, oder nur dass sie die Opfer waren?

Denn wenn ich derart von einem Krieg geschockt bin, dann gönne ich mir den Frieden. Dann überfalle ich nahtlos sofort nach dem 2. WK sofort selber wieder fremde Länder und führe weiter den Krieg?
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06.06.2013 21:28 Uhr von psycoman
 
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"Dann überfalle ich nahtlos sofort nach dem 2. WK sofort selber wieder fremde Länder und führe weiter den Krieg? "

Das ist ja auch nicht so gewesen. Die Länder waren schon länger besetz, circa 50 Jahre, denn es waren Kolonien. Die haben, aus ihrer Sicht, nur gegen Aufständische/Rebellen, Terroristen würde man heute wohl sagen, gewehrt.

Das macht die Handlungen nicht besser, aber die Länder wurden eben nicht einfach so besetzt.
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07.06.2013 08:47 Uhr von gugge01
 
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Mau Mau, soweit ich mich erinnere war damals gerade das „auf den Erdboden Fesseln in der Nähe von Termitenhügeln“ das angesagte pädagogische Mittel zur Motivierung für umfassende Kooperationsbereitschaft.

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