06.06.13 13:59 Uhr
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Ausschreitungen Türkei: Reporter ohne Grenzen - "14 Journalisten verletzt"

Die andauernden Ausschreitungen in der türkischen Metropole Istanbul fordern auch Opfer unter Journalisten. Die Organisation "Reporter ohne Grenzen" berichtet nun, dass bereits 14 Reporter bei den Unruhen verletzt wurden.

Der Fotograf Selcuk Samiloglu, von der türkischen Zeitung "Hürriyet", wurde von einem Gummigeschoss der Polizei an der Hand und am Kopf getroffen und verletzt. Auch weitere Medienvertreter sollen durch den Einsatz von Tränengas, Gummigeschosse oder Wasserwerfer verletzt worden sein.

Viele prominente Türken kritisierten, dass große türkischen Medien tagelang sehr wenig über die Unruhen in der Türkei berichtet hatten. Auf der ROG-Rangliste steht der türkische Staat auf Platz 154 von 179, was die Einschränkung der Pressefreiheit angeht.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Türkei, Verletzung, Reporter, Reporter ohne Grenzen
Quelle: meedia.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2013 14:04 Uhr von Atze2
 
+4 | -9
 
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naja

ich gehe davon aus das viele Journalisten sich absichtlich in die erste Reihe stellen um ein Gummi-Geschoss in die Fresse zu kriegen und sich damit einen Namen machen wollen.

Kein Mitleid. Selber schuld.


Gute "Kriegsberichterstatter" bleiben hinter den feindlichen Linien. Siehe Antonia Rados.

[ nachträglich editiert von Atze2 ]
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06.06.2013 15:04 Uhr von Fenasi-Kerim
 
+1 | -8
 
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Pöhse Türken.
Letzten Samstag haben Poizisten in Frankfurt (Deutschland / EU) auch auf Journalisten eingekesselt und niedergeknüppelt.


"Bei der Blockupy Demonstration am vergangenen Samstag, den 01.06.2013 wurden unsere Grund- und Freiheitsrechte massiv ausgehebelt.

Eine, vom Gericht, in mehreren Instanzen, genehmigte, friedliche Demonstration wurde nach nur 20 Minuten durch die Polizei, gewaltsam, unterbrochen und letztendlich verhindert.

Die Kapitalismuskritiker, S21 Gegner, Fluglärmbekämpfer, etc. wollten gegen das Spardiktat der Troika (EZB, IWF, EU Kommission) demonstrieren. Nach nicht einmal 1km Strecke wurde der antikapitalistische Block, an der Spitze des Demonstrationszuges, von der Polizei, ohne Vorwarnung, gestürmt, für 9 Stunden eingekesselt und schließlich einer nach dem anderen abgeführt. Wer nicht freiwillig mitkam, wurde gewaltsam aus der Menge gerissen. Über die Dauer des Kessels, wurden die überwiegend friedlichen 900 Demonstranten großzügig mit Pfefferspray und Knüppel bearbeitet. Anwälte, Journalisten und Sanitäter wurden bei ihrer Arbeit behindert. Journalisten und Sanitäter berichten von Attacken durch die Polizei, trotz eindeutiger Kennzeichnung. "

http://www.occupyfrankfurt.de/...

[ nachträglich editiert von Fenasi-Kerim ]
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06.06.2013 17:03 Uhr von Kanga
 
+1 | -1
 
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ja hier in DE wird schon keiner was machen...
wir sind doch alle Lämmer...die ihrer Hirtin nachfolgt..egal was kommt...

die Deutschen haben n dickes Fell und können schon so ein paar schläge von Uniformierten ab...

viel schlimmer...was denken die Polizisten...wenn sie auf eigene Mitbürger einschlagen können...

sind das noch ehrenhafte Bürger Deutschlands?

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