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Bayern: Seehofer will Bauern für Hochwasserschutzmaßnahmen notfalls enteignen

Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer legt sich wenige Wochen vor der Landtags- und Bundestagswahl mit einer wichtigen Wählerklientel an. Zum Wohle des öffentlichen Interesses will Seehofer künftig notfalls Bauern enteignen, um Deiche zu bauen oder Wasser abzuleiten.

Innerhalb der kommenden zwei Wochen soll ein Hochwasserschutzplan ausgearbeitet werden. Dabei geht es vor allem um Hochwasser-Prävention. Die Schaffung von Rückhalteflächen sei hier wichtig. Da die flussnahen Ackerböden dem Land nicht gehören, prüfe man, ob man leichter enteignen könne.

Viele Landwirte bewirtschaften die betroffenen Flächen schon seit Generationen und wollen diese nicht aufgeben. Die Bauindustrie schiebt die Schuld hingegen auf die Bürger. Oft würde mit Begehren ein Schutzmauern verzögert oder ganz blockiert. Statt 350 Maßnahmen konnte man nur 80 fertigstellen.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bayern, Schutz, Hochwasser, Horst Seehofer, Landwirt
Quelle: www.welt.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.06.2013 07:04 Uhr von saber_
 
+7 | -0
 
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solange man den bauern auch einen adaequaten ersatz bietet duerften sich die probleme in grenzen halten....


aber wenn man einem bauern sein ackerland hinterm bauernhof wegnehmen will und ihm im gegenzug doppelt soviel ackerland in 30 km entfernung anbietet, dann wird wohl kein bauer begeistert sein;)
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06.06.2013 09:52 Uhr von Bravehart10191
 
+2 | -0
 
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Nun ja bevor ich solche Kensequenzen ziehe sollte Herr Seehofer mal die andre Minderheiten-Front bekämpfen.

Es kann nicht sein, dass eine kleine Minderheit von Aktivisten, Quetreibern etc. gegen eine Hochwassermauer erfolgreich kämpft und mehrere Hundert, gar Tausend darunter leiden müssen, am Besten wirds noch wenn diese Quertreiber selbst sich keine Sorgen über Hochwasser machen müssen.
Bestes Beispiel ist doch dieses Dorf im Osten, wo die kleine Initiative nun erfolgreich ein Dorf absaufen lies. Mann sollte alle Schäden diesen Leuten in Rechnung stellen!

Nun zum Punkt, der Minister sollte den Richtern nahe legen auch die Verhälnitsmäßigkeit zu Berücksichtigen, es kann einfach nicht sein, dass eine Minderheit erfolgreich einer großen Mehrheit Nachteile aufliegt, oder schädigt.

Die Vulkanier haben da ein nettes Sprichwort "Das Wohl vieler wiegt schwerer als das weniger, oder eines einzelnen", das sollte man sich hier auch mal hin und wieder zur Brust nehmen...

cu Brave
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06.06.2013 10:10 Uhr von schildzilla
 
+2 | -0
 
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Der Horst will also enteignen... das selbe Spiel das diese Politiker seit Jahren treiben.

Der Ersatz wird sicher lächerlich sein, von gleichwertig keine Spur und zufälligerweise bleibt dann auch sicher noch viel Fläche übrig, die höchstbietend an die Industrie verkauft wird?
Noch ne dicke Provision für den Horst dazu und alle sind glücklich, nur die Bauern nicht!

Bei den Gaunern in der Politik sollte man sich immer Fragen, ob sie nicht eine Situation zu ihrem Vorteil ausnutzen und jedes Wort auf die Goldwage legen!
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06.06.2013 17:32 Uhr von Macinally
 
+0 | -1
 
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Verstehe überhaupt nicht, warum irgendwelche Meinungen von einem Mitglied einer radikalen Splitterpartei so wichtig genommen wird...

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