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Spektakuläres Eingeständnis: IWF räumt Fehler ein - Auflagen für Griechenland zu hart

Laut einem Bericht des "Wall Street Journal" räumt der Internationale Währungsfonds (IWF) in einem geheimen Dokument ein, Fehler in Bezug auf die Sparauflagen für Griechenland begangen zu haben. Es sei unterschätzt worden, welche Auswirkungen die harten Einsparungen auf die griechische Wirtschaft haben würden.

Laut der US-amerikanischen Fachzeitschrift möchte der IWF ein öffentliches Geständnis machen, das mit den Aktionen des IWF hart ins Gericht gehen soll.

Der IWF, die EU-Kommission und die EZB bilden zusammen die so genannte Troika, die sich um die Ausgabe der Hilfsgelder für Griechenland kümmert und diese auch überwacht. Die Chefin des IWF, Christine Lagarde, teilte erneut mit, dass es Griechenland dank der Troika besser gehe.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Griechenland, Fehler, IWF, Einsicht, Sparzwang, Auflagen
Quelle: www.handelsblatt.com

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2013 22:32 Uhr von no_trespassing
 
+6 | -6
 
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Also wieder Kredite raushauen, damit es weitergeht?
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05.06.2013 22:59 Uhr von Klassenfeind
 
+7 | -2
 
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Na,immerhin ..ein erster Fortschritt ..ein Lichtblick für die gepeinigte normale Bevölkerung Griechenlands..
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05.06.2013 23:29 Uhr von Hanna_1985
 
+5 | -5
 
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Ja, also doch Rente mit 40 und das restliche Hitleropa zahlt?

Danke!

Und immer schön weitere Kapitalleichen in die EU holen, damit der untergehende Kahn noch schneller absäuft und alles mit sich reisst.
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06.06.2013 00:37 Uhr von niederntudorf
 
+3 | -5
 
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IWF und Troika machen sich seit 4 Jahren zum Affen. Die Griechen tun so, als ob sie die Auflagen einhielten und die Troika tut so, als ob das stimmte.

Dieses Unsinnskonglomerat ist ausschliesslich lächerlich. Egal, was da aus der New Yorker Zentrale d es IWFgefunkt wird. Nichts von alledem wird umgesetzt. Stattdessen soll lediglich immer neues Geld nachgeschossen werden.

Griechenland ist der gösste europäische Finanzbetrüger seit dem WK II - das sollte man nicht vergessen.: Geld leihen und nicht zurückzahlen lautet die griechische Dauerdevise zum Betrug.
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06.06.2013 01:19 Uhr von Deejah
 
+4 | -0
 
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gib ein kleinen Fehler zu um die Großen zu verwischen
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07.06.2013 15:45 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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Zuerst hatte ich ja Hoffnung, daß der IWF doch lernfähig sei. Allerdings ist dies wohl ein Trugschluss, wenn man diese Analyse hier liest:

"Guter Bulle, böser Bulle – der IWF und seine unglaubwürdige Selbstkritik": http://www.nachdenkseiten.de/...

Kleiner Auszug, weil die Chirurgen-Analogie so passt:

"Liest man zwischen den Zeilen, entdeckt man schnell, dass der IWF gar nicht so fürchterlich selbstkritisch ist, sondern die begangenen Fehler vielmehr Brüssel, Berlin und Frankfurt, also der EU-Kommission, der deutschen Regierung und der EZB, in die Schuhe schieben will. Es steht außer Frage, dass die übrigen Akteure der Troika den IWF in Sachen Borniertheit und Dogmatismus in den Schatten stellen. Daraus zu schließen, der IWF sei – in welcher Form auch immer – progressiv und hätte aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt, ist nicht statthaft.

Der IWF wirkt vielmehr wie ein Chirurg, der einem Patienten mit einer Knöchelprellung das Bein amputiert hat. Konfrontiert mit seinem Fehler, macht er nun den Anästhesisten verantwortlich, behaart jedoch weiterhin darauf, dass eine Amputation notwendig gewesen sei – er habe halt nur das falsche Bein amputiert. Deutschland, die EU-Kommission und die EZB weisen, um in diesem Bild zu bleiben, jeden Vorwurf eines „Kunstfehlers“ weit von sich und erklären, die Amputation des Beines sei – da seien sich die medizinischen Wissenschaften einig – eine zwingend notwendige Maßnahme bei einer Knöchelprellung. Die eigenen Prognosen würden überdies belegen, dass der Patient künftig mit einem Bein schneller laufen könne als mit zwei Beinen. Und sollte die Besserung länger auf sich warten lassen als prognostiziert, müsse man halt auch das zweite Bein amputieren. Welchen dieser beiden Chirurgen würden Sie aufsuchen, wenn Sie sich den Knöchel prellen?"

Sehr interessant ist auch die Grafik zu den Troika-Prognosen für Griechenland.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]

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