05.06.13 21:37 Uhr
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Berlin: Zahl der Salafisten und Linksextremisten steigt

Wie aus dem Verfassungsschutzbericht für 2012 hervorgeht, steigt die Anzahl radikal-islamischer Salafisten und Linksextremisten in der Hauptstadt. Innensenator Frank Henkel (CDU) will diesen am heutigen Mittwoch im Berliner Abgeordnetenhaus vorstellen.

Laut Bericht, der in Auszügen der Nachrichtenagentur dpa vorliegt, soll die salafistische Szene in der Hauptstadt 2012 auf etwa 400 Mann gewachsen sein, das sind 50 mehr als 2011.

Ebenfalls gestiegen ist die Anzahl der Linksextremisten. Hatte die linksextreme Szene 2011 noch 2.370 Anhänger in Berlin, waren es im vergangenen Jahr 2.410 Anhänger. Im Bereich Rechtsextremismus ging die Zahl von 1.330 im Jahr 2011 auf 1.290 zurück.


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WebReporter: XFlipX
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Berlin, Zahl, Extremismus, Salafismus, Verfassungsschutzbericht
Quelle: www.rp-online.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2013 21:59 Uhr von El-Diablo
 
+8 | -3
 
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interessant, wie stellen die das fest?

hey du bist du linker, salafist oder rechter oder sogar ein terorist ?

[ nachträglich editiert von El-Diablo ]
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05.06.2013 22:02 Uhr von quade34
 
+9 | -4
 
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Es ist die Kuschelpolitik, die das ermöglicht.
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05.06.2013 23:45 Uhr von Tamerlan
 
+4 | -5
 
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Guantanamo wurde geschaffen, damit die USA ihre eigenen rechtsstaatlichen Regeln nicht befolgen müssen. Offen ausgeübter Staatsterrorismus. Die meisten dort inhaftierten sind ohne rechtsgültigen Beschluss dort.
Aber Hauptsache was zum Thema geplappert, nich´?
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05.06.2013 23:52 Uhr von ElChefo
 
+3 | -3
 
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Tamerlan


Nö.

(Aber hauptsache, irgendwas nachgeplappert, oder?)
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05.06.2013 23:55 Uhr von Tamerlan
 
+4 | -2
 
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Bin mir sogar ziemlich sicher, dass es so ist. Erwarte von dir nicht, dass du es verstehst. Kannst dich aber gerne einlesen. Die Forderung nach der Schließung dieser Anstalt gibt es nicht ohne Grund.
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06.06.2013 00:09 Uhr von ElChefo
 
+2 | -4
 
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Tamerlan


Wenn du dir sicher bist, kannst du das bestimmt auch mit harten Fakten belegen, oder?

...kannst es aber auch einfach sein lassen. Die Debatte um die juristischen Grundlagen Guantanamos hatten wir letztens erst. Frag mal Peri, der hat da den deutlichen Durchblick.

...hat auch rein gar nichts mit Forderungen zu tun. Davon gibt es weiss Gott genug in der Welt. Die Frage ist, ob man sie auch ernst nehmen muss.

Am Ende werden die unschuldigen Insassen leider Opfer einer ausweglosen Situation sein. Leider. Aber andererseits - ohne die terroristischen Angriffe auf die Botschaften in Daressalam und Nairobi sowie auf das World Trade Center wäre der Gedanke an eine solche Anstalt wohl kaum gedacht worden.
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06.06.2013 00:30 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -2
 
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ElChefo, kapier ich nicht. Widersprichst mir und nennst im gleichen Atemzug die dort unschuldig gehaltenen Insassen? Also sind wir doch einer Meinung?
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06.06.2013 00:31 Uhr von ElChefo
 
+1 | -5
 
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Oha!

Haberal rechtfertigt die Existenz dieses Gefangenenlagers.

...direkt mal im Kalender ankreuzen. Denk mal nach, dann weisst du, welche Route Demagogen deines Kalibers in einem "deutschen Frühling" (du erwähntest sowas an anderer Stelle) einschlagen werden. Nicht freiwillig. Aber hey...

...dann ist das Geheule wieder groß.


PS@Tamerlan

"Widersprichst mir"

Korrekt.
Guantanamo hat nichts mit "Staatsterrorismus" oder "Nichtbefolgen der eigenen Regeln" zu tun.

"und nennst im gleichen Atemzug die dort unschuldig gehaltenen Insassen?"

Ja, und? Natürlich sitzen dort Menschen, die dort nicht hingehören. Teilweise sogar auch ohne Schuld des betreibenden Staates, siehe etwa die mittlerweile "besser" untergebrachten Uiguren, die China erst denunziert hat und sich nun weigert, wieder aufzunehmen.

Hast du dich mal im Ansatz damit beschäftigt, warum Obama Guantanamo bis jetzt nicht schliessen konnte? Und dann, wer ihm dieses "Versagen" jetzt vorwirft?
...es sind dieselben Leute, die das eine verhindern und dann gleich danach anprangern als "Wahllüge".

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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06.06.2013 00:40 Uhr von Tamerlan
 
+5 | -1
 
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Was? :D
Wenn Leute dort illegal gehalten werden, dann verstößt der Staat vorsätzlich doch gegen seine eigenen Regeln. Weil legal kann etwas ja nicht sein, wenn es illegal ist. Soweit logisch oder?

Und wenn dort Menschen illegal, vom Staat, festgesetzt werden, dann befolgt jener Staat nicht seine eigenen Regeln. Abgesehen von internationalen Regeln, die so oder so gebrochen werden.

Und natürlich habe ich mich mit der Guantanamo-Problematik beschäftigt. Ich habe die lästige Angewohnheit mich zu Sachen nur zu äußern, wenn ich Ahnung von ihnen habe.

Ich kapier aber immer noch nicht, wieso meine Aussage falsch sein soll, wenn du mir doch zustimmst?
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06.06.2013 00:50 Uhr von ElChefo
 
+1 | -3
 
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Die Prämissen sind falsch. Das nur vorneweg.

"Unschuldig" bedeutet nicht gleich "illegal". Da du im gleichen Atemzug bestritten hast, das es eine rechtliche Grundlage für die Inhaftierung bzw. die Aufrechterhaltung des Lagerbetriebs gibt, gehst du schon mal von vollkommen falschen Grundlagen aus.

Sprechen wir doch mal von den Schuldigen. Was haben die getan, um dort zu sitzen? Richtig - sie haben Gesetze ihrer Herkunftsländer, das Völkerrecht sowie des "Gastgeberstaates" gebrochen. Sogar in extremen Maße in organisierter Täterschaft, das ausser auf diesem Wege diesem Treiben kaum beizukommen war.

...wo ich es doch vorhin schon angebracht habe: Was ist denn nun mit den chinesischen Staatsbürgern, die offensichtlich unschuldig dort sind, aber nicht von ihrem Heimatstaat repatriiert werden?

...und davon abgesehen, das humanitäre Völkerrecht ist - wenn man mal von den "verschärften Verhörmethoden" absieht - recht eindeutig, was die Klassifikation von Konfliktteilnehmern angeht. Wo ist also das Problem?

...wenn du genau hinschaust, zugestimmt habe ich dir eigentlich wenig bis gar nicht.
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06.06.2013 01:06 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -1
 
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Strengst dich aber ganz schön an, damit alles in dein Weltbild passt. Tut ja im Kopf weh das zu lesen. :/

Das dort Leute sitzen, die auch was dafür getan haben, bestreite ich nicht. Aber wenn sie denn was gemacht haben, was man ihnen zur Last legen kann, dann kann man sie doch genau so gut in Gefängnissen auf US-Territorium oder in den Staaten wo die geltendes Recht gebrochen haben inhaftieren. Dass die Herkunftsländer noch weniger rechtsstaatlich sind, entschuldigt doch nicht, das Menschen willkürlich weggesperrt werden.

Und wo genau das Problem ist? Du erwähnst Folter so beiläufig, als ob es nichts wäre. Gerade Folter ist ein Problem! Ein Land, das unter der Fahne von Freiheit und Demokratie in fremde Länder einmarschiert, sollte dieses doch vorleben und nicht solche Grauzonen-Gefängnisse betreiben, wo man walten kann, wie man will.

Stimmt, dass wir eindeutig nicht einer Meinung sind beweist du jetzt. So menschenverachtend und kriegsverbrechenrelativierend bin ich auf keinen Fall. Gut, das wir das geklärt haben.
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06.06.2013 01:29 Uhr von ElChefo
 
+3 | -2
 
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Tameral

"Strengst dich aber ganz schön an, damit alles in dein Weltbild passt."

Nicht im Ansatz.

"Tut ja im Kopf weh das zu lesen. :/"

Aspirin soll helfen.

"Aber wenn sie denn was gemacht haben, was man ihnen zur Last legen kann, dann kann man sie doch genau so gut in Gefängnissen auf US-Territorium oder in den Staaten wo die geltendes Recht gebrochen haben inhaftieren."

Aus zweierlei Gründen geht das nicht.
A) Ihre Herkunftsstaaten verfolgen sie nicht, ergo liefern sie sie auch nicht aus.
B) Sie sind laut eigener Deklaration keine "Verbrecher", sondern "Kämpfer" in einem "Konflikt". In dieser Eigenschaft verstossen sie schon mal gegen geltendes Kriegsvölkerrecht, daher auch die Deklaration als "feindliche Kämpfer". Zum Kombattanten-Status fehlt noch so einiges, daher auch die "spezielle" Rechtsprechung. Wenn du dich mit sowas beschäftigst, solltest du das eigentlich schon gewusst haben.

"Dass die Herkunftsländer noch weniger rechtsstaatlich sind, entschuldigt doch nicht, das Menschen willkürlich weggesperrt werden."

Dieselben Herkunftsländer, die sie in diese Haft übergeben haben? Oder... wir erinnern uns an den Fall Kurnaz, wo pakistanische Behörden den guten "Pilger" an die CIA verkauften? Jetzt meckern wir gerne über die CIA, aber kein Hahn kräht nach den Pakistanis, die diese Praxis damit offenbar als legitim ansahen?!

"Du erwähnst Folter so beiläufig, als ob es nichts wäre.

Quark. Ich habe gesagt "abgesehen von". Das bedeutet, das auch in meinem Ansinnen Folter durchaus unstrittig ist. Allerdings delegitimiert das den Sinn dieses Camps noch lange nicht.

"Ein Land, das unter der Fahne von Freiheit und Demokratie in fremde Länder einmarschiert, sollte dieses doch vorleben und nicht solche Grauzonen-Gefängnisse betreiben, wo man walten kann, wie man will."

Wie dann? Gib doch mal einen besseren Vorschlag, der auch funktionieren würde.

Es sind doch gerade diese liberalen, freiheitlichen Systeme, die ihren Feinden die Mittel zur eigenen Vernichtung in die Hand geben. Fakt ist, es hat noch keinen Verbesserungsvorschlag ausser "Macht das anders!" oder "Lasst das!" gegeben. Wie soll man denn jetzt gegen diese mörderischen Terroristen vorgehen? Soll man jetzt im Namen der Menschlichkeit hingehen und sagen "Okay, das kostet uns alle paar Wochen oder Monate ein paar hundert oder tausend Leben, aber hey, wir haben immer das Richtige gemacht"? Begreife dabei: Das kümmert die "Anderen" einen feuchten Kehricht.

"So menschenverachtend und kriegsverbrechenrelativierend bin ich auf keinen Fall."

Ganz bestimmt nicht. Du kritisiert nur lieber diejenigen, die die Drecksarbeit erledigen, zu der du dich nicht imstande siehst, weil es ja so unmenschlich und grauenhaft ist. Kleiner Tipp: Die Welt da draussen IST unmenschlich und grauenhaft.

...und im Endeffekt sind wir vollkommen vom Thema ab, das hat nichts mit den Statistiken aus der News zu tun. Und... Kriegsverbrechen habe ich auch noch keine verherrlicht. Ausser natürlich, du hast dafür eine andere Definition.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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06.06.2013 14:00 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -1
 
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@MossD:

Reicht dir das?

http://de.wikipedia.org/...

http://de.wikipedia.org/...

Und das waren nur die Morde!
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06.06.2013 17:15 Uhr von tfs
 
+0 | -1
 
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Euer ständiges gegenseitiges aufrechnen nervt. Fakt ist das das jeder Tote einer zuviel ist, Fakt ist auch, das der Anteil rassistisch motivierter Morde sehr gering ist. Und was schließen wir daraus? Genau, dieses Aufgebausche ist auch nichts anderes als Hetze, und somit seid ihr alle gleichermaßen heuchlerische A*********r... herzlichen Glückwunsch.

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