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Türkei: Erdogans Partei zeigt Interesse für Proteste - Volk steht zum Teil hinter ihm

Der türkische Regierungschef Recep Erdogan befindet sich derzeit in Afrika und einige seiner Parteifreunde machen derweil, was sie wollen. Der Vize-Ministerpräsident entschuldigte sich beispielsweise bei den Protestanten und der Staatspräsident möchte vielleicht das neue Alkoholgesetz nicht mehr mittragen (ShortNews berichtete).

Jedoch fühlt sich Erdogan noch sicher, weil er weiß, dass der Großteil des muslimischen Lagers hinter ihm steht. Laut einer Studie des Meinungsforschungsinstituts "Pew" war der Ministerpräsidenten im März dieses Jahres bei 62 Prozent der Türken beliebt, nachdem er mit den Friedensgesprächen mit der PKK punkten konnte.

In Istanbul sieht das aber anders aus, hier lag sein Beliebtheitswert im März nur bei 45 Prozent. Das hat nach Einschätzung der "Welt" zwei Hauptgründe: Istanbul gilt erstens als "größte kurdische Stadt der Welt" und zweitens als die Stadt in der Türkei, die sich am meisten nach dem Westen orientiert.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Recep Tayyip Erdogan, Volk, Beliebtheit
Quelle: www.welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2013 23:17 Uhr von islam_loves_germany
 
+6 | -4
 
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Das erklärt auch die Aufstände---> größte kurdische Stadt der Welt -.-
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05.06.2013 23:20 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -5
 
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Schon die dritte News wo ich bei dir "Protestanten" statt "Demonstranten" oder "Protestierende" lese. Protestanten gibt es in der Türkei vielleicht auch, aber Muslime werden bei den Demonstranten wohl die Mehrheit stellen.
Hier einmal bilden: https://de.wikipedia.org/...

Und die "Welt" beweist wieder, dass ihr Motto "Hauptsache gegen die Türkei" ist. Gerade bei den religiösen Kurden punktet Erdogan doch seit Jahren.
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05.06.2013 23:28 Uhr von Tamerlan
 
+3 | -2
 
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Mal abgesehen davon, dass die News auch falsch wiedergegeben ist. Volk steht teilweise hinter ihm? Das Wort "teilweise" auch einmal nachgucken. Reißerischer falscher Titel. 62% Beliebtheit ist ein Wert, von dem alle Politiker in Europa träumen. Aber Hauptsache einmal gehetzt.
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06.06.2013 00:15 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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Tamerlan

Wenn, dann bitte auch richtig lesen:

"Erdogans persönliche Beliebtheit lag im März landesweit bei 62 Prozent, ein Höchstwert – nachdem er mit seinem "Friedensprozess" mit der PKK punkten konnte. Es wird interessant sein, entsprechende Werte in den nächsten Wochen zu beobachten, um zu sehen, ob und wie sehr die Proteste gegen ihn seine Beliebtheit schmälern."

Wieder alles auf "die Anderen" zu schieben wird diesmal wohl leider nicht funktionieren. Ankündigungen, wie das der Geheimdienst "Säuberungen" vornehmen wird oder das schon die Armee auf Seiten der Demonstranten steht und die Aufstandsbekämpfung der Polizei unterminiert - im eigenen Land - sprechen eine deutliche Sprache.
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06.06.2013 00:25 Uhr von Tamerlan
 
+0 | -4
 
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Widerspricht ja nicht meiner Aussage ElChefo. Ja, es wird interessant sein, zu sehen, wie sich die Proteste auf Erdogans Beliebtheit auswirken werden. Da er ziemlich überheblich reagiert hat anfangs werden sich wohl einige abwenden. Fände ich komisch, wenn nicht. Wo aber habe ich denn "alles auf die Anderen" geschoben? Wenn du meine "Welt"-Kritik meinst, da spreche ich aus Erfahrung. Boris Kalnoky, der Autor der Quelle, ist ein bekannter Populist, der von seinen Türkeihetzen lebt. Die Neutralen Türkei-Artikel von ihm kann man an einer Hand abzählen.Quasi ein Captain-News vom Springer-Verlag.
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06.06.2013 00:39 Uhr von ElChefo
 
+4 | -1
 
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Tamerlan

"Wo aber habe ich denn "alles auf die Anderen" geschoben?"

Wer redet denn von dir?
Ich meinte Erdogan. Er hat sich der Rhetorik bedient, die man vorher schon von Ghaddafi, Mubarak und aktuell von Assad kennt. Gerade letzterer, der zwar über seine Gegner schimpft, sich aber Helfershelfer von der Terrororganisation Hisbollah und dem VEVAC, Baseej sowie den Sepah/Pasdaran ins Land holt.

...das du und deinesgleichen sowieso gerne mal darauf verweisen, das sämtliche Kritik sowieso nur Anti-Türken-Hetze ist, naja, das kennt man ja schon. Zur Kenntnis genommen, so what.
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06.06.2013 00:44 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -4
 
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Wir reden irgendwie aneinander vorbei. Wieso ich "diese" Quelle als tendenziös einstufe, habe ich doch genannt. Das ich mit Kritik nicht umgehen kann, lass ich mir aber nicht vorwerfen. Das Erdogan falsch reagiert hat, hab ich hier schon mehrfach erwähnt. Kann es sein, dass du mich zwangsweise in eine Kategorie stecken willst? Jedenfalls verwirren mich manche deiner Aussagen.
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06.06.2013 00:52 Uhr von ElChefo
 
+3 | -1
 
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Tamerlan

Nochmal in langsam:

"Wer redet denn von dir?
Ich meinte Erdogan. (...)"
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06.06.2013 01:17 Uhr von Tamerlan
 
+1 | -5
 
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"...das du und deinesgleichen sowieso gerne mal darauf verweisen, das sämtliche Kritik sowieso nur A