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Drohnenskandal: Verteidigungsminister schiebt Schuld auf seine Mitarbeiter

Bundesverteidigungsminister Thomas de Maizière hat sich nun erstmals zu dem Drohnenskandal geäußert und die Schuld für das Debakel auf seine Mitarbeiter geschoben.

Der CDU-Politiker schließt einen Rücktritt deshalb aus - personelle Konsequenzen für seine Mitarbeiter allerdings nicht.

"Es gab zuvor keine Vorlage an den Minister mit einer Beschreibung der Zulassungsprobleme oder überhaupt zum Gesamtproblem", rügte de Maizière in Richtung seines Apparates.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Mitarbeiter, Schuld, Verteidigungsminister, Thomas de Maizière
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2013 12:08 Uhr von HumancentiPad
 
+23 | -1
 
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Als Chef alles den Mitarbeitern zuzuschieben zeugt nicht gerade von großer Kompetenz.

[ nachträglich editiert von HumancentiPad ]
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05.06.2013 12:58 Uhr von Wolfram_Pertiller
 
+6 | -0
 
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Ob er mit einem Bauernopfer davonkommt hängt ganz davon ab, wie wichtig er für die Merkel bleibt. Steigt der Unmut in der Bevölkerung, ist ihre Popularität gefährdet und er muss gehen. Traurige Politwelt...

[ nachträglich editiert von Wolfram_Pertiller ]
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05.06.2013 13:04 Uhr von psycoman
 
+9 | -1
 
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Das ist eben das Problem, wenn man Leute als Minister hat, die keine Ahnung von der Materie haben.

Minister können immer alles werden, auch mal eben das Ministerium wechseln. Der Wirtschaftsminister muss keine Ahnung von Wirtschaft haben, der Justizminister weder Anwalt noch Richter sein, ein Landwirtschafsminister muss kein Bauer sein, der Verteidigungsminister kein Soldat und so weiter.

Wären die Leute selbst Experten oder könnten zumindest Berufserfahrung in dem Bereich vorweisen kämen sie von sich aus auf Probleme.
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05.06.2013 13:11 Uhr von machi
 
+6 | -0
 
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Mag vielleicht stimmen, aber ist ein sehr schlechter Stil und er als Chef müsste da auch Konsequenzen ziehen, selbst wenn er davon nichts gewusst hätte.
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05.06.2013 13:22 Uhr von Omega-Red
 
+4 | -1
 
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Er ist ja der Chef und somit für seine Mitarbeiter verantwortlich. Wenn sie nicht gut waren, hätte er eben bessere einstellen müssen. So ist es klar auch sein Versagen. Ich finde er sollte die Konsequenzen daraus ziehen und gehen. Soll froh sein das er nicht selbst für den Bockmist zahlen muss.
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05.06.2013 13:40 Uhr von Lornsen
 
+3 | -1
 
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ich möchte ihn einmal mit dem italienischen Kapitän auf eine
Stufe stellen.
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05.06.2013 13:40 Uhr von Lornsen
 
+0 | -0
 
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ich möchte ihn einmal mit dem italienischen Kapitän auf eine
Stufe stellen.
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05.06.2013 14:18 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -7
 
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Wie geil hier alle gleich nach Rücktritt schreien. Lächerlicher Pöbel!!!

Ja sein Ministerium hat Fehler gemacht und dafür muss er sich die Schelte abholen. ABER weder muss er deswegen zurücktreten noch irgendeiner entlassen werden.

Warum muss jeder der über 5000€ im Monat verdient sofort bei der kleinsten Verfehlung entlassen werden? Ist der Neid und die Missgunst so groß im Land?

Erbärmlich!!!
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05.06.2013 14:31 Uhr von ArrowTiger
 
+4 | -0
 
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@PeterLustig2009:

Erbärmlich ist eher, daß für dich eine halbe Milliarde Euro Steuerverschwendung und Schlamperei KEIN Grund für einen Rücktritt ist.

Andere Minister durften schon zurücktreten, nachdem sie "nur" einen Doktortitel vorgetäuscht haben.

Zudem ist dein schwacher Versuch, dies in eine Neiddebatte umzulenken, peinlich.
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05.06.2013 14:44 Uhr von ElChefo
 
+3 | -0
 
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Tja, so sind sie, die Politiker.

Wenn man ihnen nicht alles klitzeklein vorkaut und sich diese Vorkauerei nicht noch schriftlich bestätigen lässt, haben sie am Ende natürlich nie etwas gewusst, wurden zu spät oder gar nicht informiert und die Welt ist sowieso nur absolut fies und grausam zu ihnen.


@Peter

Ich bin nun beileibe kein Fan des Rücktrittsautomatismus, gleichermaßen bin ich auch kein Fan dieses Ministers. Allerdings sollte man diese ganze Geschichte auch mal im Kontext betrachten:

Dieser Minister hatte genug Zeit im Amt, um sich ein Bild aller seiner Soldaten zu machen. Dieses Bild war seiner Meinung nach hinreichend gebildet, um zu behaupten, seine Soldaten wären "faul" und würden "um Anerkennung heischen" und sowieso nur am "jammern". Er hat sich innerhalb seiner Behörde auch anscheinend mit allen Vorgängen derart vertraut gemacht, das er genug Einsicht hatte, die Vorgänge seiner Vorgänger ausgiebig zu kritisieren. Nach alledem blieb im noch genug Zeit für ausgedehnte Dienstreisen zu den verschiedenen Stationierungsorten.

Bei all der vorgeblich (!) vorbildhaften Amtsführung stellt sich die Frage, wie er ein so gewaltiges Projekt wie DtA AGS "einfach mal so" übersehen konnte, vor allem, da es in Teilen seit Jahren in Kooperation mit anderen Ministerien läuft.

Das lässt dann am Ende (fast) nur noch den Schluss zu, das er entweder sich gar nicht so sehr in sein Metier eingearbeitet hat - oder in der aktuellen Debatte doch mehr wusste. Dann wäre es durchaus Ignoranz. Vorsätzlich.

Wohlgemerkt, ich sage nicht, das er zurücktreten soll geschweige denn muss. Aber unbeschadet - wie er es gerne hätte - wird er da auch nicht mehr rauskommen. Je nachdem wie hoch der Schaden an sich und dadurch an seinem Amt ist, sollte er ohne Aufforderung die Konsequenzen ziehen.


@ArrowTiger

In allererster Linie sollte Schlamperei ein Grund zur Aufklärung und Verhinderung selbiger in Zukunft sein. Ein Rücktritt ist doch nur eine billige Flucht ohne echte Konsequenz. Den Mist, den man mitzuverantworten hat, aufzuräumen, DAS sollte die "Strafe" sein.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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05.06.2013 15:01 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@ElChefo:

-- "Den Mist, den man mitzuverantworten hat, aufzuräumen, DAS sollte die "Strafe" sein."

Das wäre natürlich noch besser. Allein, mir fehlt der Glaube... 8-/
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05.06.2013 15:51 Uhr von fitforfun
 
+5 | -0
 
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"Meine Leute? Das sind Pflaumen
Über sie senk ich den Daumen
Zu den gottverdammten Drohnen
Gab es null Informationen!

Außerdem sind sie auch Flaschen
Die mich ständig überraschen
Jeden Tag ein neuer Makel
So kam es zu dem Debakel!

Und dann sind sie auch noch Nieten
Die mir dauernd Falsches rieten
Diese Leute muß man hassen
Und nicht ihren Chef entlassen."
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05.06.2013 15:55 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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@fitforfun: nice! ;-)

"Der Dichter sprach´s
de Maizière ging
zwar nicht dem Amt
so doch aus Würden."

;-)

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