05.06.13 11:09 Uhr
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WikiLeaks: Prozessauftakt im Fall Bradley Manning

In den USA wurde jüngst der Prozess wegen der Weitergabe geheimer Dokumente durch den US-Soldaten Bradley Manning eröffnet. Manning, der bereits gestanden hat besagte Daten weitergegeben zu haben, droht unter anderem eine lebenslange Haftstrafe.

Im Prozess wird es mitunter um die Frage gehen, ob Manning sich der Konsequenzen seines Handelns bewusst war. Allein für die Weitergabe der über 700.000 drohen ihm 20 Jahre Haft. Sollte das Gericht jedoch entscheiden, dass er dadurch dem Feind geholfen hat, droht als ultima ratio die Todesstrafe.

Auch wird es darum gehen, ob Manning bei der Weitergabe Anweisungen durch den WikiLeaks-Chef, Julian Assange, erhalten hat. Diese Annahme stützt sich auf einen Mitschnitt eines Chats zwischen Manning und dem vermeintlichen Assange.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Fall, Julian Assange, Prozessauftakt, Bradley Manning
Quelle: www.sueddeutsche.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2013 11:09 Uhr von Bildungsminister
 
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Es ist ein wenig ernüchternd, wie wenig dieses Thema in der deutschen, aber auch weltweiten Journale reflektiert wird. Manning selbst hatte sich im Vorfeld der Weitergabe an Wikileaks an verschiedene US-Medien gewandt, die allesamt die Annahme der Dokumente verweigerten. Erst dann wandte er sich an Assange. Einer Verurteilung wird er nicht entgehen können, da bestimmte Tatbestände bereits als bewiesen gelten. Einzig die Höhe der Strafe resultiert aus dem Ausgang des Prozesses.
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05.06.2013 11:15 Uhr von Jens_83
 
+1 | -4
 
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Zu diesem allgegenwärtigen etatistischen (politischen) Wahnsinn kann es nur eine Lösung geben: KEINE Politik!

Viva la Voluntarismus! - http://www.youtube.com/...

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