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Spionage im großem Stil: Nettraveler kompromittiert über 350 Opfer

Nachdem erst Anfang 2013 die "Operation Roter Oktober" durch die Firma Kaspersky Lab aufgedeckt wurde, gelang es selbiger nun ein weiteres Spionagenetzwerk zu identifizieren. Mit dem so genannten Nettraveler wurden etliche Einrichtungen weltweit ausspioniert.

Insgesamt seien in den neun aktiven Jahren mehr als 40 Länder betroffen gewesen. Darunter Russland, Indien, China, Spanien und auch Deutschland, aber auch die USA und viele mehr. Dabei gelangte die Schadsoftware vor allem auf Rechner regierungsnaher Organisationen.

Die so erbeuteten mehr als 22 Gigabyte an Daten stammen dabei unter anderem aus der Weltraumforschung, Nanotechnologie, Nuklearenergie, oder auch Medizin. Für den Angriff nutzte die Software vor allem Lücken in den Microsoft Office-Anwendungen, wobei Mitarbeiter gezielt angegriffen wurden.


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WebReporter: Bildungsminister
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Opfer, Netzwerk, Spionage, Stil
Quelle: www.golem.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2013 10:35 Uhr von Bildungsminister
 
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Wer hinter den knapp 10 Jahre dauernden Angriffen steckt ist bisher nicht bekannt, wobei andere Quellen davon sprechen, dass der Urheber aus China stammt. Bestätigt scheint das aber nicht. Auch sind die Gründe bisweilen nicht bekannt. Ob es sich um reine Wirtschaftsspionage, oder andere Motive handelt blieb bisher offen. Es zeigt aber, wie gefährdet Daten in der Wirtschaft heute sind, und das im Hintergrund längst eine Art von Cyber-Krieg herrscht, bei dem es vor allem um Wissen geht.
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05.06.2013 10:54 Uhr von bigJJ
 
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Solche Angriffe wird man auch nie wirklich zurückverfolgen können, wenn sie gut ausgeführt sind. Anständige Proxy-Chain und gut ist. Die Profis bzw. Cybereinheiten von China, USA, Israel, Deutschland, Russland,... wissen wie das funktioniert. DIe meisten Scriptkiddies auch - denen fehlt nur Geld ;)

Ich könnte mir jetzt auch 2 Server in China mieten und meinen Traffic darüber lotsen und jemandem angreifen. China wäre dann immer noch nicht der Angreifer. Und das macht das ganze so schwer.

Viel bedauerliche finde ich ja den Dilettantismus beim Entwerfen von Software für kritische Infrastruktur. Und dann müssen diese Anlagen auch noch IMMER am Internet hängen, damit man es besonders leicht hat...

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