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Europäische Rechte wollen Türkei-Beitritt verhindern

Laut dem Vorsitzenden der Sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament, Hannes Swoboda, wollen konservative und rechtsextreme Parteien in Europa den EU-Beitritt der Türkei verhindern und möchten dazu die jüngsten Demonstrationen in der Türkei als Vorwand verwenden.

Hannes Swoboda ist einer der erfahrensten Abgeordneten des Europäischen Parlaments. Swoboda sagte einer großen Tageszeitung, dass seine politische Fraktion dieses Vorhaben vehement ablehnt.

"Ich bin vollständig und absolut gegen diese Forderung. Deshalb habe ich auch darüber getwittert und mir war wichtig, dass meine Position und die der Fraktion bekannt würden", so Swoboda über das Vorhaben des rechten Lagers in Europa.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Beitritt, Rechte, Europaparlament
Quelle: dtj-online.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2013 10:27 Uhr von moorbauer
 
+16 | -3
 
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gut so
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05.06.2013 10:28 Uhr von SN_Spitfire
 
+24 | -2
 
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Ich kann mit der Türkei in Europa auch nichts anfangen und wünsche sie mir nicht in der EU.
Deswegen bin ich aber noch lange kein rechtsgestrikter EU-Bürger!
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05.06.2013 10:32 Uhr von magnificus
 
+9 | -2
 
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Fällt nur mir die ironische Zweideutigkeit des Titel auf?
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05.06.2013 11:18 Uhr von DrGonzo87
 
+6 | -2
 
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In Anbetracht des gegenwärtigen Status Quos in der Türkei ist ein möglicher EU-Beitritt dieser nicht tragbar. So einfach ist das.

In der Türkei werden gegenwärtig Menschenrechte verletzt. Aufgrund dieser Tatsachen gegen einen EU-Beitritt der Türkei zu stimmen ist kein rechtes Gedankengut sondern bare Vernunft.

[ nachträglich editiert von DrGonzo87 ]
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05.06.2013 11:21 Uhr von FrankaFra
 
+6 | -4
 
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Na und? ICH AUCH!
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05.06.2013 11:31 Uhr von Mingo82
 
+3 | -5
 
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Gutsmenschen und Pöbel. ... Stuttgart 21 ...
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05.06.2013 16:06 Uhr von sooma
 
+3 | -3
 
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"Europäische Rechte wollen Türkei-Beitritt verhindern"

Klarer Formulierungsfehler... ^^ Es muss heissen:

"Europäische Rechte werden Türkei-Beitritt verhindern"

Nämlich zum Beispiel Menschenrechte, Presserechte, Frauenrechte, Behindertenrechte, ... usw. usf.


Die Türkei selber "verhindert" einen Beitritt in absehbarer Zeit - ganz abgesehen und unabhängig davon, was dort derzeit auf den Strassen passiert.:

"Von insgesamt 35 Verhandlungskapiteln konnte bislang nur das Kapitel "Wissenschaft und Forschung" vorläufig geschlossen werden. Weitere 12 Kapitel wurden seit 2005 geöffnet, zuletzt das Kapitel "Lebensmittelsicherheit, Veterinär- und Pflanzenpolitik" im Juni 2010. [...] Nach neuer Bewegung bei der Vorbereitung des Kapitels 22 "Regionalpolitik und Koordination strukturpolitischer Instrumente" wird für das erste Halbjahr 2013 mit einer formalen Öffnung des Kapitels und somit einem messbaren Verhandlungsfortschritt gerechnet."

http://www.auswaertiges-amt.de/...

"CSU-Generalsekretär Alexander Dobrindt sagte dem Blatt, die Türkei habe es als Partner verdient, dass fair mit ihr umgegangen werde. Das heiße aber auch, dass Deutschland klar zum Ausdruck bringen müsse, "dass es eine Vollmitgliedschaft der Türkei in der EU nicht geben wird". Die Eröffnung immer neuer Beitrittskapitel sende deshalb vollkommen falsche Signale an die Türkei."

http://www.welt.de/...

"An Bedenken gegen ein EU-Mitglied Türkei mangelt es nicht. Da ist die Weigerung, Grenzen und Häfen für das EU-Mitglied Zypern zu öffnen, sowie die fortgesetzte Militärpräsenz im Nordteil der Insel. Da war der Boykott, als Zypern in der zweiten Jahreshälfte 2012 die EU-Ratspräsidentschaft innehatte. Und da sind vor allem Mängel im Bereich der Grundrechte.

Auf die Chancen der Olympia-Bewerbung von Istanbul soll die Protestwelle in der Türkei jedenfalls keine Auswirkungen haben, sagte IOC-Vizepräsident Thomas Bach am Montag."

http://www.nwzonline.de/...

"So wird das harte Vorgehen der türkischen Regierung gegen Demonstranten nach Ansicht von FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle zu einer Belastung der Verhandlungen über einen EU-Beitritt des Landes führen. Die Vorgänge böten Anlass zur Sorge und erleichterten die "ergebnisoffenen Gespräche zur Aufnahme der Türkei in die EU nicht", sagte Brüderle nach Angaben der Nachrichtenagentur Reuters in Berlin."

http://www.sueddeutsche.de/...

[ nachträglich editiert von sooma ]

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