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USA: Sammelklage gegen Scientology-Einrichtung Narconon

Überhäuft von Anschuldigungen über Kreditkarten- u. Versicherungsbetrug und Todesfällen steht Narconon im US-Bundesstaat Georgia jetzt im Mittelpunkt einer Sammelklage. Eingebracht wurde sie von Familien, die von dem zu Scientology gehörenden Drogenrehabilitationszentrum hereingelegt wurden.

Die 41-seitige Anklageschrift beschuldigt Narconon der Täuschung, betrügerischer Praktiken und Fahrlässigkeit. Die Klage benennt auch das Religious Technology Center, die Verwaltungseinheit der Scientology-Organisation.

Viele Opfer, aber immer die selbe Geschichte, bringt es WSB-Journalist Pete Comb auf den Punkt. Die Familien werden immer mit einer Erfolgsrate von 70 Prozent, ausgebildeten Mitarbeitern oder einer drogenfreien Umgebung gelockt. Eine totale Betrugsmasche sagt Anwalt Jeff Harris, der die Familien vertritt.


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WebReporter: Einaudi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Scientology, Einrichtung, Sammelklage
Quelle: www.wsbradio.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.06.2013 19:35 Uhr von hede74
 
+4 | -1
 
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@Winshort

Es ist eine Tatsache, das nur Scientology es als "äußerst erfolgreich" bezeichnet. Unabhängige Bestätigungen oder gar Statistiken gibt es nicht. Tatsache ist ebenfalls das es in Deutschland keine Einrichtunge mehr gibt und die, die es gab, keine Erfolge nachweisen konnten:

"Der (erloschene) „Narconon"-Verein in Schliersee konnte in einem Gerichtsverfahren gegen das Land Baden-Württemberg in den 1990er Jahren keinen einzigen Fall einer erfolgreichen Drogenrehabilitation nachweisen. [Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg, Az.: 1 S 3021, Urteil vom 10. Mai 1993.] "Diese und noch anders über Narconon kann man hier nachlesen:

http://www.verfassungsschutz-bw.de/...

Und selbst wenn es erfolgreich wäre, wie gesagt, es gibt keine Beweise dafür, im Gegenteil, die "Erfolgsrate" in Deutschland lag wohl offensichtlich bei 0 %, rechtfertigt das für dich Kreditkarten-und Versicherungsbetrug?

[ nachträglich editiert von hede74 ]
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05.06.2013 19:45 Uhr von Graf_Kox
 
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Gibs auf winshort, kein Mensch der nicht bei Scientology im Boot sitzt kann so ein Interesse daran haben jede Negativschlagzeile über diese Herrschaften schön zu reden...
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05.06.2013 20:43 Uhr von mr.science
 
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Laber Rababer winshort....wo sind Fakten? Ich sehe nur leere Behauptungen von Dir, keine Fakten.


Einaudi und hede74 bringen Fakten, Links, Belege.


Du hast nur Propaganda und leere Sprüche auf Lager. :-)
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05.06.2013 20:49 Uhr von hede74
 
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@Winshort

" Auch wenn dies gewissen Fanatikern nicht passt, Fakten sind Fakten."

Der Satz passt jawohl genau zu dir, Ich habe Fakten gepostet, ein offizielles Urteil eines deutschen Gerichtes. Was du hast, sind deine eigenen Behauptungen und die von Scientology. Wenn Narconon wirklich so erfolgreich ist, warum konnte dann Scientology vor Gericht keinen einzigen Fall nachweisen? Warum wurden alle Einrichtungen hier geschlossen?
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06.06.2013 09:50 Uhr von hede74
 
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Hier übrgens noch ein interessanter Bericht über Narconon am Schliersee, die Einrichtung, die wie bereits erwähnt, keinen einzigen Erfolg nachweisen konnte:

http://www.spiegel.de/...
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06.06.2013 10:08 Uhr von hede74
 
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@Winshort

Und noch ein Bericht über die Narconon Niederlassung in IItzehoe aus 1996:

Die Scientology-nahe Drogenhilfe Narconon zeigt sich erstmals bescheiden in ihrer Selbstdarstellung. Bislang hatten Narconon und Scientology mit Erfolgsquoten von rund 80 Prozent geworben. Jetzt gab die Narconon-Therapiestelle in Itzehoe auf Anfrage schleswig-holsteinischer Behörden zu, lediglich 20 Prozent ihrer Klienten würden rauschgiftfrei die Einrichtung verlassen und auch weiterhin ohne Drogen leben - in staatlich anerkannten Therapie-Einrichtungen ist der Erfolg oft höher. Drogenexperten halten jedoch auch die jüngsten Zahlen von Narconon für "schlicht erlogen". Exakte Angaben über ihre Berechnungskriterien verweigere die Einrichtung seit Jahren ebenso wie nähere Informationen über die Arbeitsweise und Ausbildung ihrer selbsternannten Therapeuten. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ermittelt seit zwei Monaten, inwieweit Narconon-Mitarbeiter mit ihren "Reinigungsprogrammen" gegen das Heilpraktikergesetz verstoßen.

Hier die Quelle:

http://www.spiegel.de/...

Selbst Scientology redet von 20% und selbst für die gibt es keine Beweise.

Auch wenn es gewissen Fanatikern nicht passt, Fakten sind Fakten, deine eigenen Worte.

[ nachträglich editiert von hede74 ]
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06.06.2013 13:16 Uhr von hede74
 
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