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Türkei: Staatsoberhaupt und Regierungschef sind sich nicht einig

Die Proteste (ShortNews berichtete) dauern immer noch in der Türkei an. Derweil unternahm der Regierungschef Recep Tayyip Erdogan einige Auslandsreisen. Der Staatsoberhaupt und Parteigenosse von Erdogan Abdullah Gül gab eine merkwürdige Aussage gegenüber der Zeitung "Milliyet" ab:

"Eine Demokratie besteht nicht nur aus Wahlen". Das steht im krassen Gegensatz zur Meinung von Recep Tayyip Erdogan. Der hingegen meint, dass nur die Wahlen in einer Demokratie alles bestimmen.

Während der Abwesenheit Erdogans, hielt Gül einige Besprechungen mit den Oppositionsführern ab um vielleicht die Wogen in der Türkei zu glätten. Nach der Ankunft des Regierungschefs wurde der Staatsoberhaupt auch sofort her geordert um Report über seine Aussagen abzugeben.


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WebReporter: islam_loves_germany
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Regierungschef, Staatsoberhaupt
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2013 18:47 Uhr von Wormser
 
+3 | -2
 
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"Das sind nur die letzten Zuckungen der Antidemokraten"

Bei mir zuckt auch was wenn ich anschau was da los ist in der Türkei.Erdogan ist ein widerliches Etwas :-)
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04.06.2013 18:48 Uhr von azru-ino
 
+2 | -2
 
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anders als assad steht auch die mehrheit hinter ihm, er wurde demokratisch gewählt (und nicht etwa nach dem tod seines vaters zum präsidenten auf lebzeit ernannt). Das er fehler macht stimmt, aber Merkel glänzt auch gerade nicht. In der Politik ist es nun mal so, dass wenn man für etwas steht, von der einen Seite geliebt wird und von der anderen Seite gehasst. Merkel zum Beispiel steht für das pure Nichts und Hinhalten, weswegen sie innerhalb Deutschlands nicht aktiv angreifbar ist.
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04.06.2013 18:48 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -2
 
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Naja eine Freundin von mir lebt schon lange in der Türkei und die sieht es genau anders herum, das es nicht eine Minderheit ist.


Da du voll auf der Linie der Staatspropaganda bist, bestreitest du doch sicher auch das die freie Presse unterdrückt wird und sehr viele Journalisten im Knast sitzen?

Gehörst du zu den in Deutschland lebenden Bauernnachfahren die ihr heil in streng ausgelebter Religion suchen und sich eine Türkei von vor 40 Jahren zurückwünschen? Wo stehst du?

....und bitte spare dir Ablenkungen!
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04.06.2013 22:33 Uhr von islam_loves_germany
 
+1 | -4
 
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Die meisten, die z.B. in Deutschland zu Protesten aufrufen, sind die Alawiten, Kurden oder CHP-Anhänger. Alle anderen Türken stehen voll hinter Erdogan wie ich auch. Er war der beste Regierungschef aller Zeiten und ich hoffe, dass er noch wie Putin solange wie möglich an der Spitze bleibt und die Türkei nicht durch andere Politiker und vor allem durch die CHP in Anarchie stürzt
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04.06.2013 23:24 Uhr von sooma
 
+3 | -1
 
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"...und ich hoffe, dass er noch wie Putin solange wie möglich an der Spitze bleibt ..."

Und genau das stellt sich der Herr Erdowahn nämlich vor, nachdem er erst durch eine selbstgestrickte Verfassungsänderung sein lebenslanges "Politikverbot" aushebeln konnte (sowas kennen wir ja auch vom italienischen König Bunga-Bunga).


"[...] Tatsächlich sind Erdogans starke Sprüche eher Ausdruck der Schwäche. Der Premier muss demnächst abtreten, weil er nicht mehr für eine weitere Amtsperiode kandidieren kann. Er möchte danach Präsident werden, also dem Modell des russischen Premiers Wladimir Putin nacheifern. [...]

Am gefährlichsten ist für Erdogan die Zusammensetzung der Demonstranten: Es sind nicht mehr die linken und militant kemalistischen Gruppen, die gegen den Premier aufbegehren, sondern ganz normale Bürger – junge wie alte, Frauen, Männer, Akademiker, Arbeiter, Studenten.

Die Leute spüren, dass die Demokratie in der Türkei mitnichten gefestigt ist. Politische Intrigen, Machtkämpfe und Korruption beschäftigen die Erdogan-Eliten mehr als die Arbeit, um das Land nachhaltig demokratisch und wirtschaftlich zu stabilisieren. [...]"

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/...

[ nachträglich editiert von sooma ]
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05.06.2013 15:37 Uhr von islam_loves_germany
 
+1 | -1
 
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Die Hälfte der Bevölkerung steht hinter Erdogan. Nach den Protesten bei der nächsten Wahl wird er wieder mehr als 50 Prozent einfahren. Ihr werdet sehen. Ich hoffe nur, dass die Hauptschuldigen, die die Unruhen verursacht haben, so schnell wie möglich bestraft werden.

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