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Schuldenkrise: UN warnt - Gefahr für soziale Unruhen in der EU steigt

Laut einem aktuellen Bericht der Internationalen Arbeitsagentur (ILO) hat die Gefahr für soziale Unruhen unter der Bevölkerung in den EU-Ländern zugenommen.

Hauptursache für die Spannungen unter der Bevölkerung der EU-Länder ist die Zunahmen von Arbeitslosigkeit und die Reaktionen der Politiker auf die Schuldenkrise. Vor allem trifft die steigende Arbeitslosigkeit junge Menschen.

Laut der Internationalen Arbeitsagentur nahm die Gefahr für sozialen Unruhen in der EU seit der Weltkrise um zwölf Prozent zu. Besonders gefährdet sind die Länder Zypern, Tschechien, Griechenland, Italien, Portugal, Slowenien und Spanien.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Gefahr, UN, Schuldenkrise
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2013 18:21 Uhr von FrankaFra
 
+3 | -5
 
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Ich bin vorbereitet. Bring it on.
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04.06.2013 18:25 Uhr von Venytanion
 
+3 | -4
 
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Du hast Haselnüsse gebunkert, Franka ?
Tolle Idee^^
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04.06.2013 18:55 Uhr von Venytanion
 
+7 | -3
 
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Hab ich grad im Netz gefunden :
Jeder Mensch sollte dem anderen helfen, nur so verbessern wir die Welt. Wir sollten am Glück des Anderen teilhaben und nicht einander verabscheuen. Hass und Verachtung bringen uns niemals näher. Auf dieser Welt ist Platz genug für jeden, und Mutter Erde ist reich genug um jeden von uns satt zu machen. Das Leben kann ja so erfreulich und wunderbar sein, wir müssen es nur wieder zu leben lernen! Die Habgier hat das Gute im Menschen verschüttet, und Missgunst hat die Seelen vergiftet und uns im Paradeschritt zu Verderben und Blutschuld geführt. Wir haben die Geschwindigkeit entwickelt, aber innerlich sind wir stehengeblieben. Wir lassen Maschinen für uns arbeiten, und sie denken auch für uns. Die Klugheit hat uns hochmütig werden lassen und unser Wissen kalt und hart. Wir sprechen zu viel und fühlen zu wenig. Aber zuerst kommt die Menschlichkeit und dann erst die Maschinen. Vor Klugheit und Wissen kommt Toleranz und und Güte. Ohne Menschlichkeit und Nächstenliebe ist unser Dasein nicht lebenswert. Aeroplane und Radio haben uns einander nähergebracht. Diese Erfindungen haben eine Brücke geschlagen von Mensch zu Mensch, die erfassen eine allumfassende Brüderlichkeit, damit wir alle Eins werden. Wir sind Opfer eines Systems, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, Unschuldige zu quälen und in Ketten zu legen. Allen denen, die mich jetzt hören, rufe ich zu ´Ihr dürft nicht verzagen!´. Auch das bittere Leid, das über uns gekommen ist, ist vergänglich. Die Männer die heut die Menschlichkeit mit Füßen treten, werden nicht immer da sein! Ihre Grausamkeit stirbt mit ihnen, und auch ihr Hass. Die Freiheit, die sie den Menschen genommen haben, wird ihnen dann zurückgegeben werden. Auch wenn es Blut und Tränen kostet, für die Freiheit ist kein Opfer zu groß.
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04.06.2013 19:07 Uhr von ArrowTiger
 
+3 | -0
 
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Charlie Chaplin in "Der große Diktator... ;-)

---
P.S.: Ich frage mich, wer dir dafür ein (-) gegeben hat.

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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04.06.2013 19:20 Uhr von Venytanion
 
+4 | -2
 
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@ArrowTiger
Das Minus ist mir egal.
Ich find nur das dusslige Gelaber über mir ätzend.
Irgendwas ist ja immer^^
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04.06.2013 19:27 Uhr von Slyzer
 
+3 | -3
 
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Armut -> Nationalsozialismus -> Krieg
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04.06.2013 19:29 Uhr von Bildungsminister
 
+1 | -4
 
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Ich kann die Bewertung nicht teilen. Ich persönlich sehe keine Gefahr für Unruhen, zumindest auf Grund der Jugendarbeitslosigkeit. Warum das? Weil es sonst längst passiert wäre.

Ich meine, wie viel muss noch passieren, dass diese Unruhen eintreten würden? Schlimmer geht es in manchen Ländern doch schon nicht mehr, und trotzdem leben die Menschen frei nach "Friss oder stirb".

Und dort wo sie demonstrieren, muss man fragen, was es denn gebracht hat. Hat es in Griechenland irgend etwas geändert, dass dort wochenlang Menschen auf die Straße gegangen sind? Nicht wirklich. Hat es in Spanien etwas geändert, dass die Menschen gegen Zwangsräumungen demonstrieren? Nicht wirklich.

Und von Deutschland will ich erst gar nicht anfangen. Die Deutschen wissen gar nicht was demonstrieren und sich wehren ist. Das haben wir schlicht verlernt, und seit Jahren fressen wir alles in uns rein. Noch viel mehr. Es geht sogar so weit, dass wir andere Länder beschimpfen, wenn dort Menschen demonstrieren.

Und genau das weiß nicht zuletzt auch die EU. In manchen Ländern ist die Krise im Grunde kaum zu überbieten, und trotzdem halten sich die Ausschreitungen in Grenzen. Meist gehen sie ein paar Tage, danach werden sie dann nieder geschlagen, und seit dem ist Ruhe im Karton.

Warum sollte sich die EU bei ihrem Kurs Sorgen machen?

Die Menschen haben dabei zugesehen, wie Milliarden über Milliarden in Banken gestopft wurden, während sie von der Hand im Mund leben müssen, und während man ihnen die Häuser unterm Hintern weg pfändet. Wann, wenn nicht dann, wäre der Punkt gekommen, wo es zu Unruhen kommt?

Nein, insgesamt haben sich die Menschen ihrem Schicksal ergeben. Ansonsten würden sie wohl davon absehen aufeinander rumzuhacken, andere Länder verantwortlich zu machen, um dann endlich gemeinsam die Schuldigen der Krise zu belangen. Aber das Konzept, bei dem man Bürger einzelner Länder aufeinander hetzt, das funktioniert wunderbar. So ist das Volk abgelenkt, und es kann weiter gemacht werden wie eh und je.

Soziale Unruhen. Das ich nicht lache.
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04.06.2013 20:37 Uhr von Götterspötter
 
+3 | -0
 
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:) Die Wahrnung kommt wohl 5 Jahre zu spät ...

die Messer sind gewetzt .... der Volkszorn broddelt schon .....

Es braucht jetzt nur einen einzigen "Verführer" und die ersten Banker und korupten Politiker und ähnliches Assi-Gezockze hängt am nächsten Baukran .... und die Menge jubbelt !!

und das haben unser "Volksvertretter" ganz ohne die Hilfe der Braunen oder Gelben geschafft !!

und wer es nicht glaubt ... kopiert diese Mess und schickt sich sich für Termin "nächstes Jahr - selbe Zeit" einfach mal selbst und staunt !
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05.06.2013 12:19 Uhr von mardnx
 
+0 | -0
 
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hoffentlich gehts bald los, wir die europäische jugend müssen gemeinsam dieses system stoppen. dass rückt uns 1000mal näher zusammen als dieser elende euro.
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05.06.2013 15:49 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@Bildungsminister:

-- "Soziale Unruhen. Das ich nicht lache."

Ich würde das nicht so auf die leichte Schulter nehmen. Was z.B. in Husby/Schweden passiert ist, hat auch lange gebrodelt. Friedliche Proteste und Einladungen an Politiker zu Gesprächen hatten nichts gebracht. Irgendwann hat´s dann naturgemäß geknallt.

HIer näheres dazu, falls es dich interessiert: "Die wachsende Kluft ist der Hauptgrund", http://www.woz.ch/...

Auszug: "«Die Ursachen haben sich über Jahre aufgetürmt», sagt Khamisi: Wer hier aufwachse, müsse sich ständig verteidigen, Klischees widerlegen, beweisen, nicht kriminell und «unzivilisiert» zu sein. Jahrelang habe man friedlich protestiert, Versammlungen abgehalten, PolitikerInnen eingeladen, niemanden habe das interessiert. Erst jetzt, als Steine flogen und Autos brannten, seien die Medien plötzlich da.

Wie bei den Londoner Riots im August 2011 oder den Pariser Banlieue-Unruhen von 2005 war auch in Husby eine fragwürdige Aktion der lokalen Polizei der Auslöser der Krawalle: Mitte Mai erschoss ein Einsatzkommando einen offenbar verwirrten 69-Jährigen in seiner Wohnung. Die Beamten hätten sich von einem Küchenmesser bedroht gefühlt. Megafonen warf der Polizei Rassismus vor und forderte eine Untersuchung, da die Polizei nachweislich gelogen hatte. Weder Medien noch Politik reagierten. Die Reaktion kam erst, als Autos in Flammen aufgingen.

[...]

Tapio Salonen, Sozialwissenschaftler an der Universität Malmö, macht hingegen eine «dramatische Veränderung» der Gesellschaft verantwortlich. Die Schere zwischen Arm und Reich habe sich immer weiter geöffnet, diese Entwicklung sei in den vergangenen fünf bis sieben Jahren noch beschleunigt worden. Vor einem Jahr veröffentlichte die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung OECD einen Bericht, demzufolge in keinem westlichen Industrieland die Einkommensunterschiede seit den neunziger Jahren so stark gestiegen sind wie in Schweden.

Dazu beigetragen hat Reinfeldts Mitte-rechts-Regierung, die innerhalb von sechs Jahren viermal die Steuern für Gutbetuchte senkte, gleichzeitig den öffentlichen Sektor abbaute und umfassende Privatisierungen vornahm. In Husby wurden das öffentliche Gesundheitszentrum, ein Jugendtreffpunkt, eine Schule und mehrere Kinderfürsorgeeinrichtungen geschlossen. «Die wachsende Kluft ist der Hauptgrund, nicht die ethnische Zusammensetzung der Bevölkerung», sagt Salonen."

N.B.: Kaum zu fassen, daß diese drecks Neoliberalen sogar ein so soziales Land wie Schweden kaputtregieren können. Wird Zeit, daß das schwedische Volk denen mal deutlicher zeigt, wo Barthel den Most holt!

In Deuschland ist seit den 1990ern die Schere der Einkommensungleichheit nach Schweden übrigens am zweitschnellsten auseinandergeklafft...

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