04.06.13 13:12 Uhr
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Bei der Eucharistischen Anbetung verurteilt der Papst die moderne Sklaverei

Am vergangenen Sonntag (02.06.2013) fand zum ersten Mal eine weltweite zeitgleiche Eucharistische Anbetung statt. Dabei versammelten sich Katholiken auf der gesamten Welt um 17 Uhr mitteleuropäischer Sommerzeit, um gemeinsam für Frieden zu beten.

Dabei wurde zuerst eine geweihte Hostie in einer Monstranz zum Papstaltar gebracht. Anschließend forderte Papst Franziskus alle Christen dazu auf, gemeinsam für den Frieden und gegen den Krieg zu beten. Gleichzeitig kritisierte er jede Form der modernen Sklaverei.

Damit wurde der Opfer von Menschen- und Drogenhandel gedacht, aller Kinder und Frauen, welche verschiedene Formen von Gewalt erleiden müssen. Diese gemeinsame Messe und das gemeinsame Gebet sei "ein historisches Zeichen für die weltweite katholische Einheit", erklärte Erzbischof Rino Fisichella.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Papst Franziskus, Gebet, Sklaverei
Quelle: de.radiovaticana.va

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04.06.2013 13:12 Uhr von blonx
 
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Genaue Zahlen darüber, wie viele Menschen an diesem gemeinsamen Gebet weltweit teilnahmen, lagen bislang noch nicht vor. In Südkorea versammelten sich die Menschen mitten in der Nacht zum Gebet, welches im Rahmen der "Jahr des Glaubens" stattfand. Diese Messe wurde auf besonderen Wunsch von Papst Franziskus ausgerichtet.
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04.06.2013 14:01 Uhr von Bildungsminister
 
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Und es stellt sich auch hier die Frage, warum die römisch-katholische Kirche wieder einmal Wasser predigt, um dann Wein zu trinken. Was für eine unglaubliche Diskriminierung die Kirche allein durch ihre Haltung und Verurteilung, bzw. Richtung von Homosexuellen auslöst, steht schlicht diametral zu dem, was hier gefordert wird. Damit schaffen sie keinen Frieden, sondern sie nähren den Boden von Hass und Gewalt.

Und das ist nur eines der wenigen Themen, die man hier kritisieren könnte und dürfte. Ich rechne es dem neuen Papst durchaus an, dass er sich derart für Frieden einsetzt, aber um dem auch Glaubhaftigkeit einzuverleiben, müsste die Kirche auch danach leben. Das tut sie aber in sehr vielen Bereichen nicht.
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04.06.2013 14:26 Uhr von GroundHound
 
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Die katholische Kirche steht standhaft für die KLASSISCHE Sklaverei, denn im alten, so wie im neuen Testament wird Sklaverei befürwortet.
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04.06.2013 15:00 Uhr von uhrknall
 
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Ob da geistige Sklaverei auch dazugehört?
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04.06.2013 17:07 Uhr von GroundHound
 
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@comic1: Das heißt, man sucht sich aus der Buch der Bücher, der geheiligten Bibel, dem wahren Wort Gottes, nur die Passagen heraus, die einem gerade in den Kram passen? Der Rest wird ignoriert und uminterpretiert? Ich meine, wozu brauche ich diese Religion, wenn man sie eh nach Belieben ummodelt? Jeder bastelt sich seine eigene Religion: Bisschen Jesus, viel Humanismus plus persönliche Meinung.
Das disqualifiziert diese Religion doch als moralisches oder ethisches Leitwerk. Mann kann sie auch gleich entsorgen.
Darauf zielte mein Post ab.

Merke: Eine Religion kann sich nicht weiter entwickeln. Man kann sie nur verwässern.
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04.06.2013 17:22 Uhr von Gierin
 
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@Groundhound:
Ich glaube, die wenigsten Christen wissen, was im 2. Buch Mose Kapitel 21steht! ;-)

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