04.06.13 10:38 Uhr
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Kostenfaktor Zigarettenpause: Raucher als Angestellte jährlich rund 4.600 Euro teurer

In den USA kosten die Raucher mit ihren Raucherpausen die Chefs bis zu 6.000 Dollar (4.600 Euro) mehr im Jahr als Nichtraucher. Das sagt zumindest eine am heutigen Dienstag veröffentlichte Studie der Ohio State University. Für Betriebe ist das ein erheblicher Kostenfaktor.

Die Kosten teilen sich laut Studie in Einnahmeausfälle, Fehltage, verminderte Produktivität und zusätzliche Gesundheitsausgaben auf. In den USA rauchen circa 60.000.000 Menschen, bei etwa 443.000 von ihnen pro Jahr wird die Nikotinsucht und ihre Folgen als Todesursache angegeben.

Eine Zusatzbeteiligung an der Krankenversicherung soll das Problem nun lösen. Allerdings gibt es auch Betriebe, die Raucher erst gar nicht einstellen oder ein Ultimatum stellen, nach welchem sie entlassen werden, sollten sie nicht aufgehört haben.


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WebReporter: George Taylor
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kosten, Rauchen, Pause, Arbeitgeber, Zigaretten
Quelle: www.focus.de

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33 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2013 11:13 Uhr von Bildungsminister
 
+18 | -39
 
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04.06.2013 11:13 Uhr von NoPq
 
+57 | -10
 
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Als Büromensch würde mich dann auch mal interessieren, wie viel "Zwei-Finger-Suchsystem-Nutzer" jährlich mehr kosten - ganz zu schweigen von den Kaffeklatsch-Tanten ;-)

Ich glaub das hält sich ungefähr die Waage ^^

@Bildungsminister: Und was machen wir mit Dicken und Extremsportlern?

[ nachträglich editiert von NoPq ]
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04.06.2013 11:31 Uhr von Bildungsminister
 
+8 | -19
 
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04.06.2013 11:34 Uhr von NetCrack
 
+28 | -2
 
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Da kann man so nicht sehen. Ich rauche auf Arbeit auch nicht, aber ich tolleriere es bei meinen Mitarbeiter aus zwei Gründen:

1. Sind sie ausgepiept und damit ist es keine Arbeitszeit.
2. Wenn sie draußen stehen und rauchen werden ja doch meistens Arbeitsthemen diskutiert und da diese Zeit nicht bezahlt wird und trotzdem zumindest ein bisschen gearbeitet wird ist es unterm Strich sogar ein Gewinn für die Firma.
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04.06.2013 11:36 Uhr von artefaktum
 
+13 | -3
 
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"(...) oder ein Ultimatum stellen, nach welchem sie entlassen werden, sollten sie nicht aufgehört haben"

Das muss man sich mal vorstellen: Da schnüffeln Arbeitgeber im Privatleben ihrer Angestellten rum! Was der Arbeitnehmer in seinem Privatleben macht geht den Arbeitgeber nichts aber auch gar nichts an!

Das hat in den Staaten langsam Ausmaße erreicht, die sofort an die DDR erinnern lassen. Du wirst gegängelt und bespitzelt bis in dein Privatleben hinein. Mit "Freiheit" hat das mal gar nichts zu tun. Ein Überwachungsstaat, wie im Sozialismus.
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04.06.2013 11:41 Uhr von NoPq
 
+4 | -2
 
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@Bildungsminister
Klingt auch alles ganz vernünftig. Die von dir genannten Prognosen kenne ich jetzt zwar nicht, aber ich stufe sie absolut als realistisch ein.

Wo sich meine von Deiner Meinung unterscheidet: Mir ist die Freiheit des Einzelnen lieber als eine Art Gesundheitsdiktatur.

Die Worte sind jetzt sehr hart gewählt und es soll jetzt nicht übertrieben wirken (Freiheit vs. Diktatur), aber ich hoffe, du weißt was ich meine.

Der nächste zu diskutierende Punkt wären dann Krankenkassen. Ich bin da der (wohl utopischen) Meinung, dass private Krankenkassen nicht unbedingt das gelbe vom Ei sind, möchte mir aber gleichzeitig auch keine von Beamten verwaltete Einheitskrankenkasse vorstellen ;)
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04.06.2013 11:52 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -7
 
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@ NoPq

Über Krankenkassen und das Gesundheitssystem im Allgemeinen, und z.B. auch Medikamentenpreise, könnten wir hier lang und breit diskutieren. Da wird so viel Geld sinnlos verbrannt, dass es einen Löwenteil der Gesamtkosten ausmacht. Gar keine Frage, da gibt es jede Menge Baustellen, und natürlich gehören da auch private Krankenkassen dazu, die am Ende sowieso nur ein Mittel dazu sind höhere Gewinne durch höhere Kosten zu generieren.

Was das Recht und die Freiheit des Einzelnen angeht, da bin ich sogar bei dir. Ich sage gar nicht, dass man das Rauchen verbieten sollte. Das soll und muss jeder selbst entscheiden, und von Verboten halte ich wirklich gar nichts. Aber wer die freiheitliche Entscheidung zum Rauchen trifft, der sollte das grundsätzlich auch in dem Wissen tun, dass er damit hohe Kosten verursacht, und im Idealfall eben für sich selbst. Ich kritisiere nicht das Rauchen per se (tue ich schon, aber in einem anderem Kontext), sondern dass die Folgen auf alle abgewälzt werden.

Wegen der Prognosen, bzw. Zahlen. Ich müsste nun lügen, wo ich es gesehen habe. Es war irgend eine Reportage zur Zukunft. Ich will gar nicht sagen, dass die dortigen zahlen präzise waren, aber ebenso wie du halte ich sie grundsätzlich für realistisch.
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04.06.2013 11:54 Uhr von Perisecor
 
+6 | -2
 
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Anstatt unfairer Raucherpausen, die nur Raucher für sich beansprucht haben, gibt´s bei uns im Konzern nahezu weltweit allgemeine Pausen.

Die Nichtraucher werden nicht benachteiligt und die Produktivität ist, laut diversen Studien, tatsächlich höher.


Hach ja. Ich will auch einen 9 to 5 Job. :/
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04.06.2013 12:02 Uhr von derSchmu2.0
 
+8 | -5
 
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Wow, viele militante Nichtraucher hier, sorry, wenn ich eure Kaffeepause störe...

Also als Ex-Raucher kann ich die Unkosten insoweit nachvollziehen, als dass die Gesundheitskosten höher sind, aber da die meisten Raucher wohl ein kürzeres Leben haben, kann man auch da die Rentenkosten drücken.
Was die verlorene Arbeitszeit angeht, sowas gehört doch zum guten Ton einer Firma..zumindest, wenn die meiste Arbeitszeit sich im Büro abspielt. Ob Zigaretten- oder Kaffee-Pause, sie kosten nur in geringem Maße Arbeitszeit, da diese auch zur Kommunikation genutzt werden können. Der Buschfunk funktioniert am besten ausserhalb des Büros und ob da Kaffee-Trinker nun ein gesundes Vorbild sind, lass ich auch mal offen.

Wer sich jetzt noch über die dicken Fresssäcke und andere Schwachmaten aufregt, der soll doch in ein anderes Land ziehen...unsere Gesellschaft baut (eigentlich) darauf auf, dass die einen von den anderen gestützt werden, egal ob es schwarze Schafe gibt, auf dem Arbeitsmarkt läuft das genauso ab, wie im Gesundheitswesen.

Willensschwäche ist genauso ein Problem, wie die Drüsen von so manchem Fettleibigen. Die Psyche hängt von biochemischen Prozessen/Genen ab, alles immer auf die Faulheit zu schieben, muss nicht richtig sein....gewisse Einschränkungen als Motivator kann man natürlich schon noch einsetzen, um das "Allgemeinwohl" zu fördern...
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04.06.2013 12:17 Uhr von Selle
 
+4 | -4
 
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Jaja die lieben Studien^^

Der eine raucht, der andere trinkt, der andere geht aufs Klo...bla bla bla. Hält sich alles in Waage.

@Bildungsminister
Bedenke aber auch, das man als Raucher aber auch jahrelang die Staatskasse gefüllt hat und zudem die Rentenkasse durch frühen Tod erleichtert!
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04.06.2013 12:30 Uhr von SNnewsreader
 
+5 | -7
 
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Wenn an unserem Arbeitsplatz einer geraucht hat, dann war er 2 Sekunden später auf dert Strasse. Sogar ich (starker raucher) habe nie eine Kippe am Arbeitsplatz in den Mund genommen und manchmal den ganzen Tag nicht geraucht.

Wenn ich mir dann ansehe was sich andere Mitarbeiter an Ersatzdrogen pfeifen (Kaffee, Schokolade, Energiedrink ....) da rekeln sich also teilweise Walrösser auf Stühlen rum die an Herzverfettung mehr Kosten produzieren und hier wird der Raucher wieder drangsaliert der seine Sucht wenigstens zugibt und seine Rente wohl kaum nutzen kann. Sie bringen mehr ein, als sie kosten, akso etwas mehr Respekt!
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04.06.2013 12:58 Uhr von jens3001
 
+3 | -1
 
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Nun ja. Das ist eine sehr einseitige Studie.

Natürlich gibt es gesundheitliche Aspekte.

aber der reine Zeitverlust während der Arbeitszeit sollte sich in Grenzen halten.
Immerhin sollte man an einem Bildschirmarbeitsplatz (Beispiel) alle Stunde 5 Minuten "Pause" machen. Also nicht auf den Bildschirm starren.
Und gerade in stressigen Jobs kann eine kurze Pause von 3 - 5 Minuten durchaus eine Steigerung der Produktivität bewirken.
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04.06.2013 13:17 Uhr von Selle
 
+3 | -3
 
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@hoenipoenoekel

Da übertreibst du aber ein wenig. An der frischen Luft soll jeder rauchen wo er möchte. Da sind die Schadstoffe durch Autos an einer Straße die deutlich höhere Belastung für Jung & Alt.

Das wegwerfen von Kippen auf die Straße ist im übrigen auch eine Ordnungswidrigkeit.

Wenn es dich so stört, dann wechsle die Straßenseite, zieh in eine andere Wohnung.

Das Wort Freiheit & Recht auf persönliche Entfaltung liegt dir glaub ich fremd.

Sei doch froh, das es Raucher gibt. Die kosten durch Medikamente sind geringer als die Einnahmen durch Steuern und Rentenausfall ;)

[ nachträglich editiert von Selle ]
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04.06.2013 13:23 Uhr von ms1889
 
+2 | -3
 
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was kostet es jährlich wenn nach feien, die leute krank feiern? diese sichtweise die hier beschrieben wird, läst sich auf sehr viel anwenden. und autoabgase (trotz kat etc) sind genauso giftig...wo ist das autofahr verbot, oder der ruf danach? irgendwie ist diese ganze raucherhetze, sehr durchschaubarer stammtisch gelaber!
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04.06.2013 13:31 Uhr von Azureon
 
+3 | -3
 
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´Gleiches gilt für den Arbeitsplatz. In einigen Firmen ist es ja beinahe normal, dass Raucher alle 15, 30 oder auch nur 60 Minuten rauchen gehen. Mal davon ab, dass alle anderen Kollegen dadurch Mehrarbeit machen, bringt es eben auch wirtschaftliche Schäden mit. Daher sollte man zumindest erwarten, dass diese Menschen besagte Zeit nacharbeiten, oder entsprechende Einbussen hinnehmen."

Das lässt sich bei weitem nicht auf alle Berufe anwenden. Das einzige was ich hier sehe ist mal wieder plumpes bashing weil "rauchen" visuell präsent ist. Jemanden der einen Kaffeeklatsch nach dem anderen hält, häufiger auf dem Klo hockt oder aus Bocklosigkeit seine Arbeit vernachlässigt fällt halt weniger auf.
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04.06.2013 13:51 Uhr von SN_Spitfire
 
+2 | -0
 
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Ich als Nichtraucher geh halt einfach 10 Minuten länger pissen als andere Mitarbeiter.

Ich kann dem Rauchen nichts gutes abgewinnen, aber rege mich definitiv nicht über deren angeblich langen Raucherpausen auf.
Das muss jeder Arbeitnehmer selbst entscheiden, wieviel Pausen er macht.
Denn unterm Strich steht die Qualität und Produktivität und wenn die stimmt, dann gibt es über den Alltag des Arbeitnehmers nichts zu meckern. Völlig egal, ob er raucht, Kaffee trinkt, oder öfters nen Nickerchen macht.
Klar ist aber auch, dass es Grenzen gibt und geben muss, denn bspw. Alkohol gehört nicht an den Arbeitsplatz. Natürlich auch das Rauchen nicht (nur im Freien und nicht vor der Eingangstüre).
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04.06.2013 16:40 Uhr von LucasXXL
 
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@ Selle ich nenn mal ein Beispiel: Ich hasse es wenn ich im Eingangsbereich eines Krankenhauses mit meinem Kind an den Rauchern vorbei muß!!!
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04.06.2013 17:46 Uhr von losmios2
 
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@ bildungsminister:

du solltest aber in deiner berechnung berücksichtigen, das DE eines der teuersten länder überhaupt ist, im thema gesundheitssystem.. das fängt bei der behandlung an und hört bei den medis auf..
in kaum einen anderen land ( mit krankenkasse )kostet ein herzmedikament N1 packung mal schön 120 ocken.. das gibt es so nur hier ( mit krankenkasse, bzw. gesundheitssystem )

sicher kosten raucher ne menge geld, andersrum, füllen sie durch exorbitante preise die staatskasse..

ein fluch und ein segen gleichermaßen...

wieviele tausend € ein raucher mehr an steuern und somit an die allgemeinheit abrführt, darf man nich vergessen..

was ich als raucher dennoch nicht mache ist, an der arbeit stets alle 30 - 45 - 60min eine rauchen zu gehen..
mein arbeitgeber findet es bpsw. absolut ok, wenn ich anstatt 30min am stück pause zu machen, eben 3 - 4x 5min pause mache.. somit stehe ich meinen nichtrauchenden MA´s in nichts nach, alle sind glücklich und keiner fühlt sich "verarscht" und kommt zu kurz..



[ nachträglich editiert von losmios2 ]
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04.06.2013 18:36 Uhr von Graf_Kox
 
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Selle:

"Wenn es dich so stört, dann wechsle die Straßenseite, zieh in eine andere Wohnung"

Aha, das heißt wenn ich es jetzt zu meinem Hobby erkläre meine Wohnung voll zu scheissen und Ratten mit Essensresten anzulocken dann ist es deine Pflicht die Wohnung zu wechseln wenn es dich stört?

Wenn jemand ein Hobby hat das anderen schadet muss er dafür sorgen dass andere nicht geschadet werden. Die typische Raucherargumentation dass sich andere anpassen sollen ist viel zu kurz gedacht und hat hier in NRW Gott sei Dank ein Ende :)
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04.06.2013 21:52 Uhr von teslaNova
 
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Sich das hier alles durchzulesen ist ganz schön deprimierend. Hier arbeiten die meisten wohl kaum um zu leben, sondern leben um zu arbeiten. In diesem Sinne: Arbeit, Arbeit.
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05.06.2013 03:37 Uhr von fraro
 
+2 | -2
 
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Finde ich lustig:

"Raucher gehen rauchen"
und
"Nichtraucher gehen dafür pinkeln und Kaffee trinken".

Alle Raucher, die ich kenne, gehen auch pinkeln und der überwiegende Teil trinkt auch Kaffee, deshalb...
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05.06.2013 08:54 Uhr von LastManStanding
 
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Wie manche das hier auseinanderklamüsern und für den geistigen Dünnschiss auch noch Beifallklatscher anziehen, erschliesst sich mir nicht.

Rauchen ist aus einem ganzn einfachen Grund nicht grundsätzlich verboten: Es bringt Steuern ein. Schaut Euch mal Statistiken zu Benzin und Genussmittelsteuern an. Nun tut unser scheinheiliger Staat so, als würde er etwas unternehmen und verbietet Rauchen in Kneipen. Und als nächstes sind die rauchenden Arbeitnehmer dran. Und den ganzen militanten Nichtrauchern wird genug Futter in die Hand gegeben, Hetze zu betreiben. Schämt Euch alle.....

Ich rauche nicht und finde es eklig, was die rauchenden Kollegen für eine Fahne mitbringen, wenn sie aus der Pause wieder da sind. Aber es obliegt mir nicht, sie zu verurteilen.
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05.06.2013 09:35 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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Find diese Diskussion wieder lustig, aber unnötig.

Es liegt in der Hand der Arbeitgeber selbst. Rauchverbot auf dem ganzen Firmengelände oder nicht.

Gilt auch für das was LucasXXL angebracht hat: wenn ein rauchfreies Krankenhaus halt nur bis zum Eingang und nicht bis zur Grundstücksgrenze geht ist es Sache des Krankenhauses die Regeln anders zu setzen.
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05.06.2013 10:10 Uhr von marty102
 
+2 | -0
 
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Finde ich insofern ein bisschen merkwürdig, da zumindest bei uns im Unternehmen(6000 Ang.) für reine Bildschirmarbeitsplätze aus Sicherheitsgründen und auch Gesundheit der MA gilt, dass alle 2h eine 10min Pause gemacht werden sollte&darf.

Im Endeffekt ist es dann aber oft so, dass wir zum Einen rauchen gehen wenn es uns gerade irgendowo hart häkelt, oder aber man unten im Hof steht, eine raucht, aber dennoch über das aktuelle Problem mit etwas "Abstand" nachgrübelt was häufig hilfreich ist. Oder man es auch mit anderen Kollegen durchdiskutiert, was oft mehr hilft als alles andere.

An einer Fertigungsstrasse hat das Unternehmen natürlich einen Verdienstentgang, wobei die Frage bleibt ob der MA nach diesen 5min Rauchpause nicht wieder schneller greift als vorher. Deshalb finde ich die Studie recht grenzwertig.

Abgesehen davon ist es Latte, ob ich jetzt 5min rauchen bin, oder so wie alle Nichtraucher die 5min mit Kaffee/Teetrinken oder tratschen "verbrauche".

Wenn jemand sagt er stellt keine Raucher ein, Ok, ist so, nicht schön aber ja ... Allerdings nach einer Einstellung wo das kein Kriterium war ein Ultimatum zu stellen finde ich ebenfalls sehr grenzwertig.

Wäre interessant was der Staat macht wenn zwar bei der Krankenversicherung weniger Kosten auflaufen, dafür aber die Tabaksteuer plötzlich wegfällt weil niemand mehr raucht :D Das wird spannend.

Ich für meinen Teil versuche gerade aufzuhören weil mich der Gestank mittlerweile nervt :D, aber die 10min werden dann einfach in Frischluft und Kaffee investiert :D
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05.06.2013 10:17 Uhr von marty102
 
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@Bildungsminister

Teils teile ich Deine Einstellung, teils wieder nicht ... aber in Punkto :

"Noch mal - Niemand wird genötigt zu rauchen, oder exzessiv Alkohol zu trinken, oder sich fett zu fressen (Krankheiten sind hier ganz klar ausgeschlossen). Wer das aber trotzdem ganz bewusst tut, was ja in Ordnung ist, jeder wie er mag, der muss dann eben auch für die Folgen aufkommen."

Wer definiert was gut und schlecht ist? Wer definiert was und wieviel ich essen darf? Dinge die für mich gut sind können für andere weniger gut sein ... Dem einen tut ein Kilo mehr nichts, dem Anderen schadet es...

Willst Du in einer derart von restriktionen definierten Gesellschaft leben in der Dir sogar vorgeschrieben wird wieviel Blatt Klopapier und wieviel Stück Schokolade du pro Woche verbrauchen darfst? Wo alle Autos dieselbe Farbe haben weil die eine schlechter für die Augen ist als die Andere?

Mir ist klar das das absolut überspitzt formuliert ist, aber das ist genau das worauf Deine Aussagen hinauslaufen?!

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