04.06.13 06:12 Uhr
 2.006
 

Bernd Lucke (Alternative für Deutschland): "Euro-Rettungskredite sind verloren"

Die Rettungskredite, die auch Deutschland im Rahmen der Euro-Überschuldungskrise verbürgt und gegebenenfalls für sie einstehen muss, sind vermutlich verloren.

Das äußert der Hamburger Wirtschaftsprofessor Bernd Lucke, der auch Sprecher der neuen Partei "Alternative für Deutschland" ist.

Nach Luckes Meinung kann beispielsweise Griechenland ohne einen Schuldenerlass ("Schuldenschnitt") nicht mehr finanziell eigenständig werden. Auch die Schuldentragfähigkeit weiterer Länder unter dem sogenannten Rettungsschirm ESM zweifelt Lucke an.


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WebReporter: hallmackenreuther
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Euro, Kredit, Alternative für Deutschland, Bernd Lucke
Quelle: www.faz.net

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2013 06:20 Uhr von ZzaiH
 
+16 | -2
 
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wusst die jeder schon als merkel&schäuble das geld alternativlos zur verfügung gestellt haben...
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04.06.2013 09:06 Uhr von a.j.kwak
 
+6 | -7
 
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von der afd hört man irgendwie nur sachen die man auch an jedem stammtisch hören kann...
was jetzt nicht heißen soll dass alles falsch ist, aber eben nichts neues und ein bisschen engstirnig
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04.06.2013 11:29 Uhr von ghostinside
 
+1 | -7
 
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Suchts euch aus. Er ist Wirtschaftsprofessor und sagt, Kredite seien verloren. Also entweder ist er total bescheuert oder täuscht vorsätzlich die Öffentlichkeit. Wer nur ein bisschen Grundwissen von Ökonomie besitzt, wird das erkennen können.
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04.06.2013 13:20 Uhr von ms1889
 
+3 | -0
 
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natürlich ist das geld verloren. muß doch jedem klar gewesen sein als das geld ausgegeben wurde.
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04.06.2013 13:46 Uhr von prinzenroller
 
+2 | -0
 
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Lucke hat Recht.
Infolge der hirnlosen Sparverordnungen der Europartner wird die Situation blos noch verschärft, Arbeitsplätze streichen und die Staatsausgaben senken in der Krise sind genau das richtige Mittel um die Rezession noch voranzutreiben.
Es wird nicht mehr lange dauern bis Griechenland wieder zahlungsunfähig wird.

@ghostinside wer seine Kredite nicht bedienen kann geht irgendwann in die Insolvenz, infolge dessen müssen sich die Kreditgeber mit einem Bruchteil ihres verliehenen Geldes oder auch mit Garnichts zufriedengeben.

[ nachträglich editiert von prinzenroller ]
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04.06.2013 16:56 Uhr von Thimphu2003
 
+2 | -4
 
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Lucke mit seinem populistischen, aber/und völlig unausgegorenen Vorschlägen ist einafch nur lächerlich.

Im Interview zu einigen Fakten befragt wendet er sich oftmals gegen sein ursprüngliches Argument und windet sich heraus.

Er widerspricht sich teilweise und weiß nicht mehr, was er tags zuvor gesagt hat. Dieser Dilletant will in den Bundestag. Und H2O Hans Olaf Henkel hechelt ihm hinterher wie ein von der Realpolitik deprimierter Schoßhund. Da haben sich 2 Oberlehrer gefunden, die selber keinen Plan für die Krise haben. Nur populistsiches Geschwätz kommt von denen. Alles ist Kack.. und wir sind sooo toll.

Ihre Zahlen basieren auf reiner Meinungsmache.

Nach ihren Plänen würde der Euroraum implodieren. Und wir würden das zehnfache zahlen von dem, was es uns jetzt kostet.

Mal ganz abgesehen davon, daß die Arbeitslosigkeit in Deutschland in kürzester Zeit um ca.das Doppelte steigen dürfte. Zahlen das dann diese beiden Obernasen?

Aber Griechenland hätte den Euro nicht mehr. Na klasse.
Wie billig man heute Wähler fangen kann.

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
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04.06.2013 20:08 Uhr von prinzenroller
 
+1 | -2
 
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Populismus (lat.: populus, „Volk“) bezeichnet eine um „Nähe zum Volk“ bemühte Politik. Mit dem Euro schafft man ein Volk passend für eine Währung und nicht umgekehrt.
Die AfD bietet realisierbare Lösungsvorschläge den jetzigen Euro-Verbund aufzulösen, ohne "doppelte Arbeitslosigkeit".
Wer immer noch an das jetzige Euro System glaubt ist entweder blind und taub oder so dumm wie 5 Meter Feldweg. Sieht doch jeder wie es im Süden bergab geht.
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05.06.2013 01:42 Uhr von hallmackenreuther
 
+1 | -2
 
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Lucke for Bundeskanzler !

Dann wären endlich mal die RitterInnen von der traurigen Gestalt in Berlin durch frische, neue Kräfte ersetzt. Die alt gewordenen Typen Merkel, Schäuble, Roth usw. kann man einfach nicht mehr sehen .
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05.06.2013 09:22 Uhr von Thimphu2003
 
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@Prinzenroller

Das ist ja der Trugschluß.

Die momentanen Probleme werden alle dem Euro in die Schuhe geschoben. Es ist aber kein Euro-Problem, sondern ein Finanzproblem.

Dann könnten Sie konsequenterweise auch die EU abschaffen, weil diese Länder sich auch verschuldet hätten, wenn sie den Euro nicht gehabt hätten.
Sicherlich könnte man dann Griechenland Pleite gehen lassen. Aber die deutschen Banken wären auch so mit im Boot, da sie Griechenland Geld geliehen haben (bzw. deren Banken). Und wenn die Pleite gehen ist der Deutschen Bank egal, ob das in Drachme passiert oder in Euro. Deren Geld ist futsch.

Wenn Lucke Bundeskanzler würde, hätten wir innerhalb Jahresfrist 5 Millionen Arbeitslose. Firmen würden massenhaft in´s Ausland gehen,. weil die Produktionskosten viel zu hoch wären gegenüber Drachme, Peseta, Escudo, Dinar usw.
Denn wir werden immer abhängiger vom Export. Und warum in Deutschland teuer produzieren, wenn man im Ausland gleich am Markt ist und dort auch noch viel günstiger produzieren kann? VW, Mercedes u.a. machen´s doch jetzt schon so teilweise.

[ nachträglich editiert von Thimphu2003 ]
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05.06.2013 09:34 Uhr von Prinz-007
 
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@ Thimphu2003
Klar, als 1998 die GRÜNEN mit der SPD paktierte, da verkündeten die politischen Marktschreier den Untergang Deutschlands. Tatsächlich, GRÜNE und SPD haben - sekundiert von CDU, CSU, FDP - den ersten Kriegseinsatz deutscher Soldaten nach 1945 und die brutalsten Sozialreformen hinbekommen. WEnn die AfD den Bundestag stürmt - und hoffentlich tut sie das gewaltig - dann wird Deutschland auch nicht dahinsiechen. Aber Deutschland hätte wieder eine Chance gegen die Blockparteien aus CDUCSUFDPSPDGRÜNE. - Und zu Deinem Export-Märchen: Die Einführung der DM führte zu einer Aufwertung der Währung. Richtig. Dadurch werden die Importe, z.B. Rohstoffe, Energieträger u.s.w. aber viiieeel preisgünstiger, weil mit starker DM bezahlt, so daß die inländischen Produkte trotz Aufwertung zu stabilen Preisen veräußert werden können, also gar nicht teurer. Don´t believe the fairy-tales of the stupid. Die Etablierten haben Fracksausen, und das ist gut so.

[ nachträglich editiert von Prinz-007 ]
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05.06.2013 09:57 Uhr von Thimphu2003
 
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@Prinz-007

In welchen Kriegseinsatz ist Deutschland 1998 gezogen?

Die Preisvorteile günstigerer Energie (Öl,Gas) wiegt selbstverständlich bei weitem nicht den Nachteil einer Einführung der DM auf. Die Wertschöpfung bzw. die Mehrwertschaffung eines Produktes liegt nicht im Verhältnis zum Einkauf der petrochemischen Energie....
Bei den meißten Produkten kann man die sogar schlicht vergessen.

Womöglich gehen die Heizölpreise leicht zurück.
Dafür kann dann Viessmann aber auch keine Heizkessel mehr in´s Ausland verkaufen, da - wie beschrieben - zu teuer.

Und Marktschreierisch tut sich die AfD hervor. Sicher nicht die Etablierten. Das sieht man doch an mancher Reaktion der AfD-Anhänger.
Undurchdachtes System ohne Nachhaltigkeit.

Die haben genau 1 Thema. Und nicht mehr. Den Euro-Ausstieg.
Und sowas wollt ihr wählen. Und erwartet die Erleuchtung zum Besseren. Na denn... wenn´s euch Spaß macht.

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