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Mehr Wetterextreme durch globale Erwärmung

Laut Professor Dr. Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe, dem stellvertretenden Direktor des PIK, hat sich laut Datensammlung der Münchener Rückversicherung die Zahl der extremen Wetterereignisse weltweit in den letzten 30 Jahren von 400 auf 800 verdoppelt.

Das aktuelle Hochwasser sei kein Hinweis auf einen globalen Klimawandel, aber den Trend zu mehr Extremwetterlagen gäbe es, und dieser sei sehr wohl ein Hinweis. Es gäbe auf der Erde immer auch einmal ein Gebiet, in dem es kälter ist. Global seien die Temperaturen aber nicht angestiegen.

Festzustellen sei nur, dass es global gerade nicht wärmer würde. Nun stellt sich die Frage, welche Senke die zusätzliche Energie des anwachsenden Treibhauseffekts aktuell aufnimmt. Ist diese Senke gesättigt, würde es wieder sprunghaft wärmer.


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WebReporter: Iceland62
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Wetter, Klimawandel, Hochwasser, globale Erwärmung
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.06.2013 06:02 Uhr von Iceland62
 
+7 | -0
 
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Beim derzeitigen Hochwasser trafen zwei Extreme aufeinander:

Der Starkregen, bedingt durch die Vb-Wetterlage, die auch Gerstengarbe erwähnt.

Aber bereits vorher, war die Bodenfeuchte aufgrund des schlechten Frühjahrs extrem hoch, dass der Boden kaum mehr zusätzliches Wasser aufnehmen konnte und fast das gesamte Regenwasser überdurchschnittlich schnell in die Bäche und von da weiter in die Flüsse gelangte.
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04.06.2013 07:31 Uhr von Graf_Kox
 
+1 | -6
 
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Auch in Deutschland werden wir nicht verschont bleiben von extremen Wetterlagen die der Klimawandel mit sich bringt. Man sollte sich bereits jetzt darauf vorbereiten aber da das eine Menge Geld kosten dürfte wird man lieber abwarten und absaufen :)

Da bin ich froh das ich nicht in unmittelbarer Nähe von Gewässern wohne.
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04.06.2013 07:32 Uhr von Hallominator
 
+1 | -8
 
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Jetz hats endlich nochmal einer auf den Punkt gebracht, aber neu ist das alles trotzdem nicht. Genau so wurde uns die globale Erwärmung damals angekündigt.
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04.06.2013 07:35 Uhr von Rychveldir
 
+4 | -1
 
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"Es gäbe auf der Erde immer auch einmal ein Gebiet, in dem es kälter ist. Global seien die Temperaturen aber nicht angestiegen.

Festzustellen sei nur, dass es global gerade nicht wärmer würde."

Dieser Teil erscheint mir etwas konfus. Wird es nun nicht Waermer oder nicht kaelter? Letzteres wuerde zumindest am Ende es zweiten Absatzes mehr Sinn ergeben.

Und die "unbekannte Senke", von der hier die Rede ist, sind die Ozeane.
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04.06.2013 12:09 Uhr von jpanse
 
+1 | -0
 
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Kauft mehr Hybridautos ;)

Mal ehrlich, geht das wieder los?
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04.06.2013 12:10 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+2 | -0
 
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Lol, echt, die Zahl der Versicherungsfälle hat sich in 40 Jahren verdoppelt.

Echt, lol.

Daraus herzuleiten das tatsächlich mehr "Katastrophen" geschehen ist echt lächerlich.

Die hauptsächlichen Faktoren wie eine erhöhte Besiedlungsdichte oder ganz banal mehr Versicherte lässt man da ja gerne außer acht.

Oh man und so jemand verdient Geld damit ?
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04.06.2013 12:40 Uhr von Iceland62
 
+0 | -0
 
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@ Child_of_Sun_24
Zuerst verändern Sie die Aussage, die aufgrund der Datensammlung der Münchener Rückversicherung getroffen wurde und verfälschen die getroffene Aussage, und dann finden Sie die Aussage, die niemand außer Ihnen selbst getroffen hat, lustig. Das ist Ihr Privatvergnügen, sich mit Wortverdrehereien zu beschäftigen.

Üblicherweisen können Menschen zwischen der Bedeutung "Wetterextreme" und "Versicherungsfälle" unterscheiden, nur ganz wenigen, gelingt das nicht.

Die Münchner Re dürfte aktuell die umfangreichste Datensammlung über die weltweit aufgetretenen schadensrelevanten Wetterextreme haben.
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10.06.2013 00:13 Uhr von Rychveldir
 
+0 | -0
 
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"Lol, echt, die Zahl der Versicherungsfälle hat sich in 40 Jahren verdoppelt.

Echt, lol.

Daraus herzuleiten das tatsächlich mehr "Katastrophen" geschehen ist echt lächerlich.

Die hauptsächlichen Faktoren wie eine erhöhte Besiedlungsdichte oder ganz banal mehr Versicherte lässt man da ja gerne außer acht.

Oh man und so jemand verdient Geld damit ?"

Wenn schon jemand wie du auf die Idee kommt, dass ein völlig undifferenziertes Betrachten der Zahlen zu keiner Aussage führt, dann kannst du auch mit Sicherhiet davon ausgehen, das Leute mit etwas Grips solche Sachen sehr wohl herausrechnen.

Eine Möglichkeit ist z.B., die Schäden durch Hochwasser und Wind mit jenen durch Erdbeben, Tsunamis und Vulkane zu vergleichen. Und genau das wurde auch gemacht. Und siehe da: Erdbeben, Tsunamis und Vulkanausbrüche zeigen keinen vergleichbaren Anstieg.

Sich eine Fehlerhafte Argumentation zu überlegen und diese dann zu zerreißen ist nichts weiter als ein Strohmann.

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