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Türkei: Erdogan attackiert Soziale Medien - "Schlimmste Bedrohung der Gesellschaft"

Der türkische Staatschef Recep Erdogan, der von den massiven Aufständen in der Türkei bedrängt wird, attackierte nun die Sozialen Medien wie "Twitter" und bezeichnete sie als eine Bedrohung.

Erdogan teilte der Presse mit: "Die besten Beispiele für Lügen können dort gefunden werden. Für mich sind die sozialen Medien die schlimmste Bedrohung der Gesellschaft."

Anscheinend ärgert sich der Staatsmann vor allem an den anhaltenden Demonstrationen in den türkischen Metropolen, wo die Protestanten sich über "Facebook" und "Twitter" organisieren.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Türkei, Gesellschaft, Bedrohung, Staatschef, Soziale Medien
Quelle: derstandard.at

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2013 12:47 Uhr von Bildungsminister
 
+29 | -5
 
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Das Problem ist, dass solche Lügen und Unwahrheiten früher Menschen wie Erdogan vorbehalten waren, also Politikern und den Mächtigen. Man konnte das Volk für dumm verkaufen, und niemand konnte es auf Wahrheit überprüfen.

In Zeiten sozialer Medien, wo eine einzelne Aussage binnen kurzer Zeit jeden erreicht, der es will, und wo diese Aussage von der Masse auf Wahrheit geprüft wird, da werden Menschen wie Erdogan entsprechend schnell entlarvt.

Das ist der Grund warum er sich so aufregt. Früher, als die Menschen noch mit der Kutsche durch Anatolien gezogen sind, da hätte er ihnen ein paar Märchen erzählt, und alles wäre gut gewesen. Heute klappt das nicht mehr. Da nimmt ihm keiner mehr seine Lügen ab.

Was er letztendlich sagt ist, dass er mit freier Meinung ein Problem hat. Gut, das wussten wir ja nun auch vorher schon.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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03.06.2013 12:53 Uhr von Tamerlan
 
+4 | -6
 
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Sieht er zu einseitig, aber dass dort Lügen verbreitet wurden, hat jeder mitbekommen, der die Tweets mitgelesen hat. Es wurde regelmäßig Meinungsmache betrieben, nur um dann paar Stunden später zurückzurudern, dass die Informationen doch nicht richtig waren.
Mittlerweile versuchen sich die Leute auf Twitter gegenseitig zu mehr Objektivität zu verpflichten, aber die Glaubwürdigkeit ist erstmal pfutsch.
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03.06.2013 13:07 Uhr von Bildungsminister
 
+12 | -1
 
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@ DerJunge

Lies doch mal die Quelle:

"Erdogan stößt sich wohl vor allem dran, dass die seit Tagen anhaltenden Protestkundgebungen und Aktionen in den türkischen Großstädten wie Istanbul, Ankara oder Izmir zu großen Teilen dezentral über Twitter und Facebook koordiniert wurden."

Bis auf das "Anschließend" ist das genau, was in der Quelle steht.
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03.06.2013 13:51 Uhr von Bildungsminister
 
+10 | -5
 
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@ Buergerschreck.

Immerhin unterscheidet diese Leute von dir, dass sie offensichtlich nicht zu Beleidigungen greifen müssen, um überhaupt eine Diskussionsgrundlage zu haben. Das tun in aller Regel nur solche Leute, die keine Argumente mehr haben.

Und das du Haberal ohne Kompromiss verteidigst sagt doch schon alles. Haberal ist ein Scharfmacher, der seine News primär deswegen postet, damit er andere Leute auf die Palme bringen kann. Natürlich gehören da auch immer zwei dazu, aber das macht seine News weder gut, noch positiv (wie auch immer das zu bewerten ist).

Wie Atze schon sagt, das eine ist Ursache, das andere Wirkung. Man kann das doch ganz gut bewerten. Seit es verstärkt negative Berichterstattung über die Türkei gibt, versucht Haberal krampfhaft und beinahe zwanghaft irgendwelche Missbrauchsnews zu posten. Das tut er immer dann, wenn sein türkisches Weltbild in Gefahr gerät.

Letztendlich ist es aber so, dass SN ein Newsportal ist, und letztendlich soll jeder einliefern was er will. Das ist nur legitim. SN ist aber auch eine Diskussionsplattform, und da muss man eben auch mit Kritik und Gegenwind rechnen. Mal davon ab, dass Haberal die meisten Minusklicks selbst vergibt, primär in seinen eigenen News.
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03.06.2013 14:22 Uhr von DerMaus
 
+4 | -2
 
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"Schlimmste Bedrohung für die Diktatur" passt wohl eher...
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03.06.2013 14:41 Uhr von T.Eufel
 
+7 | -0
 
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"bekommt da jemand schiss? In anderen Ländern fing es auch im Internet an..."

Darum haben die Regierungen, auch in Europa solche riesige Angst vor dem Internet und versuchen es zu überwachen und zu zensieren, wo es nur geht. Auch unsere Politiker müssen mächtig die Hosen voll haben. Nicht umsonst tut sich D-land so hervor, wenns ums Überwachen geht und auch nicht umsonst, winkt man verfassungsfeindliche Gesetze wie die Bestandsdatenauskunft in Nacht und Nebelaktionen durch, obwohl man weiss, dass diese Gesetze keinen Bestand haben können und werden.
Die werden schon wissen, warum sie so die Hosen voll haben müssen. Terrorismusbekämpfung, Kinderpornografie und Verbrechensbekämpfung. Von wegen. Das glauben die doch selbst nicht
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03.06.2013 14:43 Uhr von CroNeo
 
+4 | -9
 
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@atze-friedrich: Genau andersherum!

"Captain News ist nur die Antwort auf Halberal und seine Vorgänger von KonstantinG.,BirOsmanli usw. "

Falsch. Haberal ist nur eine Antwort auf Captain-News und Konsorten, die schon vor über 10 Jahren diverse Hetz-Nachrichten hier veröffentlichten.
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03.06.2013 14:48 Uhr von Thomas-27
 
+1 | -4
 
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Wann schreiben denn hier endlich die Leute, die sonst bei jeder Gelegenheit gegen das "Fratzenbuch" wettern?

Dann wäre hier doch mal richtig schön was los! Haberal gegen Captain-News und Facebook-Freunde gegen "Fratzenbuch-Hasser".

DAS wäre dann wirklich mal die Gelegenheit, mit einer Tüte Chips und einer Dose Bier vor dem PC zu sitzen!

Wie bekommen wir dann noch die Apple-Jünger und die Android-Fans hier rein? Vorschläge?
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03.06.2013 14:55 Uhr von CroNeo
 
+2 | -4
 
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@ Buergerschreck.:

Eben. Außerdem hat so jeder Nachrichtenschreiber seine persönliche Rolle und nimmt keinem direkt "seine Nachrichten" weg. Am Ende kassieren beide Seiten wöchentlich (!) Ihre hochpreisigen Prämien. (50€ Einkaufs- oder Tankgutscheine, o.ä.)

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