03.06.13 08:45 Uhr
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Dortmund: Schwerer Unfall, weil ein Kind sich von der Hand der Betreuerin losreißt

In Dortmund hat sich am Nachmittag des Sonntages ein schwerer Verkehrsunfall ereignet.

Nach Angaben der Polizei hatte sich ein fünf Jahre alter Bub von der Hand einer Betreuerin losgerissen als er den Vater sah und war auf die Straße gelaufen. Der 28-jährige Vater wollte den Jungen noch zurückhalten und geriet ebenfalls vor einen Pkw, der nicht mehr rechtzeitig stoppen konnte.

Sohn und Vater erlitten schwere Verletzungen und kamen in eine Klinik. Der Sachschaden belief sich auf 3.000 Euro.


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WebReporter: angelina2011
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Unfall, Vater, Dortmund, Sohn, Hand
Quelle: www.derwesten.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2013 09:19 Uhr von JuTuPeaY
 
+11 | -2
 
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Der Sachschaden ist hier doch uninteressant...
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03.06.2013 11:05 Uhr von Hugh
 
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Zitat:

" hatte sich ein fünf Jahre alter Bub"

Kann man bitteschön eine Dialekt-freie Ausdrucksweise anwenden? In den wenigsten Landesteilen dürfte man einen Jungen als "Bub" bezeichnen.
Ich kriege regelmäßig die Krise, wenn ich hier von "Buben" lese, oder dass jemand am "Schaffen" war.

[ nachträglich editiert von Hugh ]
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03.06.2013 11:07 Uhr von Mephos
 
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@ Wolfsburger: Dann will ich mal sehen wie du an parkenden Autos auf einer 2 spurigen Hauptstraße vorbei fährst....Schrittgeschwindigkeit? Ich kenne die umstände nicht und auch nicht die herschende Verkehrssituation, aber wenn ich innerorts mit 50 fahre und 4-5 meter vor mir kommt ein Kind raus hätte auch 20 fahren nichts daran geändert. Zumal das auch kein angemessenes fahren wäre sondern Verkehrsbehindernt... Unfassbar aber wahr, es gibt unfälle mit Autos da sind die fahrer auch mal nicht schuld. Unglaublich, wa.

@ Hugh: Und trotzdem weis jeder was gemeint ist. Man kann sich auch über alles und jeden kleinschiss aufregen.

[ nachträglich editiert von Mephos ]
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03.06.2013 13:20 Uhr von Steel_Lynx
 
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In Deutschland ist es ja sogar so, dass wenn du mit 120km/h auf der Autobahn fährst und dir ein Kind vor das Auto läuft (Mutprobe Autobahnlaufen oder sonst was), bist du als Autofahrer schuld.

Des weiteren soll man ja immer so fahren, das man Jederzeit bremsen kann.

Aber mal zum Artikel:
Was war das für eine Betreuerin, wenn sich ein fünf jahre alter JUNGE losreissen kann? Entweder die hat Muskelschwäche oder in der dementsprechenden Situation ihren Job nicht gemacht.

@Mephos
Du hast natürlich recht, es gibt viele Unfälle, an denen der beteiligte Autofahrer nicht schuld ist. Gerade mit Fussgängern, Radfahrern und Motorradfahreren.

Wobei man sagen muss, dass man in vielen Situationen eigentlich nicht von Unfall sprechen sollte.
- Fussgänger bei rot über die Ampel
- Autofahrer mit Handy am Ohr
- Motorrad- und Radfahrer die sich zwischen Autos durchschlängeln
Das alles sind für mich keine Unfälle, das ist Vorsatz oder Dummheit. Naja so wirkt halt heute das Darwinischegesetz: The fittest survive!!!
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03.06.2013 21:45 Uhr von Zephram
 
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@Hugh

"die Krise kriegen" ist glaub auch Dialekt, oder zumindest Subkultur-Slang ^^

jm2p Zeph
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04.06.2013 08:42 Uhr von Steel_Lynx
 
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@unique2910

" b) Kinder zwischen 7 und 10 Jahren

Nach altem Recht wurden Kinder dieser Altersgruppe allzu oft in die Verantwortung genommen, sei es direkt, sei es im Wege der Mithaftung nach § 9 StVG, § 4 HPflG, § 254 BGB. In der Neufassung lautet § 828 Abs. 2 BGB: Wer das 7., aber nicht das 10. Lebensjahr vollendet hat, ist für den Schaden, den er bei einem Unfall mit einem Kfz, einer Schienen- oder Schwebebahn einem anderen zufügt, nicht verantwortlich.

Die Heraufsetzung der Altersgrenze für die Deliktsfähigkeit gilt, wie man sieht, nur für einen bestimmten Bereich, sie ist „sektoral“. M.a.W.: Bei Unfällen ohne Beteiligung von Kfz oder Bahnen, also in Fällen ohne Gefährdungshaftung, kann auch ein Kind der Altersgruppe 7 bis 10 selbst haften bzw. dem Einwand des Mitverschuldens ausgesetzt sein.

Die Argumente, die eine Deliktsunfähigkeit im motorisierten Verkehr kraft Gesetzes begründen, sind fruchtbar zu machen, insbesondere bei jugendlichen Radfahrern. Für das Verschulden/Mitverschulden (§§ 276, 254 BGB) ist dagegen der Unfallgegner beweispflichtig. Zur Entlastung des Kindes muss auf die altersspezifischen Besonderheiten (Spieltrieb, Gedanken- und Konzentrationslosigkeit u.a.) hingewiesen werden. "

Komisch der Gesetzgeber gibt mir Recht.....schön das du anderer meinung bist!
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04.06.2013 12:29 Uhr von Steel_Lynx
 
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Beamtendeutsch zu deuten ist manchmal schwer und es ist auch immer ein wenig der Auslegung des Richters rechnung zu tragen aber diese beiden Abschnitte:

...Wer das 7., aber nicht das 10. Lebensjahr vollendet hat, ist für den Schaden, den er bei einem Unfall mit einem Kfz ... nicht verantwortlich.

...Für das Verschulden/Mitverschulden (§§ 276, 254 BGB) ist dagegen der Unfallgegner beweispflichtig.


Sag im Endeffekt aus:

1. Kinder sind nich Haftbar zu machen
und
2.Bei Schadensersatz- oder Schmerzensgeldklagen gegen den Autofahrer, muß dieser BEWEISEN, dass das Kind Schuld hat, sonst ist der Autofahrer Schuld/Mitschuld und muß bezahlen.


Also der Autofahrer ist, für das Gesetz, der Unfallverursacher und somit für Schäden und Folgeschäden haftbar!
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05.06.2013 08:38 Uhr von Steel_Lynx
 
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da normalerweise gilt: Unschuldig bis die Schuld bewiesen ist. Und bei einer Kollision min. eine Person Schuld sein MUSS, gilt hier wie im Gesetz steht: Für das Verschulden/Mitverschulden ist dagegen der Unfallgegner beweispflichtig.
Somit ist, bis zum gegenbeweis der Unfallgegner/Autofahrer Schuld.
Und nichts anderes habe ich in meinem Anfangskommentar geschrieben!

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