03.06.13 07:44 Uhr
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Der älteste Fernseher Englands läuft nach 77 Jahren noch immer problemlos

Ein Sammler in England hat den ältesten noch immer laufenden Fernseher des Landes. Und er nutzt diesen auch noch regelmäßig.

Gebaut wurde der "Marconiphone 702" 1936. Hergestellt wurde er, damit die Krönung von König George VI im Jahre 1937 gezeigt werden konnte.

Der Fernseher hat übrigens nur einen Kanal, da die BBC damals sowieso der einzige Fernsehsender war.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Fernseher, Funktion, BBC
Quelle: www.thesun.co.uk

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2013 08:08 Uhr von Major_Sepp
 
+27 | -1
 
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Natürlich, damals wurde für die Ewigkeit gebaut. Bei guter Pflege rennt der auch noch mal so lange.

Ist eben was ganz anderes als die Plastik-Bomber aus Fernost mit eingebauter Ausfall-Garantie.
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03.06.2013 08:30 Uhr von saber_
 
+8 | -17
 
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@Major_sepp


fuer 13000 euro koenntest du auch heute einen fernseher bekommen der fuer die ewigkeit gebaut wurde... mit den besten und langlebigsten komponenten die verfuegbar sind...

aber dabei darfst dann kein wunderwerk modernster technik erwarten, sondern einen sehr durchschnittlich ausgestatteten fernseher mit bewaehrter technik.... waerst du bereit soviel fuer einen fernseher zu bezahlen, oder wuerdest dann nicht doch lieber einen asiatischen plastikbomber kaufen?



das selbe mit autos.... kein problem autos herzustellen die eine million kilometer runterspulen ohne dabei auch nur den ansatz einer reparatur zu verlangen.... nur kostet das geld und ausserdem auch noch komfort... und zeig mir die leute die mehr bezahlen fuer weniger komfort...
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03.06.2013 08:52 Uhr von Major_Sepp
 
+7 | -1
 
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saber_

Sorry, aber z.B. die gute alte Waschmaschine aus den Achtzigern (Made in Germany) läuft auch ne halbe Ewigkeit.

Und die hat umgerechnet nicht mehr gekostet als heutige Modelle!
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03.06.2013 09:02 Uhr von T¡ppfehler
 
+3 | -1
 
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@ saber_

Das ist doch unlogisch.
Die Entwicklungszeit und zusätzlichen verschleißenden Bauteile ausschließlich für die geplante Obsoleszenz kosten doch mehr, als wenn sie nicht eingebaut werden.

Ohne geplante Obsolenszenz wären die Geräte billiger und langlebiger.
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03.06.2013 09:10 Uhr von omar
 
+6 | -0
 
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@Major_Sepp:
"mit eingebauter Ausfall-Garantie."
=> die geplante Obszoleszenz (https://de.wikipedia.org/...)
Genau das ist der Punkt. Heute könnte man genauso langlebige Produkte bauen, aber man will sich ja nicht selbst das Wasser abgraben. Dann würden/müssten ja weniger Leute neue Geräte kaufen...
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03.06.2013 09:12 Uhr von omar
 
+2 | -2
 
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@ T¡ppfehler:
"Ohne geplante Obsolenszenz wären die Geräte billiger und langlebiger. "
=> Langlebiger ja, aber billiger nicht.
Hochwertigere Komponenten und aussagekräftige Testverfahren in der Entwicklung kosten nunmal auch Geld. Zudem müsste man die Geräte teurer anbieten, um genug Gewinn zu erwirtschaften, denn bis die Leute erneut ein Gerät kaufen, vergeht ja mehr Zeit... Bis dahin könnte der Hersteller dann schon Pleite sein.

[ nachträglich editiert von omar ]
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03.06.2013 09:29 Uhr von Major_Sepp
 
+3 | -1
 
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Tippfehler

In letzter Zeit wurde ja bei einigen Drucker-Herstellern die geplante Obszoleszenz (Danke an omar, mir ist das Wort nicht mehr eingefallen ^^) eindeutig nachgewiesen.

Nach einer gewissen Anzahl gedruckter Seiten verweigern betroffene Modelle schlichtweg ihren Dienst. Die Firmware erzeugt einen Error, der nicht mehr zu beheben ist.

Es muss also nicht immer am Material liegen, die Software erledigt das SEHR preisgünstig für den Hersteller.

Darüber hinaus kann z.B. auch an Lötstellen gespart werden um die Kurzlebigkeit zu garantieren.
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03.06.2013 09:48 Uhr von saber_
 
+3 | -13
 
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03.06.2013 09:51 Uhr von T¡ppfehler
 
+0 | -0
 
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@ omar
Damit meinte ich natürlich nicht den Aufschlag auf den Preis, damit die Firma bei weniger Umsatz überleben kann.
Der Preis für höherwertige Materialien ist vielleicht zu vernachlässigen.
In manchen Geräten befinden sich aber z. B. Betriebsstundenzähler, die bei Erreichen bestimmter Zustände gezielt falsche Fehlermeldungen ausgeben, bzw. einfach das Gerät tot stellen.

Auch aus Umweltgründen sollte so etwas verboten werden.
Wem würde es denn am Ende schlechter gehen, wenn weniger konsumiert wird? Warum müssen die Umsätze ständig steigen?

Die deutsche Wirtschaft hat kaum etwas davon, denn produziert wird in Asien. Wenn man in Deutschland Geräte für den doppelten Preis herstellt, die drei mal so lange halten, hätten die Asiaten keine Chance auf dem Weltmarkt. Das wissen zwar die Käufer, aber die Wirtschaftswissenschaftler sehen das anders.
Leider wurden sämtliche langlebigen Produkte vom Markt genommen. Bisher habe ich drei Neuwagen gekauft und bin jedes Mal damit auf die Nase gefallen. Bei den letzen beiden gab es die ersten Reparaturen bereits auf dem Weg vom Autohaus nach hause. Man muss schon fast so oft in die Werkstatt fahren, wie zur Tankstelle.

Der uralte Fernseher ist natürlich kein gutes Beispiel, aber die heutigen Full-HD-LED-Fernseher sind bereits so gut, dass man sich vorstellen könnte, sie 30 Jahre lang zu nutzen. Nach ca. 10 Jahren muss man sie aber inzwischen entsorgen.
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03.06.2013 11:15 Uhr von mrshumway
 
+1 | -0
 
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@eumeb: Naja... aber dafür kann man sich bei älteren Geräten sicherer sein, dass man z.b. 95 Grad heisses Wasser bekommt, wenn man Kochwäsche als Programm wählt. Und keine Temperatur < 95 Grad, nur weil der Hersteller eine bessere Energiefeffizienzklasse erreichen und somit einen Kaufanreiz liefern will.
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03.06.2013 11:36 Uhr von tom_bola
 
+0 | -1
 
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@saber_

´und wie oft muss man euch leuten erklaeren dass es so etwas wie eine geplante obsolenszenz einfach nicht gibt...´

Nein, natürlich nicht, alles nur Verschwörungstheorien.

http://de.wikipedia.org/...

Warum sollte man so ein bewährtes System aufgeben.

Osterhase? Weihnachtsmann?
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03.06.2013 13:04 Uhr von httpkiller
 
+1 | -0
 
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Den Fernseher als Beweis für die geplante Obszoleszenz zu nutzen geht nach hinten los ;-)

Wenn man die Bilder des Fernsehers in der Quelle anschaut, sieht man das viele (wenn nicht alle) Kondensatoren getauscht wurden.
Das blaue sind alles moderne Elektrolytkondensatoren.

Schon damals war die Haltbarkeit von Kondensatoren ein riesen Problem. Der Unterschied zu heute ist allerdings, dass man die damals einf achgetauscht hat anstatt sich ein neues Gerät zu kaufen.
Das musste man auch öfters machen, da bestimmte Typen von Kondensatoren eine sehr kurze Lebensdauer hatten (haben).

Die Röhren werden wahrscheinlich auch nicht mehr original sei, aber das sind nunmal verschleißteile, die nicht ohne Grund gesockelt sind.

Generell wurde an dem Fernseher wahrscheinlich einiges restauriert. Wie man auch an einigen modernen Kabeln sieht.

Ich will jetzt nicht sagen, dass es die geplante Obszoleszenz nicht gibt. Aber der Fernseher hat mit dem, der er zum Zeitpunkt der Herstellung war nicht mehr viel zu tun.
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03.06.2013 13:15 Uhr von visnoctis
 
+0 | -0
 
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marconi hat doch die Funkanlage der Titanic gebaut, fällt mit grad ein ;)

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