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Bernd Lucke (Alternative für Deutschland): Schluss mit der Eurorettungspolitik

Der Sprecher der neuen Partei "Alternative für Deutschland", der Hamburger Wirtschaftsprofessor Lucke, hat für seine Partei klargestellt, dass sie eine Zusammenarbeit nach etwaigem Einzug in den Bundestag an harte Bedingungen knüpft.

Lucke wörtlich: "Eine Abkehr von der Eurorettungspolitik ist conditio sine qua non." Der Parteivorsitzende zieht hier eine Rote Linie, wie er zuvor schon äusserte.

Lucke kann sich laut Interview eine Regierung mit einem "mittelfristigen Plan" zum geordneten Ausstieg aus dem Euro vorstellen.


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WebReporter: epidiaskop
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Schluss, Alternative für Deutschland, Bernd Lucke
Quelle: deutsche-wirtschafts-nachrichten.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.06.2013 07:13 Uhr von Niels Bohr
 
+11 | -2
 
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Eben zur Erklärung der News:
"conditio sine qua non" bedeutet notwendige Bedingung und ist ein Ausdruck aus der Rechtsprechung.

Na da hätte der Autor doch dann mal beim deutschen beliben können.

Zur News:
Ob der Euro-Austieg für uns so das Gelbe von Ei wäre wage ich momentan zu bezweifeln. Allerdings muß ich Herrn Lucke Recht geben, das eine wahllose Schuldenübernahme der südlich Euroländer durch uns wohl nicht wirklich zielführend ist.
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03.06.2013 07:55 Uhr von Ganker
 
+9 | -6
 
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Man sollte die Länder, denen es so ganz schlecht geht einfach unter gehen lassen. Zum größten Teil haben die es ja selbst verschuldet. Wenn man merkt, dass Politiker korrupt sind, Ärzte unglaublich viel Geld bekommen für die "wenige" Arbeit die sie verrichte, dann stimmt da was nicht. Und wenn man dann Hilfe angeboten bekommt, unter den Vorraussetzungen "XYZ" sollte man diese annehmen, oder damit klar kommen wenn einem keiner mehr hilft.

Ich sehe es wirklich skeptisch zig Mrd. € in diese Länder zu stecken, von denen gerade mal ein Bruchteil wirklich dort ankommt wo er ankommen soll.
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03.06.2013 09:20 Uhr von Bildungsminister
 
+7 | -11
 
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@ Ganker

Dir ist aber schon klar, warum mitunter Deutschland eben diese Länder retten will? Mal davon ab, dass unser wirtschaftlicher Erfolg darauf beruht, dass wir uns auf dem Rücken dieser Länder eine goldene Nase verdienen, indem wir sie mit unserem Export an die Wand stellen, ist es doch so, dass es vor allem deutsche Unternehmen und Banken sind, die dort Anteile haben, oder ganz ansässig sind.

Wenn du also vorschlägst, Länder wie Griechenland, Italien, oder wen auch immer, pleite gehen zu lassen, wie es ja auch die AfD im Kern vorschlägt, dann sollte man der Ehrlichkeit wegen erwähnen, was für radikale Einflüsse das auf die deutsche Wirtschaft hätte. Allein die faulen Beteiligungen, die deutsche Banken im Ausland haben, würde dazu führen, dass wir weit mehr Geld in die Rettung unserer Banken investieren müssten, als zuvor für die Rettung einzelner Länder.

Mal von den ganzen Unternehmen abgesehen, die dort investiert haben, was sehr viele sind, und die dann riesige Verluste verbuchen müssten.

Aber klar, das sagt man natürlich nicht. Ist ja unbequem, und am Ende fangen die Wähler der AfD noch an zu denken, was die Partei nun wirklich nicht gebrauchen kann. Würden die Leute nachdenken, würde die Partei wohl keiner mehr wählen.
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03.06.2013 09:34 Uhr von SN_Spitfire
 
+9 | -15
 
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Die tägliche AfD Werbung auf Shortnews geb uns heute...
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03.06.2013 09:58 Uhr von Graf_Kox
 
+6 | -11
 
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Hier mal etwas für alle die den Bauernfängern von der AfD glauben schenken:

http://www.faz.net/...

Wenn sogar die FAZ sowas publiziert sollte man mal überlegen ob diese Herrschaften nicht vielleicht doch nur ihre eigenen Interessen vertreten mit ihrer Ideologie der Deregulierung von Vorgestern die mitlerweile öfter und spektakulärer gescheitert ist als der Kommunismus.
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03.06.2013 11:33 Uhr von rolf.w
 
+1 | -2
 
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@Bildungsminister

Du hast grundsätzlich nicht ganz Unrecht, Du musst nur auch bedenken, die ganzen faulen Beteiligungen, die deutsche Banken in diesen Ländern haben, sind intern schon längst abgeschrieben. Denn diese Beteiligungen würden nur etwas bringen, würden sie mit Zins zurückgezahlt - und daran glaubt kein realistischen Bänker.
Und eine Wahrheit wird in solchen Diskussionen/Argumentationen immer wieder gerne "vergesesen", diesen "Geld", das dort verloren sein soll, hat es niemals real gegeben. Das sind nur Bits und Bytes auf irgendwelchen Magnetplatten. OK, daraus bestehen 7/8 der Börsen, aber wenn man ehrlich ist muss man zugestehen, dieses ganze Verlustgeld gibt und gab es zu keiner Zeit und wird es auch in Zukunft nichtmal in bunt bedruckten Papierscheinen geben.

Ich weiß, dass es Utopie ist, aber würde man reale Werte zu Grunde legen, würde ein Schuldenschnitt niemanden schaden. Die realen Werte bleiben nach wie vor bestehen.
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03.06.2013 12:42 Uhr von jens3001
 
+3 | -0
 
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Halma

Naja, Unrecht hast du sicher nicht ganz. Aber was passiert den aktuell?
Man kann mit seiner normalen Arbeit keine Familie mehr unterhalten, Häuser und Wohnungen kaufen oder in Urlaub fahren.

Andere Staaten werden künstlich am Leben erhalten - mit dem was eigentlich innerhalb des eigenen Landes bleiben sollte. Mit den ins Ausland gepumpten Milliarden hätte man auch bundesweit und regional Aufträge vergeben können.
An regionale Firmen.
Davon hätte der deutsche Bürger sicher mehr gehabt. Und auch die deutschen Unternehmen.


Du gehst automatisch davon aus, dass eine Abkehr vom Euro eine "Implosion" auslösen würde. Was auch immer das genau sein soll.
Es gibt aber mehr als genug andere Szenarien und im Endeffekt weiss es keiner was genau passieren wird.

Möglich wäre auch eine Zwischenwährung analog zum ehemaligen ECU einzuführen und so den Handel innerhalb Europas weiterhin stabil zu steuern.

Es ist im Endeffekt eine Frage ohne Antwort. Bleiben wir bei dem Elend - wissen wir das es schlechter wird.
Verändern wir etwas besteht immerhin die Chance, dass nach einer gewissen Zeit der Bürger wieder besser leben kann.
Es kann natürlich auch nach hinten losgehen.


Nach meiner Meinung muss spätestens jetzt ein Volksentscheid in jedem Euro-staat durchgeführt werden und bei unklarem Ergebnis auf EU-Ebene.
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03.06.2013 13:10 Uhr von anaximander
 
+3 | -3
 
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Niedripreisige Lösungen der Überschuldung gibt es nicht mehr ! Auch die AfD behauptet meines Wissens nirgendwo, sie könne "auf billig" etwas erreichen. Dafür haben Merkel und Schäuble samt der Volkskammer 2.0 schon viel zu viel von unserem Egentum verpfändet und verblasen.

Es kann in der ganzen Klamotte ausschliesslich noch darum gehen, mit geringeren Blessuren rauszukommen. Ein Ausbruchsversuch ist alles, was man noch starten kann. Alternativlos.

[ nachträglich editiert von anaximander ]
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04.06.2013 00:15 Uhr von hallmackenreuther
 
+1 | -1
 
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Lucke hat völlig Recht. Wir zahlen schon jetzt für fremde Staaten und deren Überschuldung wie die Weltmeister.
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04.06.2013 04:02 Uhr von Maaaa
 
+1 | -0
 
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....eine Zusammenarbeit nach etwaigem Einzug in den Bundestag..........träum weiter FDP +
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04.06.2013 19:03 Uhr von ArrowTiger
 
+1 | -0
 
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-- "Nach meiner Meinung muss spätestens jetzt ein Volksentscheid in jedem Euro-staat durchgeführt werden und bei unklarem Ergebnis auf EU-Ebene."

Das Problem dabei wäre allerdings, daß die Wähler sich dann an der Meinungsmache orientieren würden, nicht an makroökonomischen Fakten.

Ich verstehe und unterstütze dein Argument, will aber die Problematik dabei nicht unterschätzen.

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