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Dresdner Jungunternehmer handelt mit Legosteinen - halbe Million Euro Umsatz

Mit Lego-Steinen spielen Kinder seit Jahrzehnten weltweit. Der dänische Konzern aus Billund hat tausende Lego-Sets mit den unterschiedlichsten Steinchen, Figuren und Elementen herausgebracht. Auf den Vertrieb mit Gebraucht-Sets hat sich der Dresdner Jungunternehmer Christoph Blödner spezialisiert.

Sein Konzept: Er kauft kiloweise lose Lego-Steine ein, sortiert diese und bastelt daraus wieder Original-Sets. Angefangen hat der 30-jährige Wirtschaftsingenieur mit nur 1.000 Euro Startkapital und nächtelanger Sortierarbeit. Heute sind die Lego-Sets ein deutscher Exportschlager.

500.000 Euro Umsatz macht Blödner mittlerweile. Er liefert bereits in 50 Länder. Der Gewinn wird nicht bekannt gegeben. 40.000 Steine sortiert er täglich. Dazu beschäftigt er vier Angestellte und 50 Helfer. Verkauft wird bei eBay oder Bricklink.


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WebReporter: knollenbovist
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Verkauf, Umsatz, Legostein, Jungunternehmer
Quelle: www.t-online.de

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20 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2013 17:43 Uhr von knollenbovist
 
+21 | -3
 
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Das ist richtiger Geschäftssinn. Ein erfolgreiches Startup mit der richtigen Idee zur richtigen Zeit.
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02.06.2013 18:34 Uhr von TheRoadrunner
 
+17 | -0
 
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Mich würde folgendes interessieren:
Warum möchte er den Gewinn der Firma nicht verraten?
Wieviel bezahlt er seinen Hilfskräften?

Ich gehe davon aus, dass die 500.000 Euro jährlich sind. Wenn man das auf 50 Leute aufteilt, sind das pro Hilfskraft 10000 Euro Umsatz. Wenn man nun noch sämtliche Kosten (Einkauf, Steuern, Versicherungen) abzieht, kann ich mir nicht vorstellen, dass er seine Hilfskräfte sehr viel beschäftigt bzw. sehr gut bezahlt.
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02.06.2013 18:42 Uhr von knollenbovist
 
+7 | -0
 
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@TheRoadrunner: Als Hilfskräfte werden Studenten angeheuert auf 400 EUR-Basis. Anders geht das gar nicht. Oder es müsste nach Akkord bezahlt werden.
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02.06.2013 18:56 Uhr von ZzaiH
 
+5 | -2
 
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@über mir
geht trotzdem nicht auf
500.000€ umsatz auf 50 personen sind 10.000€ pro person, die bezahlt werden will
außerdem muss e die steine auch noch einkaufen, dass ist im umsatz auch schon vorhanden - entweder hat er gar keine einkaufskosten - kann ich mir nicht vorstellen oder bezahlt seine "helfe" kaum/garnicht - hoffentlich macht das keiner mit...
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02.06.2013 20:34 Uhr von Luisaza
 
+2 | -1
 
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@zzaih

Es geht sehr wohl auf, wenn er den Helfern nicht mehr als 400€/Monat zahlt.
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02.06.2013 22:19 Uhr von danielrambaud
 
+3 | -3
 
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Als "immernoch-Kind-gebliebener" würde ich ihm sogar noch was zahlen, wenn ich ab und an ein paar Steinchen zusammenbauen dürfte :P
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02.06.2013 22:42 Uhr von TheRoadrunner
 
+2 | -6
 
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@ luisaza
Nur können diese Leute von den 400€ (die´s wohl nicht mal sind, wenn er seine 4 Angestellten ordentlich bezahlt) wohl nicht leben. Warum beschäftigt er also nicht ein paar mehr Leute so, dass sie davon leben können, statt viele so, dass sie nicht davon leben können?
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02.06.2013 23:38 Uhr von fraro
 
+1 | -0
 
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Erstaunlich, dass LEGO das noch nicht unterbunden hat.

Hier sieht man mal wieder: "für einen Ingenieur ist nichts zu schwer!"
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02.06.2013 23:51 Uhr von Finalfreak
 
+2 | -1
 
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@TheRoadrunner
Weil es funktioniert. :(
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03.06.2013 08:59 Uhr von Mecando
 
+1 | -1
 
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"Warum beschäftigt er also nicht ein paar mehr Leute so, dass sie davon leben können, statt viele so, dass sie nicht davon leben können?"
Evtl. weil dann sein Geschäftsmodell nicht funktionieren würde und weder er, noch sein 4 Angestellten und auch die 50 Hilfsarbeiter mal gar nichts hätten...
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03.06.2013 09:04 Uhr von artefaktum
 
+2 | -1
 
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@Mecando

"Evtl. weil dann sein Geschäftsmodell nicht funktionieren würde"

Dann muss es auf den Prüfstand.
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03.06.2013 09:04 Uhr von artefaktum
 
+0 | -1
 
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@Mecando

"Evtl. weil dann sein Geschäftsmodell nicht funktionieren würde"

Dann muss es auf den Prüfstand.
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03.06.2013 10:06 Uhr von superguido
 
+0 | -0
 
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@ fraro

warum sollte LEGO das unterbinden (können)?

Der Gebrauchtwagenmarkt bei mobile oder autoscout24 funktioniert doch ganz ähnlich ;-)
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03.06.2013 10:23 Uhr von hanton
 
+2 | -0
 
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Wenn ich hier die Kommentare lese fass ich mir an den Kopf.
Machste was ist es verkehrt, machste nix ist auch nicht richtig.
Ich glaube manch einer bekommt viel zuviel H4
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03.06.2013 11:10 Uhr von Finalfreak
 
+1 | -1
 
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@artefaktum
Das sehe ich auch so.

Das die Bezahlung in einem frisch gegründeten Unternehmen meistens mies ist, ist verständlich da man erst alles aufbauen muss und das Unternehmen muss ja anlaufen etc.
Aber es bei zu behalten ist einfach fies und moralisch falsch.
Der Chef gönnt sich einen dicken Mercedes während die Belegschaft nach der Arbeit zum Amt wandert wegen Aufstockung...
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03.06.2013 12:35 Uhr von Mecando
 
+2 | -0
 
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Würde es dieses Unternehmen nicht geben, hätten alle 55 Beteiligten einfach mal gar nichts. Also ist selbst das Geschäftsmodell mit 50 Hilfsarbeitern immer noch besser als keines. Ansonsten hat Servec88 es ja schon gut dargelegt.

@Finalfreak
Du kennst also die finanzielle Situation des Unternehmens, der Angestellten und des Chefs?
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03.06.2013 14:14 Uhr von Thomas-27
 
+0 | -0
 
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Na, das wäre ja was, wenn der der die Idee hatte und die Verantwortung und das finanzielle Risiko trägt auch noch Geld damit verdienen würde!
Möglicherweise sogar noch mehr als seine Angestellten!
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03.06.2013 21:36 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -2
 
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@ mecando
Ist dir eigentlich klar, dass du hier genau das erzählst, was von milliardenschweren Konzernen wie z.B. Daimler verzapft wird und dort als Grund herhalten muss, Leute zu Niedriglöhnen zu beschäftigen?
Kommt es dir nicht im geringsten merkwürdig vor, dass der gute Mann aller Welt den Umsatz seines Unternehmens verkündet, aber nicht über den Gewinn sprechen will? Könnte es vielleicht sein, dass seine Hilfsarbeiter dann am Ende einen größeren Teil vom Kuchen haben wollen?

@ Servec88
Findest du das auch bei allen anderen Unternehmen so toll?

@ finalfreak
Der Aufbau eines Unternehmens sollte in erster Linie über das Startkapital laufen und nicht auf dem Rücken der Mitarbeiter. Und ich kenne genug Fälle, wo die Firmenchefs auch viele Jahre nach Firmengründung noch herumjammern, dass die Firma doch kein Geld hätte und sie daher ihren Angestellten nicht mehr zahlen können. Zur Finanzierung des eigenen üppigen Lebensstils reicht es aber anscheinend.
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04.06.2013 10:02 Uhr von Mecando
 
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@TheRoadrunner
Mathe ist dein Freund. Gehen wir mal von rein hypothetischen Werten aus:
50 Hilfsarbeiter je 400 €
4 Angestellte je 2.400 € (Arbeitgeberbelastung)
12 Monate
Das ergibt Lohnkosten von etwa 355.000 €.
Nun muss noch die Logistik, der Einkauf und sonstige Ausgaben berücksichtigt werden, und schon bleibt von den restlichen 145.000 € auch nicht mehr all zu viel übrig. Sicher noch ein Top Monatsverdienst für ihn als Chef, aber für das was hier in einigen Kommentaren gefordert wird ist das nicht ausreichend.
Zudem sollte man berücksichtigen, dass evtl. einiges an Manpower für diese Jobs gebraucht wird und eine entsprechende Anzahl an Festangestellten (Arbeitszeiten im Vergleich zu den Hilfskräften berücksichtigt) wären exorbitant teurer für den Arbeitgeber. Im WorstCaseFall lohnt sich sein Geschäftsmodell nicht und keiner der dort arbeitenden hätte was davon.

Zudem sind solche Stellen sehr attraktiv für Studenten, Hausfrauen, H4er oder was auch immer, um sich zumindest etwas dazu zu verdienen.

Edit: Das Finanzamt findet bewusst keine Berücksichtigung in der oberen Berechnung, aber vergessen sollte man es auch nicht. :)

[ nachträglich editiert von Mecando ]
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04.06.2013 20:27 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ Mecando
"Mathe ist dein Freund."
Und sogar auch noch mein Beruf.

Ich bezweifle daher, dass der Chef bei 500K Umsatz seinen 50 Hilfsarbeitern überhaupt netto je 400€/Monat (Kosten für Arbeitgeber: ca. 525€) zahlen kann, ohne Verluste zu machen. Es würde mich fast schon wundern, wenn es nicht deutlich weniger ist.

Alternativ kann es natürlich sein, dass das Unternehmen derzeit (noch - es ist ja eine Umsatzerhöhung geplant) Miese macht, und es dem Chef peinlich war, dies zuzugeben. Diese Möglichkeit hatte ich noch nicht bedacht.

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