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Flüsterasphalt auf den Autobahnen zerbröckelt bereits nach wenigen Jahren

Der sogenannte Flüsterasphalt, welcher seit einigen Jahren auf deutschen Autobahnen verbaut wird, sollte als Lärmschutz fungieren. Doch nach nur wenigen Jahren ist der Asphalt bereits so beschädigt, dass er repariert oder sogar ganz erneuert werden muss.

Aktuell gibt es massive Probleme im Ruhrgebiet mit diesem Asphalt. Auf der A40 und der A59 ist der Belag so beschädigt, dass er wohl erneuert werden muss. Auf der A3 bei Oberhausen wurde er bereits erneuert.

Und diese Reparaturen werden einen hohen Millionenbetrag kosten. Aktuell wird die A9 im Münchner Norden aufgrund von Schäden an diesem Asphalt für zwei Jahre zur Großbaustelle. Die Kosten werden auf rund 21 Millionen Euro geschätzt.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Schaden, Asphalt, Straßenbau
Quelle: www.derwesten.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2013 16:32 Uhr von Perisecor
 
+33 | -5
 
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Und warum?

Weil irgendwelche durchgeknallten grünen Randgruppenvertreter so lange Terror gemacht haben, bis man sich gegen die Vernunft für das schlechtere Produkt entschieden hat.
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02.06.2013 16:32 Uhr von Redditor
 
+13 | -0
 
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Hat man das vorher nicht getestet? Man entwickelt doch keinen Fahrbahnbelag und sagt dann "lass da mal hinschütten, sehen dann ja obs was taugt oder nicht"... aber sind ja nur Steuergelder die da verheizt werden da ist das ja halb so schlimm, zur Rechenschaft für diese Millionengräber wird ja sowieso niemand gezogen... siehe Flughafen BER und Hamburger Elbphilarmonie oder oder...
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02.06.2013 16:38 Uhr von Kanga
 
+13 | -1
 
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klar hat man den getestet...
aber wie so oft..sind die test´s und die realität meilenweit auseinander...
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02.06.2013 16:52 Uhr von Johnny Cache
 
+22 | -0
 
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@ Kanga
Es gibt immer noch Verkehrsplaner welche jedes Jahr aufs neue von den vielen LKWs auf der Autobahn überrascht werden.
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02.06.2013 17:39 Uhr von Djerun
 
+10 | -1
 
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asphalt der teurer ist und weniger lange hält ......
klingt nach nen schönen lobbyerfolg

davon mal abgesehen, das außengeräusch ist zwar geringer, im auto hört man aber sehr deutlich wenn man auf diesem mist fährt (die größeren poren machen sich ordentlich bemerkbar)
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02.06.2013 17:43 Uhr von Perisecor
 
+2 | -7
 
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@ aberaber @ Redditor @ Djerun

Weil eine Autobahn, die nur 10-20 Jahre hält noch immer besser ist als gar keine Autobahn, weil grüne Fanatiker diese verhindert haben.

Das Zeug ist ja keine Erfindung der Straßenplaner, sondern aus der Not heraus geboren, dass immer mehr Autobahnvorhaben massiv verzögert wurden oder gar komplett gestoppt werden mussten, weil irgendjemand aus ganz weit weg einen Interessensverband gegründet hat, der wiederum von Umweltbund etc. mit Geldmitteln für Rechtsstreitigkeiten ausgestattet wurde.
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02.06.2013 18:08 Uhr von Tibbii
 
+1 | -0
 
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Ist doch alles kein Problem... Der Steuerzahler ist doch eh zu blöd, um sich darüber Gedanken zu machen.
Fällt doch nicht auf, wenn der Asphalt alle paar Jahre erneuert werden muss.
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02.06.2013 19:20 Uhr von Perisecor
 
+3 | -5
 
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@ aberaber

Der Belag der nicht extrem belasteten, aber auch nicht völlig leeren A81 zwischen Würzburg und Weinsberger Kreuz, wurde letztes Jahr das erste Mal seit Bau erneuert.

Freigegeben wurde die Strecke 1974. Das waren also nun irgendwie 35+ Jahre.

Die A8 zwischen Karlsruhe und Pforzheim bzw. bis vor kurzem auch noch zwischen Pforzheim und Suttgart hat einen Belag, der nach Aussage von Anwohnern auch schon über 30 Jahre alt ist - was man durchaus merkt. Die Autobahn ist sehr stark befahren.



Da Flüsterasphalt zwar nach bis zu 10 Jahren seine Leisewirkung verliert, in Italien aber seit 2003 ausschließlich verwendet wird - und dort Autobahnen auch nicht alle 2 Jahre neu geteert werden - bin ich auf 10-20 Jahre gekommen.


Das hier sind Zahlen aus dem Ruhrgebiet;
http://www.derwesten.de/...

Flüsterasphalt hält also 25% weniger lang, außerhalb des Ruhrgebietes sicher auch länger.

Das war aber auch gar nicht mein Punkt: Der war nämlich, dass es ohne Flüsterasphalt gar keine Autobahnneubauten und -erweiterungen mehr geben würde.





"...und was haben die grünen damit zu tun?"

Meiner Erfahrung nach - und das betrifft die A3 zwischen Aschaffenburg und Würzburg, die A7 um Würzburg herum, diverse Bundesstraßen in Würzburg mit autobahnähnlichem Charakter und die A8 zwischen Stuttgart und Pforzheim - sind es stets grüne Gruppierungen, die zwar extrem klein sind, aber dafür finanziell gut ausgestattet.

Dass der Großteil der Bevölkerung den Ausbau möchte - wie z.B. im Falle der A3 Anrainerdörfer wie Dertigen bei Wertheim oder die Stadt Pforzheim - wird ignoriert.


Da Gerichte in aller Regel auch die Bedenken von Minderheiten schützen müssen, lassen sich so extreme Bauverzögerungen erreichen.

In Baden-Württemberg kommt hier noch die grüne Landesregierung hinzu. Die haben zwar keine Mehrheit und keine Ahnung, aber gleich mal festgestellt, dass die völlig überlastete BAB 3 zwischen Wertheim-Lengfurt und Marktheidenfeld nicht ausgebaut wird.
Dass Bayern deshalb Amok läuft, weil nur dieses kurze Teilstück in BW liegt, interessiert Hermann und seine Gang natürlich ebenfalls nicht - genauso wie die üblichen kilometerlangen Staus zu nahezu jeder Uhrzeit.
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02.06.2013 19:47 Uhr von uhrknall
 
+3 | -0
 
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Wenn sich etwas als unbrauchbar herausstellt, sollte man es nicht erneuern, sondern ersetzen.
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03.06.2013 15:22 Uhr von Perisecor
 
+0 | -0
 
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@ Zeus35

Normaler Asphalt hält 25-50% länger, kostet aber nur die Hälfte.

Zusätzlich verfliegt der Leise-Effekt von OPA nach 7-10 Jahren, also noch bevor er ersetzt werden muss.


Dass das inhaltlicher Unsinn ist, versteht man aber natürlich nur, wenn man sich informieren kann (ich habe dafür grandiose 10 Minuten gebraucht - den Großteil dafür, mir eine neue Apfelschorle aus dem Kühlschrank zu holen) und das dann auch versteht.


Aber gut. Den grünen Wahnsinn habe ich ja weiter oben ausufernd an Beispielen erläutert.

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