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Fußball: Jupp Heynckes nennt Kandidaten für den "Weltfußballer"-Titel beim Namen

Mit dem Triple aus Meisterschaft, Pokalsieg und dem Gewinn der Champions League hat sich der FC Bayern München auf den Thron des europäischen Fußballs geschwungen. Dies muss sich nach Ansicht von Jupp Heynckes auch in der Wahl zum "Weltfußballer des Jahres" niederschlagen.

"Ich gehe davon aus, dass das unter vier Spielern ausgemacht wird", eruierte Heynckes und fügte hinzu: "Das sind für mich die zwei Kapitäne Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger, dann Franck Ribéry und Thomas Müller". Allesamt stehen sie beim FC Bayern München unter Vertrag.

In den vergangenen vier Jahren hatte stets Lionel Messi vom FC Barcelona diesen Titel eingestrichen. Sollte der Argentinier die Münchner Konkurrenz erneut hinter sich lassen bleiben noch die Auszeichnungen als bester europäischer, sowie bester deutscher Spieler zu vergeben.


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WebReporter: Raskolnikow
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Fußball, Titel, Jupp Heynckes, Weltfußballer
Quelle: www.goal.com

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2013 15:48 Uhr von -= exo =-
 
+3 | -2
 
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Etwas lächerlich, lediglich Spieler des FC Bayern als mögliche Empfänger des diesjärigen Titels anzusehen - falls Heynckes dies überhaupt so gesagt bzw. gemeint hat.

Keine Frage, der FC Bayern hat in dieser Saison hervorragend gespielt und die genannten Spieler könnten sich durchaus im engeren Kreis der Kandidaten befinden, aber auch in anderen Stadien wird hervorragender Fussball geboten.

Das Triple ist zwar durchaus als elitär anzusehen (soooo viele Teams haben das iim Fussball ja noch nicht erreicht), aber es reduiert die Welt des Spitzenfussballs nicht auf den FC Bayern München.
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02.06.2013 16:05 Uhr von Borgir
 
+7 | -4
 
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Sollte Messi wieder gewinnen ist der Titel nichts mehr wert.
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02.06.2013 16:06 Uhr von ZzaiH
 
+0 | -1
 
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ich wär auch dafür einen spieler aus der buli zum weltfußballer zu küren - aber das ist noch nie passiert
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02.06.2013 16:08 Uhr von joseph1
 
+5 | -2
 
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würde wieder ein messi oder neymar nominiert werden dann ist das eine farce
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02.06.2013 16:39 Uhr von SpankyHam
 
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die bayern-spieler sind als team gut, aber einzeln gesehen hat keiner von denen charsima. deswegen wird der weltfußballer auch nicht aus dieser mannschaft kommen
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02.06.2013 17:03 Uhr von Raskolnikow
 
+1 | -4
 
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@SpankyHam

Agree 100%.
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02.06.2013 18:15 Uhr von derNameIstProgramm
 
+1 | -1
 
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Wer sollte denn sonst kommen. Als Weltfußballer musst du international auffallen, sonst wirst du ja nicht gewählt. D.h. wenn es nicht die zwei überall bekannten sind (Messi und Ronaldo), dann bleiben nicht mehr viele übrig die aufgefallen sind. Neben den genannten Bayern Spielern vielleicht noch Lewandowski.

Ich weiss dass SpankyHam nur rumtrollen möchte, aber selbst wenn Charisma eine Rolle spielen würde, in der Disziplin ist Lewandowski wohl auch nicht gerade führend...
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02.06.2013 19:31 Uhr von Raskolnikow
 
+5 | -2
 
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@BastB

Sollen das jetzt die Kriterien für den Weltfußballer, den Fußballer also, der im vergangenen Jahr den besten Fußball gespielt hat, sein? Ausstrahlung, Feldpräsenz und idealerweise noch ne schöne Frisur?

Die Bayern haben diese Saison unglaubliches geleistet und sind als !Mannschaft! ohne Zweifel das Maß aller Dinge. Aber vor allem die drei deutschen !Spieler! sind als Spielertyp einfach nicht außergewöhnlich genug gewesen um diese Auszeichnung zu rechtfertigen. Ribery noch am ehesten.

Es gibt bessere Außenverteidiger als Philipp Lahm.
Es gibt bessere "Achter" als Bastian Schweinsteiger.
Es gibt mit Sicherheit bessere Flügelspieler als Thomas Müller.

Nach außergewöhnlichen und außergewöhnlich begabten Spielern wie Ronaldo oder Messi (nur als Paradebeispiele) die Erbfolge mit Thomas Müller unterbrechen? Kanns doch nicht sein...

[ nachträglich editiert von Raskolnikow ]
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02.06.2013 20:17 Uhr von Raskolnikow
 
+2 | -2
 
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@BastB

Messi konnte seine Leistung in der vergangenen Saison nicht abrufen? In 50 Pflichtspielen 78 Scorer-Punkte sind dir als Leistungsnachweis nicht genug?!
Ich bin auch gegen diesen Offensiv-Hype, aber wenn man sich die Zweikampf- und Passspieldaten von Schweinsteiger und Lahm anschaut ragen die im Vergleich mit internationalen Topspielern sicher nicht heraus. Wann hab ich den letzten herausragenden Schweinsteiger-Pass gesehen...

Bessere Außenverteidiger:
- Dani Alves (FC Barcelona)
- Sergio Ramos (Real Madrid; auch wenn er meistens innen spielt)
- Yuto Nagatomo (Inter Mailand)
- Maicon (Manchester City)
- um einen Bundesliga-Spieler zu nennen: Lukas Piczcek (BVB)

Bessere Achter:
- Andres iniesta (FC Barcelona)
- Sami Khedira (Real Madrid)
- Ilkay Gündogan (Borussia Dortmund)
- Jack Wilshere (Arsenal London)
- Cesc Fàgregas (FC Barcelona)

Das sind jetzt nur die Beispiele die mir auf die Schnelle einfallen. Allesamt haben sie den Titel ebenfalls NICHT verdient, ich halte sie aber auf den jeweiligen Positionen für besser.

[ nachträglich editiert von Raskolnikow ]
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02.06.2013 21:11 Uhr von Raskolnikow
 
+1 | -2
 
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Knieprobleme disqualifizieren einen Spieler? Interessant... War Schweinsteiger in jüngerer Vergangenheit nicht dauerinvalide?
In welcher Kategorie steht Piczcek Lahm denn nach? Piczek hat nen unheimlichen Offensiv-Zug, ist schnell ohne Ende und schaltet hinten dennoch einen CR7 in der CL mit seiner Zweikampfstärke dauerhaft aus. 18 Scorer-Punkte in der vergangenen Saison (bei Lahm sind es 20).
Gündogan: Spielt Pässe, die Schweinsteiger lange nicht mehr gespielt hat. Hat in etwa denselben Offensivdrang, hat eine bessere Zweikampfquote und führt kreativer Regie aus Schweinsteiger.
Khedira: Defensiv eine Bank, immer wieder Offensivaktionen, kann Fehlpass wahrscheinlich nicht einmal buchstabieren. Brich ihm einen Fuß und er hängt Schweinsteiger in Laufduellen ab. Auch in Sachen Kurzpassspiel sehe ich ihn vor Schweinsteiger.

Behauptest du ernsthaft, dass die Konkurrenz in der spanischen Liga sich gegenüber Real Madrid und Barca schwächer verhält als die deutsche Konkurrenz gegenüber den Bayern und Dortmund? Die Bayern sind mit 25 Punkten Abstand vor dem Zweiten Meister geworden - in Spanien wurde Barcelona mit 24 Punkten Vorsprung Meister... auf den dritten! Auch die geschossenen Tore bewegen sich in einem Verhältnis: Barca hat in 38 Spielen 115mal getroffen, Bayern in 34 Spielen 98mal. Willst du wirklich behaupten, die 45 Saisontore von Messi seien eher der schwachen Konkurrenz geschuldet als seiner individuellen Klasse?
Mit dieser Logik auf Deutschland übertragen könnte man die guten Werte von Lahm und Schweinsteiger mit ähnlichen Argumenten begründen, da das Verhältnis ja relativ gleich ist... disqualifiziert sie das dann nicht ebenso? Nach der Devise: Wenn Deutschland Spanien ähnlich ist und das Erzielen von 45 Toren auf der Schwäche der Gegner beruht, beruht auch eine gute Zweikampf- & Passquote auf derselben Schwäche?
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02.06.2013 22:28 Uhr von Raskolnikow
 
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Pisczek <> Lahm:
Erfahrung? Ja, ganz deutlich. Da steht aber Oka Nikolov auch vor Manuel Neuer.
Konstanz? Hast du mal ein schlechtes Spiel von Piczcek gesehen? Ich selbst kann mich nicht erinnern. Dass er international weniger Aufmerksamkeit bekommt als Lahm liegt nicht zuletzt daran, dass er als polnischer Nationalspieler wohl nie einen großen Titel gewinnen wird und daher kaum Beachtung findet. Schade. Bin übrigens kein BVB-Fan.
Spielerische Klasse? Wodurch zeichnet sich diese spielerische Klasse aus? Was das produktive (Scorerpunkte) angeht ist Lahm minimal vorne, Piczcek hat bessere Zweikampfwerte und insgesamt zwar weniger Pässe gespielt, dafür kamen aber 1,7% mehr Pässe an.

Gündogan hat weniger Erfahrung als Schweinsteiger, richtig. In Sachen Konstanz sehe ich ihn deutlich vorne. Schweinsteiger ist meiner Meinung nach schwankungsintensiver, besonders beim FC Bayern. Und ja, Schweinsteiger hat mehr Scorerpunkte - was vor allem daher kommt, dass er häufiger auch mal auf Positionen gespielt hat (10er), die stärkeres Offensiv-Engagement verlangen. Gündogan hat das in der Nationalmannschaft einmal getan, sonst hat er konstant auf der Sechs gespielt. Und während die Spielanlage des BVB von seinen Sechsern sehr tiefe Secher erfordert, wird bei den Bayern nicht nur im Kader, sondern auch im Spiel auf den Positionen rotiert. Welches System das bessere ist, ist eine andere Frage.

Wenn diese Saison der Bayern kein Maßstab ist, also nicht zählt, darf die letzte Saison des FC Barcelona und die davor und die zwei Jahre davor ebenfalls kein Maßstab sein - es wurden stets Rekorde gebrochen. Außerdem ist die Dominanz von Real und Barca kein aktuelles Phänomen: sie existiert bereits seit den Vierzigern, in den letzten Jahren nur ganz besonders.
Man muss dazu sagen, dass der deutsche Fußball in den letzten 5-6 Jahren erst (wieder) so richtig prominent wurde. Mittlerweile gehört die Bundesliga zu den drei besten Ligen der Welt. Auch wenn die Lage noch nicht so drastisch ist wie in Spanien, die beiden finanzstarken großen Vereine (Dortmund ist auf dem Weg sich in dieser Riege zu etablieren, Bayern ist schon da) werden sich auf lange Sicht an der Spitze festsetzen. Ich garantiere dir dass wir in den nächsten fünf Jahren keinen anderen Meister sehen werden. Damit hätten wir dann spanische Verhältnisse.
Über Messis Quote in der Bundesliga kann man nur theoretisch sprechen - wir werden es nie erfahren. Dennoch: wenn ich einen Spieler der BL mit Messi vergleichen müsste (in Bezug auf die Art Fußball zu spielen), wäre es der kleine, wendige, technisch hochbegabte, trickreiche, sprintstarke und antrittsschnelle Götze - in der letzten Saison mit 40 Punkten aus 49 Spielen. Und wir sind uns ja vermutlich einig, dass zwischen Messi und Götze noch ein, zwei Klassen Unterschied bestehen. Trivialinfo: Götze hat in der Bundesliga gespielt.
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04.06.2013 02:46 Uhr von -= exo =-
 
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*hust*

Die deutsche Bundesliga über die spanische Primera Division zu stellen, weil es in Deutschland in den letzten Jahren mehr "Überraschungsmeister" gegeben hat, ist -sehr wohlwollend ausgedrückt- lächerlich. Der Umstand, dass in Spanien lediglich zwei Teams um den Titel spielen, ist hauptsächlich deren aussergewöhnlich hohen Qualität und Konstanz zuzuschreiben - zweiters ist der Hauptfaktor, den Dortmund und Bayern in den Jahren der Überraschungsmeister vermissen liessen.

Zum Vergleich der höchsten Spielklassen in Deutschland und Spanien sei noch darauf hingewiesen, dass die europäischen Pokale in den letzten 10 Jahren ganze 8 von 20 Titel von spanischen Teams errungen wurden - Deutschland stellte vor der aktuellen Saison zuletzt 2001 (Bayern, Champions League) bzw. 1997 (Schalke, UEFA-Pokal) - im mittlerweile abgeschafften Pokalsiegerbewerb gab es den letzten deutschen Erfolg 1992 (Bremen).

Aber es war ja nicht anders zu erwarten: zum ERSTEN mal kommt es vor, dass zwei deutsche Teams ein CL-Finale bestreiten und plätzlich glaubt halb Germanien, dass sonst nirgendwo mehr Fussball gespielt wird.

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