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Krisensitzung bei Karstadt: Rettet Eigentümer Berggruen das Kaufhaus?

Vor drei Jahren stand das Kaufhaus schon einmal auf der Kippe. Damals hatte Milliardär Berggruen Karstadt für einen symbolischen Euro gekauft. Der eingesetzte Konzernchef will bis Ende nächstes Jahres 2.000 Stellen streichen, da es seither keine Besserung gegeben hat.

Die Verluste wachsen und die Warenhäuser schreiben tief rote Zahlen. Trotz dieser Lage verdient der Eigentümer acht bis zwölf Millionen Euro pro Jahr alleine mit dem Namen Karstadt. Die Rechte daran hatte er sich damals für fünf Millionen Euro erworben.

Nun hoffen die Beschäftigten, dass er auf diese Zahlungen verzichtet und sich somit zu Karstadt bekennt. Aktuell sehen die Pläne nämlich nur vor, Personal zu entlassen und bis 2015 aus der Tarifbindung auszusteigen.


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WebReporter: Schakobb
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Karstadt, Kaufhaus, Eigentümer, Nicolas Berggruen, Krisensitzung
Quelle: www.bild.de
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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.06.2013 12:52 Uhr von Borgir
 
+8 | -0
 
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Berggruen, damals als Heiland erwartet, will auch nur eines: Geld verdienen. Wenn das nicht klappt wird er die Kette zerschlagen und die Leute auf die Straße setzen.
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02.06.2013 12:53 Uhr von ZzaiH
 
+11 | -0
 
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genialer deal
für 1€ gekauft - nix investiert - 8-12mio jahresgehalt
unfassbar diese heuschrecke...
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02.06.2013 16:03 Uhr von dagi
 
+1 | -0
 
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vielleicht bekommt er noch einige millionen vom steuerzahler damit er weitermacht und nicht alle leute auf einmal entlässt sondern stück für stück !! da kann er das ganze nmoch etwas in die länge ziehen bis am ende alle beim arbeitsamt sind und er aus 1 euro 500 000 000 gemacht hat !!!
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02.06.2013 17:12 Uhr von El_kritiko
 
+1 | -0
 
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Die Beschäftigten und die Gewerkschaft sind schon ziemlich Naiv wenn sie hoffen dass er auf ein paar Mio € an Einnahmen verzichtet. Man wird garantiert nicht Milliardär indem man soziale Wohltaten verteilt und auf Geld verzichtet. Das sieht man doch schon daran dass er kein eigenes Geld investiert hat. Der Laden wird ausgesaugt und ich trauere dem auch nicht hinterher. Jedes Mal wenn ich dort einkaufen war sah ich die Angestellten nur herumstehen und miteinander labern anstatt sich um die Kunden zu kümmern welche hilfesuchend umherschauten.

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