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Bundesregierung will weibliche Genitalverstümmelung zu eigenem Straftatbestand machen

Die Bundesregierung plant ein neues Gesetz, welches die traditionelle oder rituelle Genitalverstümmelung zu einem eigenständigen Straftatbestand macht. Wer sich dem widersetzt, begeht dann eine Straftat, die mit einer Haftstrafe bis 15 Jahren geahndet werden kann.

In einer Vorlage des Kabinetts von Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger von der FDP, heißt es, dass die Genitalverstümmelung von Mädchen und Frauen "ein schwerwiegender Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, dem als Menschenrechtsverletzung ernsthaft begegnet werden muss."

Laut der Frauenrechtsorganisation "Terre de Femmes" soll es in Deutschland rund 6.000 Frauen und Mädchen geben, die von einer Genitalverstümmelung bedroht sind. Dieses Gesetz soll noch vor der Bundestagswahl in Kraft treten.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Gesetz, Bundesregierung, Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, Genitalverstümmelung
Quelle: www.aerztezeitung.de

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01.06.2013 19:47 Uhr von erw
 
+13 | -0
 
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Gut.
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01.06.2013 19:48 Uhr von Klassenfeind
 
+3 | -6
 
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Ich sage nichts...
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01.06.2013 19:53 Uhr von CoffeMaker
 
+43 | -0
 
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"ein schwerwiegender Eingriff in die körperliche Unversehrtheit"

Ach und die bei Jungs nicht?
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01.06.2013 20:01 Uhr von Perisecor
 
+24 | -0
 
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Und Verstümmelung von Männern wird weiter gedulded?

Nunja. Positive Diskriminierung eben.
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01.06.2013 20:05 Uhr von Bildungsminister
 
+19 | -1
 
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Ekelhafte Doppelmoral ist das. Mal davon ab, dass solche Praktiken bestraft gehören, und zwar hart und kompromisslos, stellt sich die Frage, was der Unterschied zur Bescheidung von Jungen ist. Es gibt nicht wenige in jungen Jahren beschnittene Männer, die später Probleme haben, primär im sexuellen bereich. Da spricht nur niemand drüber, weil es in den entsprechenden Kulturkreisen verpönt ist.

Um das mal klar zu machen - Ich habe nichts gegen die Beschneidung, meinetwegen aus religiösen Gründen, aber es sollte jedem selbst überlassen bleiben. Warum das nun bei Jungen und Mädchen unterschiedlich behandelt wird ist mir nicht klar. Beides ist eine Verstümmelung. Bei beiden Zeremonien wird ein Teil des Körpers entfernt, der nie wieder ersetzt werden kann.

Lasse mich da gern aufklären und belehren, so es denn erkennbare Gründe gibt!
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01.06.2013 20:25 Uhr von psycoman
 
+16 | -0
 
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Im Sinne der Gleichbehandlung der Geschlechter gehört das auch bei Männern und Jungen bestraft, aber dann werden sich die Zentralräte der Juden und der Muslime wieder beschweren und wir sind alle Nazis, weil diese Leute nicht warten können mit der Verstümmelung ihrer Kinder, bis diese volljährig sind und selbst darüber entscheiden können.

Ich fordere hiermit meinem Kind die Ohrläppchen und andere nicht notwendige Körperteile abhacken zu dürfen, weil mein Gott das verlangt.

Wie das geht nicht? Diskriminierung, ihr Nazis!

[ nachträglich editiert von psycoman ]
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01.06.2013 20:37 Uhr von Boron2011
 
+8 | -0
 
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Die religiös motivierte rituelle Genitalverstümmelung von in Deutschland lebenden jüdischen Jungen bzw. männlichen Kindern ist also kein schwerwiegender Eingriff in die körperliche Unversehrtheit, dem als Menschenrechtsverletzung ernsthaft begegnet werden muss?

Hier liegt ein Fall von geschlechtlicher sowie ethnischer Ungleichbehandlung und Diskriminierung vor Recht und Gesetz vor!
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01.06.2013 20:53 Uhr von Klassenfeind
 
+4 | -0
 
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@Coffe..
Du hast es angesprochen, sehr Mutig ..und was ist mit Jungens..?
Deswegen mein kurzer Satz, sonst hätte ich mich in Ideologien verfangen..das wollte ich nicht..
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01.06.2013 22:20 Uhr von shadow#
 
+2 | -2
 
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Komplett kontraproduktiver Schwachsinn!
Diese niederträchtige Verstümmelung ist durch einganzes Bündel bestehender Gesetze bereits mehr als abgedeckt, man müsste sie nur konsequent und am oberen Skalenende des Strafmaßes anwenden.
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02.06.2013 10:45 Uhr von CrazyWolf1981
 
+2 | -0
 
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Ich bin gespannt welche Zentralräte sich dann beschweren.
Auch stutzig macht das Strafmaß "bis zu 15 Jahre". Was bei den perversen Gruppen doch meistens in 2 Jahre auf Bewährung endet. Ist doch schließlich kulturelle Bereicherung.
Genitalverstümmelung ist nicht vorübergehend sondern lebenslang, entsprechendlang sollte auch die Haftstrafe ausfallen, mindestens!
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02.06.2013 11:12 Uhr von heinzinger
 
+1 | -0
 
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eigentlich nur konsequent. Schließlich sind Frauen in den Kulturen, in denen Beschneidungen stattfinden, auch nichts wert.


Tchja, das hat man davon, wenn man Links, Grün oder FDP wählt....

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