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Japan: 1.800 Jahre alte Holzmaske belegt frühe Beziehungen von Japan und China

Aktuell haben japanische Archäologen die Hälfte einer rund 1.800 Jahre alten Holzmaske nahe der Stadt Nara auf der japanischen Hauptinsel Honshu gefunden. Den Wissenschaftlern zufolge belegt dieser Fund einen frühen Austausch japanischer und chinesischer Kulturen.

Die Maske wurde in in der archäologischen Fundstelle Daifuku gefunden und ist 23 cm lang, 7 cm breit und nur 5 mm dick. Sie ähnelt einer früher gefunden Maske von Makimuku, was nur wenige Kilometer entfernt liegt. Die jetzige Maske wird auf das zweite Jahrhundert geschätzt.

Die japanische Masken ähneln sehr den Masken, die von chinesischen Magiern oder Schamanen (fangxiangshi) - die in dem antiken Text des Zhouli erwähnt werden - getragen wurden. Damit und auch mit Funden von japanischer Seide in China wollen die Forscher einen frühen Kulturaustausch der beiden Länder belegt haben.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: China, Japan, Fund, Archäologe, Maske
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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