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Erzbischof von Galiläa sieht "Arabischen Frühling" als Katastrophe für Christen

Aktuell hat der melkitische griechisch-katholische Erzbischof von Galiläa, Elias Chacou, den "Arabischen Frühling" als eine Gefahr für die Christen im Orient bezeichnet. Seien es früher nur Machtkämpfe um die Spitze der Länder gegangen, sei nun das Volk aufgestanden.

Allerdings zeige es sich an den Beispielen Libyen und Ägypten, dass der erhoffte Wandel zur Demokratie und mehr Toleranz nicht statt gefunden hätte. Und als die hauptsächlichen Verlierer sieht der Bischof vor allem die Christen in der islamischen Welt.

Auch im Bürgerkrieg in Syrien treffe es die Christen hart und so sei es aktuell unklar, wie viele Christen mittlerweile in den Libanon, nach Jordanien oder in die Türkei geflüchtet sind. Am besten in der Region lebten, nach seinen Angaben, die Christen in Israel.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Christ, Katastrophe, Meinung, Erzbischof, Arabischer Frühling
Quelle: de.radiovaticana.va

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2013 17:38 Uhr von blonx
 
+3 | -0
 
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In Israel leben nach Elias Chacou rund 155.000 christliche Bürger, wovon mehr als die Hälfte Melkiten sind.
Mehr über die Melkiten:
http://de.wikipedia.org/...
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01.06.2013 17:41 Uhr von FrankCostello
 
+8 | -1
 
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Die Kopten haben es richtig schwer.
Vorher hatten sie es auch nicht leicht aber jetzt ist es schlimmer geworden.
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01.06.2013 22:57 Uhr von shadow#
 
+5 | -1
 
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Ach was...
Und nein, das Volk ist nicht "aufgestanden", die sitzen zu Hause hinter verschlossenen Türen in der Hoffnung nicht erschossen zu werden, währen die ganz Dummen sich der Hoffnung hingeben, irgendwas könnte sich zum Besseren verändern.
Die Verlierer, wie man im Irak, Libyen und nun auch Syrien sehen kann, sind außer den religiösen Extremisten prinzipiell alle.
Die Machtkämpfe sind nach wie vor die alten.
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02.06.2014 18:20 Uhr von SchmaJisrael
 
+1 | -0
 
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Erlebe täglich, wie viele, nicht alle, Moslems sich hier verhalten! Stecken ihre Frauen in Ganzkörperschleier, schlagen sie und wollen mir noch das Wort verbieten, wenn ich darüber rede, wie Frauen in vielen Ländern behandelt werden, wo der Islam das sagen hat. Gleichzeitig haben sie den Drogenmarkt in der Hand, verbringen den ganzen Tag in Spielhöllen und Kokain und anabole Steroide genießen sie in Massen.

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