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Ägypten: Christ wegen Blasphemie und Islambeleidigung zu Haftstrafe verurteilt

Am heutigen Samstag wurde in der ägyptischen Stadt Assiut ein koptischer Rechtsanwalt wegen Blasphemie und Islambeleidigung von einem Gericht zu einer einjährigen Haftstrafe verurteilt. Dem Anwalt wurde vorgeworfen, den Koran diffamiert zu haben.

Der koptische Christ hat nun die Möglichkeit, eine Kaution von umgerechnet 55 Euro zu zahlen, damit er bis zum Eintreten der Rechtskräftigkeit des Urteils, in Freiheit bleiben darf.

Seit der Machtübernahme durch islamischen Extremisten, gab es eine Vielzahl von Prozessen gegen koptische Christen wegen Gotteslästerungen. Zehn Prozent der Bevölkerung in Ägypten, sind koptische Christen. Auch in der Gemeinde Assiut leben viele Kopten.


WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Ägypten, Christ, Haftstrafe, Blasphemie
Quelle: www.handelsblatt.com

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2013 17:07 Uhr von Borgir
 
+9 | -1
 
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Koptische Christen werden in Ägypten schon lange "gejagt", hat man ja in diversen Berichten immer wieder gelesen. Und für die ganz Schlauen: 55 Euro sind dort viel, viel Geld.
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01.06.2013 17:08 Uhr von ZzaiH
 
+14 | -1
 
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willkommen in nordafrika
sowas will man in syrien auch erreichen - nur warum?
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01.06.2013 20:36 Uhr von psycoman
 
+3 | -3
 
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Wie hat der Mann den Koran denn diffamiert? Daraus vorgelesen und die Leute waren von den Gewaltaufrufen entsetzt? Gesagt, dass er mit den inhalten nicht einverstanden ist? Mohammeds Heuchelei und Sünden beklagt? Gibt so viele Möglichkeiten.
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24.06.2013 09:15 Uhr von Joeiiii
 
+1 | -0
 
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@Gothminister:

Das liegt daran, daß der Islam 600 Jahre jünger als das Christentum ist. Die Christen hatten demnach 600 Jahre mehr Zeit um sich auszuspinnen; das waren auch keine feinen Kerlchen!
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24.06.2013 09:21 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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@psycoman: Die verwendete Quelle macht dazu leider keine Angaben, hier eine andere:

http://www.epo.de/...

"Am vergangenen Samstag habee ein Gericht in Assiut den koptischen Rechtsanwalt Romani Mourad Saad wegen "Beleidigung des Islam" zu einem Jahr Gefängnis und einer Geldstrafe verurteilt, berichtete die GfbV. Ihm sei vorgeworfen worden, im Mai 2012 auf der Facebook-Seite seines Rechtsanwaltsvereins bei einem Streit mit einem islamistischen Juristen über die Präsidentschaftswahlen den Islam beleidigt zu haben. Außerdem hätten Zeugen behauptet, Mourad habe sich in einer Bibliothek des Vereins abfällig über den Islam geäußert. Obwohl die Zeugen ihre Aussagen nicht glaubhaft machen konnten und das Gericht den Ermittlungsbehörden mehrfach schlampige Arbeit vorgeworfen hatte, erging das Urteil gegen Mourad in Abwesenheit."

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