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Leiharbeiter: Daimler kann sich Bezahlung seiner Mitarbeiter nach Tarif nicht leisten

Der Autohersteller Daimler hat seine Praktiken der Beschäftigung von Leiharbeitern verteidigt. Die Personalabteilung des Konzerns teilte mit, dass man es sich nicht leisten könnte, die Mitarbeiter nach Tarif zu bezahlen. Dafür erntete Daimler Kritik vom Betriebsrat.

"Daimler kann es sich im internationalen Wettbewerb nicht leisten, in der gesamten Wertschöpfungskette Metalltarife zu zahlen", so die Aussage des Personalchefs des Konzerns, Wilfried Porth.

Um Wettbewerbsfähig bleiben zu können würde man auf Leiharbeiter zurückgreifen, so Porth weiter. Der Betriebsrat hat davor gewarnt, dass immer mehr Arbeit innerhalb der Produktion an Fremdfirmen ausgelagert wird. Damit seien zehn Prozent der Produktionsarbeitsplätze in Gefahr.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Daimler, Tarif, Bezahlung, Leiharbeiter
Quelle: www.handelsblatt.com

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2013 15:44 Uhr von Borgir
 
+48 | -2
 
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Angesichts der Gewinnzahlen ist die Aussage ein so großer Witz. 6 Milliarden Euro 2011, 8 Milliarden 2012....wo ist das die Unfähigkeit, international mithalten zu können?
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01.06.2013 15:55 Uhr von FrankCostello
 
+6 | -24
 
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01.06.2013 16:01 Uhr von Borgir
 
+32 | -0
 
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Leiharbeiter sorgen für ein absinken der Qualität in Konzernen. Ist einfach so. Weniger die schlechte Ausbildung als die Sicherheit "bald arbeit ich eh wieder woanders, also sch.... drauf" sorgt dafür.
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01.06.2013 16:41 Uhr von Borgir
 
+11 | -0
 
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@ 3Pac

hatte die Debatte auch gesehen. Und was da zum Teil der Arbeitgeberflügel von sich gegeben hat ist mehr als nur eine Schande.
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01.06.2013 17:03 Uhr von MARVINLOOP
 
+13 | -1
 
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das ist die heutige industrie die kriegen nie die hälse voll die sind immer am gewinn maximieren orientiert
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01.06.2013 17:05 Uhr von MARVINLOOP
 
+14 | -0
 
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und für die verluste sollen leiharbeiter ran lol
Ich sage nur mach das kaputt was dich kaputt macht.
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01.06.2013 17:18 Uhr von blz
 
+5 | -9
 
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Wenn man sich mal anschaut, was der normale Bandarbeiter bei Daimler bekommt, wird man blass vor Neid. Da bekommt jeder Id**, der drei Schrauben ein drehen kann mehrere t€ pro Monat und das bei 35St. die Woche. Natürlich, WENN, man dort das Glück hat eine Festeinstellung zu bekommen.
Und, das sind häufig keine gelernte Arbeiter. Maler, Zimmermänner und sonstige Handwerker tummeln sich dort.
Ist dann wohl eher so, dass die Stammbelegschaft, am Bundesdurchschnitt gesehen, eher zu gut bezahlt ist. Und das müssen auch die Leiharbeiter ausbaden.
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01.06.2013 18:34 Uhr von keineahnung13
 
+1 | -2
 
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die verdienen nicht nur bei der Produktion nicht viel auch in den Werkstätten werden die nicht viel besser dran sein als bei ATU und Co...
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01.06.2013 19:51 Uhr von El_kritiko
 
+5 | -0
 
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Das lesen wir doch alle gerne. Überteuerte Autos anbieten und bei der Produktion sparen auf Teufel komm raus. In der A-Klasse werden nun Motoren von Renault verbaut (Dacia benutzt auch Motoren von Renault). Die Firma muss wohl überall sparen, außer am Management. Der Vorstand steht eh schon in der Kritik wegen dem mieserablen Abschneiden im Crashtest des neuen Citan.

http://www.n-tv.de/...

http://www.stern.de/...
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01.06.2013 22:05 Uhr von Johnny Cache
 
+4 | -0
 
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Schon irgendwie ulkig daß diese Mitarbeiter billiger sind obwohl auch noch ihre Zuhälter bezahlt werden wollen.
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01.06.2013 22:50 Uhr von Zephram
 
+11 | -1
 
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Zwei Dinge müsste man mal ändern:

1. wenn eine Bank pleite geht, dann geht sie eben pleite.

2. Wenn ein Konzern seine Mitarbeiter nicht bezahlen kann, dann geht er eben Pleite,dann gibts halt kein Merceses mehr. Diese unternehmerische Magersucht mit den Leiharbeitern und Zeitarbeitsfirmen ist doch Tumorkachexie...

Ja klar ich weiss, dann wären zig tausende Arbeitsplätze weg bla bla, aber ich wette einiges, das wenn die Gesetze entsprechend wären, dann würden die Gierschlünde in den Vorständen auch anders Wirtschaften, und eben so ihre Lakaien in der Politik anders anweisen ^^

jm2p Zeph
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01.06.2013 23:09 Uhr von Hallominator
 
+1 | -0
 
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Dann sollen die ihre gar nicht mal soo geringen Gewinne bitte spenden und anständig pleite gehen. Danke.
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01.06.2013 23:17 Uhr von Johnny Cache
 
+0 | -2
 
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@ Zephram
Ach, es stört dich also nicht wenn dein ganzes Geld auf der Bank plötzlich weg ist?
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01.06.2013 23:37 Uhr von Götterspötter
 
+15 | -0
 
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Dann wird es Zeit das Leiharbeiter langsam mal übertariflich bezahlt werden !!!!

Es heisst "Leiharbeit" und nicht "Sklaven und Billig-Arbeit" !!!!

Aber das schnallt man von Arbeitgeberseite und Politik nicht ...

und trotzdem heult man immer noch rum .... Deutschland fehlen die Fachkräfte!!!

An dem Tag an dem es eine Greenkart für Fachkräfte gibt ....wähle ich die NPD !!!

Das ist kein Versprechen sondern eine Drohung die Berlin verdammt ernst nehmen sollte !
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02.06.2013 12:05 Uhr von El_kritiko
 
+3 | -0
 
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@Götterspötter
Die gibt es schon, nennt sich "Bluecard".
http://www.bluecard-eu.de/

Damit hat man bis heute vergeblich versucht IT-Fachkräfte aus dem Ausland für schlecht bezahlte Jobs zu rekrutieren. Und jetzt jammern alle dass wir einen enormen Fachkräftemangel haben weil keiner für diese Konditionen arbeiten möchte. Traurig...
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02.06.2013 14:29 Uhr von d_m75
 
+1 | -0
 
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normalerweise müsste Leiharbeit min 5x teurer sein wie ein "normaler" Angestellter.. Schließlich wurde die Leiharbeit mal eingeführt um kurzfriste hohe Arbeitsaufwände abzufedern und nicht um wie schon geschrieben als "Sklaven und Billiglöhner" das normale Tagesgeschäft zu bewerkstelligen..

Aber wenn ein Berater ankommt und 1000-1500 pro Tag haben will ist das kein Problem.. und bleiben teilweise länger als ein Leiharbeiter ...
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02.06.2013 14:32 Uhr von Azureon
 
+4 | -0
 
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Mir muss mal jemand schlüssig erklären, wie man trotz Milliardengewinne behaupten kann, man wäre nicht wettbewerbsfähig....
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02.06.2013 14:54 Uhr von Azrael_666
 
+2 | -0
 
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Versteh ich auch nicht. Die Nutten aus Osteuropa, die für Motivationsseminare des Managements geordert werden, werden doch auch immer billiger.
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02.06.2013 16:29 Uhr von EUDurchblicker
 
+2 | -0
 
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Könnten die sich nicht über Verluste im Ausland runterrechnen, wäre ihr Gewinn sicher ncoh deutlich höher!
Aber die Konzerne verschieben ja ihre Gewinne und Verluste, um so möglichst wenig Steuern bezahlen zu müssen.
Sollte man sich alles merken, und dann bei der BTW dafür sorgen, dass künftig bei uns ein andere Wind weht. Die Blockparteien, die das zulassen und unterstützen müssen weg!
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02.06.2013 17:43 Uhr von higher
 
+2 | -0
 
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herr porth sollte mal als leiharbeiter eine zeit arbeiten. das ist sowas von übel wie da argumentiert wird. die sollen auf umsätze verzichten, wenn die nur mit absolut dreckigsten sozialen einstellungen gemacht werden können.
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02.06.2013 22:59 Uhr von Dr.Eck
 
+1 | -0
 
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Komisch das sich ein Nobelkarossenhersteller nicht leisten kann aber ein Volumenherstellern wie Volkswagen mit seinen Leiharbeitern ein "equal Pay" Abkommen treffen kann. Und arm sterben tun die auch nicht. Anscheinend ist es nicht das schlechteste wenn die Gewerkschaften und der Staat ein gewisses Mitspracherecht haben.
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18.07.2013 20:13 Uhr von Volkwin
 
+0 | -0
 
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wäre schön wenn die leiharbeiter in deutschland paar tage zu hause bleiben würden (könnten) (streicken) oder nur noch für seriöse firmen arbeiten nur welche firmen bleiben da noch ist leiharbeit vieleicht nur ein anderes wort für sklaverei den viel mehr als brot und wasser kann man sich doch nicht leisten da muß man doch noch geld mitbringen echt traurig

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