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EU geht gegen Überfischung vor - Greenpeace zeigt sich erleichtert

40 Prozent der Meere und Seen in Europa sind überfischt. Vor allem der Nordostatlantik ist betroffen. Die EU hat nun eine Politik beschlossen, damit bis 2020 die Fischbestände wieder stabil sind.

Eine wichtige Maßnahme ist vor allem das Rückwurfverbot. Bislang konnten Fischer den umgewollten Nebenfang einfach zurück ins Meer werfen. Die Fische starben aber meist trotzdem. Beifang muss künftig an Land mitgenommen werden und wird auf die genehmigten Mengen angerechnet.

Nur in Ausnahmefällen sei eine Beifangentsorgung möglich. Die Beschlüsse gelten für alle europäischen Schiffe, auch wenn sie außerhalb Europas unterwegs sind. Greenpeace zeigte sich über die Beschlüsse erfreut, betonte aber, dass der Bestandsaufbau deutlich langsamer als geplant vorangehe.


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WebReporter: knollenbovist
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: EU, Greenpeace, Überfischung, Beifang
Quelle: www.n24.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.06.2013 09:27 Uhr von Seravan
 
+3 | -0
 
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Nuja. Hoffentlich wirds was. Nicht so wie beim Walfang.
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01.06.2013 09:31 Uhr von Jlaebbischer
 
+1 | -0
 
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Und, bekommt nun jeder Trawler oder kleinste Fischkutter einen EU-Kommissar mit an Bord, welcher überprüft, ob die Fischer sich auch an die Regeln halten?

Das dürfte ne Menge Arbeitsplätze geben... ;)
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01.06.2013 09:49 Uhr von Xan
 
+1 | -0
 
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Das hat was von selbst verursachtes Leiden lindern.

Es waren doch erst die EU-Bürokraten, die die Überfischung möglich gemacht haben. Sehr viele Kutterfischer mussten jahrelang minutiös ihre Fangzahlen und -gebiete dokumentieren, weil irgendwelche Brüsseler Beamten der Ansicht waren, daß sich der Ertrag in einem bestimmten Gebiet einfach steigern lässt, wenn man dann dort doppelt oder dreimal so lange fischt wie ein Kutterfischer.

Industrieschiffe wässern ihr Netz 15-20h lang. Kutterfischer aber max. 2-3h.

Dann ist doch absehbar, daß es irgendwann nicht mehr geht.

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