31.05.13 16:32 Uhr
 645
 

Türkei: Bosporus-Brücke nach "Aleviten-Mörder" benannt - Aleviten kritisieren das heftig

Am vergangenen Mittwoch hat der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan an der Grundsteinlegung einer neuen Bosporus-Brücke teilgenommen. Die neue Brücke soll nach dem osmanischen Sultan Selim benannt werden.

Die alevitische Gemeinde in der Türkei, die eine Minderheit in der Bevölkerung ist, hat diese Namensgebung scharf kritisiert. Der Namensgeber der Brücke soll im 15. Jahrhundert brutal gegen Aleviten agiert haben. Laut türkischen Medienberichten, soll Selim ein Aleviten-Mörder gewesen sein.

In der Türkei werden Aleviten nicht als eine eigenständige Glaubensgemeinschaft anerkannt. Das hat die Folge, dass die alevitischen Gemeinden keine staatlichen Geldmittel erhalten.


WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Türkei, Mörder, Brücke
Quelle: www.dradio.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Großbritannien: Verkauf von Musikkassetten hat sich 2017 mehr als verdoppelt
Dortmund: Jobcenter fordert von Bettler ein Einnahmenbuch
Kardinal Marx hält ein Grundeinkommen für "das Ende der Demokratie"

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Friedrich Felzmann: Doppelmörder und Reichsbürger?
Studie: Wer wählte die AfD
Lebemann und Filmproduzent Felix Vossen (43) zockt 40 Millionen ab


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?