31.05.13 16:32 Uhr
 640
 

Türkei: Bosporus-Brücke nach "Aleviten-Mörder" benannt - Aleviten kritisieren das heftig

Am vergangenen Mittwoch hat der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan an der Grundsteinlegung einer neuen Bosporus-Brücke teilgenommen. Die neue Brücke soll nach dem osmanischen Sultan Selim benannt werden.

Die alevitische Gemeinde in der Türkei, die eine Minderheit in der Bevölkerung ist, hat diese Namensgebung scharf kritisiert. Der Namensgeber der Brücke soll im 15. Jahrhundert brutal gegen Aleviten agiert haben. Laut türkischen Medienberichten, soll Selim ein Aleviten-Mörder gewesen sein.

In der Türkei werden Aleviten nicht als eine eigenständige Glaubensgemeinschaft anerkannt. Das hat die Folge, dass die alevitischen Gemeinden keine staatlichen Geldmittel erhalten.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Türkei, Mörder, Brücke
Quelle: www.dradio.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Balearen: Mietwagen-Limitierung soll Touristenboom einschränken
Aldi verabschiedet sich von der Plastiktüte
Trotz Vertrag mit Wladimir Putin: Siemens Gasturbinen landeten dennoch auf Krim

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben




Copyright ©1999-2017 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Natürlich Braun - Sonnige Zeiten
Wird die klassische Gastronomie abgeschafft?
Bad Kreuznach: Nächtliches Aufenthaltsverbot für Parks


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?