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Türkei: Bosporus-Brücke nach "Aleviten-Mörder" benannt - Aleviten kritisieren das heftig

Am vergangenen Mittwoch hat der türkische Staatschef Recep Tayyip Erdogan an der Grundsteinlegung einer neuen Bosporus-Brücke teilgenommen. Die neue Brücke soll nach dem osmanischen Sultan Selim benannt werden.

Die alevitische Gemeinde in der Türkei, die eine Minderheit in der Bevölkerung ist, hat diese Namensgebung scharf kritisiert. Der Namensgeber der Brücke soll im 15. Jahrhundert brutal gegen Aleviten agiert haben. Laut türkischen Medienberichten, soll Selim ein Aleviten-Mörder gewesen sein.

In der Türkei werden Aleviten nicht als eine eigenständige Glaubensgemeinschaft anerkannt. Das hat die Folge, dass die alevitischen Gemeinden keine staatlichen Geldmittel erhalten.


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WebReporter: Captain-News
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Türkei, Mörder, Brücke
Quelle: www.dradio.de

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