31.05.13 15:17 Uhr
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Frankreich: E-Zigarettenkonsum soll reglementiert werden

In Frankreich wird darüber nachgedacht, das Mindestalter für E-Zigaretten auf 18 Jahre hinaufzusetzen und ähnlich wie in Deutschland, den Konsum in öffentlichen Gebäuden zu verbieten.

Außerdem wird in Erwägung gezogen, das Werben für die rauchlose Zigarette zu untersagen.

Allerdings ist die E-Zigarette stärker gefragt denn je, denn ihr Anteil hat in Deutschland bereits drastisch zugelegt.


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WebReporter: CyrosBeams
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Frankreich, Konsum, Zigaretten, E-Zigarette
Quelle: derstandard.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2013 15:21 Uhr von FrankCostello
 
+1 | -10
 
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Das man sich noch mehr Chemikalien reinzieht als bei einer Normalen Zigarette ist niemandem klar glaube ich.

Was es eigentlich für auswirkungen hat weis man nicht oder verschweigt es einfach bis die Entwicklungskosten x 100 wieder drin sind um dann zu sagen das sie hochgiftig sind.
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31.05.2013 15:23 Uhr von ted1405
 
+7 | -0
 
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Erst ab 18 ist absolut in Ordnung, allerdings alles was danach kommt ist purer Regulierungswahn.

So lange nahezu alle Untersuchungen dafür sprechen, dass der austretende Dampf für Umstehende KEINE schädlichen Schadstoffe enthält, so lange ist es kurzum nur bescheuerter Lobbyismus.
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31.05.2013 15:26 Uhr von ted1405
 
+7 | -0
 
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@FrankCostello:

Quelle? ...
Wohl keine.

Genau den gleichen Fehler machen Politiker. Wirklich informieren tut sich von denen keiner. Es "raucht", also ist´s giftig.

Das jede Nebelmaschine in Discotheken mit genau den gleichen Chemikalien arbeiten (mal vom Nikotin abgesehen) und ums 1000fache mehr Dampf auswerfen ohne dass es jemanden nennenswert stört (wenn er nicht gerade mittendrin steht), kann man ja mal ganz still und heimlich ignorieren ...

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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31.05.2013 15:32 Uhr von mueppl
 
+7 | -0
 
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@FrankCostello

E-Zigaretten sind Ersatz für Tabakzigaretten/produkte und nicht für Äpfel.

Dass da keine Vitamine drin sind wird jeder Mensch wissen.

>>Das man sich noch mehr Chemikalien reinzieht als bei einer Normalen Zigarette ist niemandem klar glaube ich.<<

Welche wären denn das?
Die Bestandteile des Liquids sind bekannt und unter anderem in einigen Zahnpastas enthalten.

Dir ist schon bekannt, dass es Studien gibt über die Schadstoffe einer E-Zigarette. Google hilft.
Selbst die Nichtraucher-Lobby in den USA musste zustimmen, dass im Dampf einer E-Zigarette nichts an nachweisbar schädlichen Stoffen ist.

Ein Spaziergang in einer Großstadt ist weitaus gesundheitsschädlicher als im Zimmer gemeinsam mit e-Zigarettenrauchern.

Hier einige Auszüge:

Laut einer im Oktober 2012 veröffentlichten Studie, bei welcher der E-Zigarettendampf einer Risikoanalyse unterzogen wurde, stellte sich heraus, dass keine signifikanten Risiken für die menschliche Gesundheit existieren. Weiterhin stellten die Forscher bei der durchgeführten Krebsrisikoanalyse fest, dass bei keiner der untersuchten Proben die Risikogrenzwerte für Kinder oder Erwachsene überschritten worden sind. Im Fazit der Studie kommen T.R. McAuley et al. zu folgendem Schluss

„ Bei allen gemessenen Nebenprodukten, verursachen E-Zigaretten im Vergleich zur Tabakzigarette sehr kleine Belastungen. Diese Studie zeigt, dass von den hier analysierten Verbindungen der E-Zigarette keine erkennbare Gefahr für die menschliche Gesundheit ausgeht.“

„ For all byproducts measured, electronic cigarettes produce very small exposures relative to tobacco cigarettes. The study indicates no apparent risk to human health from e-cigarette emissions based on the compounds analyzed.[25]“

Der Hauptbestandteil des zu verdampfenden Liquids ist Propandiol (älterer Name: Propylenglycol). Dieser Stoff ist als Lebensmittelzusatzstoff E 1520 zugelassen. Er kann bei hypersensitiven Personen nach Auftrag auf die Haut allergische Reaktionen auslösen. Bei oraler Aufnahme wird 1,2-Propandiol als für den Menschen ungefährlich eingestuft. Es ist in Kaugummi, Cremes, Zahnpasta, Zigaretten und zahlreichen Arzneimitteln enthalten.[26][27] Anders stellt sich die Inhalation des Propandiol dar: In einer Studie an Freiwilligen, die sich einem Propandiolnebel aussetzten, reizten Konzentrationen von 0,31 mg/l Augen und Rachen.[28] Das Bundesinstitut für Risikobewertung wies in einer Stellungnahme zu Shishas darauf hin, dass die Inhalation von Glycerin und 1,2-Propandiol im Tierversuch zu Veränderungen des Zellepithels im Kehlkopf und zu Reizungen der Nasenschleimhäute bis hin zum Nasenbluten führen kann.[29]



[ nachträglich editiert von mueppl ]
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31.05.2013 15:41 Uhr von mueppl
 
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Fortsetzung:

Eine im September 2012 veröffentliche Studie zeigte, dass die Auswirkungen des untersuchten Passivdampf auf die Raumluft, wenn man sie mit dem traditionellen Tabakrauchen vergleicht, kaum messbar sind. Weiterhin hat der Passivdampf nicht die giftigen und krebserregenden Eigenschaften von Tabakzigaretten. Die Forscher machen die fehlende Verbrennung und den fehlenden Nebenstromrauch bei der elektrischen Zigarette als Gründe für die gemessenen Unterschiede in der Luftverschmutzung aus. Die Forscher stellten bei der Auswertung der Messungen fest, dass obwohl Nikotinhaltiges Liquid in einem 60m3-Raum verdampft wurde, in der Luft kein Nikotin nachgewiesen werden konnte:

„ 5 E-Zigarettenkonsumenten, welche 5 Stunden lang in einem kleinen Raum ohne Raumlufterneuerung, E-Zigaretten konsumieren, produzieren keine nachweisbaren Nikotinkonzentrationen in der Luft.“
„ 5 vapers using e-cigarettes for 5h in a small room without renewal of indoor air do not produce detectable levels of nicotine in the air.“

Die Forscher kommen abschließend zu dem Fazit, dass man

„ auf Basis der ARPA-Daten über die Luftverschmutzung in Städten sagen kann, dass es ungesünder sein kann, in einer großen Stadt zu atmen, als sich im selben Raum mit einem konsumierenden E-Zigarettennutzer zu befinden.“

„ On the base of the obtained results and on ARPA data about urban pollution, we can conclude by saying that could be more unhealty to breath air in big cities compared to staying in the same room with someone who is vaping.[36][37]“

Ebenfalls im Oktober 2012 erschien eine Studie von dem ehemals für die Weltgesundheitsorganisation forschenden Experten Andreas Flouris, welche die Auswirkungen des Passivdampfs auf den menschlichen Körper untersuchte. Er kam zu dem Ergebnis, dass der Dampf keinen Effekt auf die Blutwerte von Dritten hat. Der Autor stellte weiterhin fest, dass wenn Tabakraucher die E-Zigarette nutzen, auch dies keinen Effekt auf die untersuchten Blutwerte hatte. Im Gegensatz dazu steht, dass gem. Studie Aktiv- und Passivtabakrauch zu einer erhöhten Anzahl von Leukozyten, Lymphozyten und Granulozyten führt.[38]

Laut einem unabhängigen Sicherheitsbericht des neuseeländischen Tabakkontrollforschers Murray Laugesen[39] ist der ausgeatmete Dampf eines E-Zigarettenkonsumenten nicht schädlich für Dritte, da er nahezu kein Nikotin und keinerlei Verbrennungsprodukte enthält.[40][41]

Bill Godshall, der Vorsitzende der unabhängigen Nichtraucherorganisation "Smokefree Pennsylvania", bezog sich auf die im Oktober 2012 von T. R. McAuley et al. veröffentlichte Studie, als er in einem Interview sagte: "Seit mehr als 25 Jahren tritt Smokefree Pennsylvania für ein generelles Rauchverbot in Innenräumen ein. Basierend auf den Studienresultaten, sehe ich keinen Grund, warum elektrische Zigaretten unter die Rauchverbote fallen sollen."[42]
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31.05.2013 15:48 Uhr von quade34
 
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Meiner Meinung nach nehmen die Franzosen zu wenig Tabaksteuern ein und schießen deswegen gegen die E-Zigarette.

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