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Deshalb ist es schwer, das Rauchen aufzugeben

Obwohl sehr viele Raucher jedes Jahr das Rauchen aufzugeben versuchen, scheitern die meisten dabei. Der Grund ist, dass Nikotinsucht zu den schlimmsten Abhängigkeiten gehört. Nur wenige Raucher rauchen, ohne dabei ein schlechtes Gewissen zu haben.

Laut Umfragen versuchen jedes Jahr 35 Prozent mit dem Rauchen aufzuhören. Wissenschaftler konnten auf Bildern eines Positronen-Emissions-Tomografen vorführen, wie sehr die neurobiologischen Veränderungen der Sucht von harten Drogen wie Kokain oder Heroin ähneln.

Bei Rauchern ist die Zahl der Rezeptoren für den Botenstoff Dopamin im manchen Bereichen des Gehirns sehr vermindert. Diese Bereiche zählen zum "Belohnungszentrum" des Gehirns, weshalb Raucher andauernd Nikotin brauchen, um sich besser zu fühlen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Gehirn, Rauchen, Sucht, Nikotin, Dopamin
Quelle: www.focus.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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31.05.2013 11:06 Uhr von Morf
 
+18 | -4
 
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I call Bullshit!

Sicher ist das so, aber das ist ein reversibler Prozess. Bei geänderter Gehirnchemie durch Entzug merkt der Körper sehr schnell, dass wieder mehr DOPA-Rezeptoren her müssen.

Wenn man mit dem Rauchen aufhört ist man vielleicht 2-3 Wochen schlechter drauf als sonst, unmotiviert und reizbar, aber danach hat sich das wieder angepasst. Was dann noch für einen Rückfall sorgt sind die Gewohnheiten à la "Zum Bier gehört die Zigarette einfach dazu". Die wird man nie los, man kann sie nur anders befriedigen und im Zweifel immer mal den Popo zusammen kneifen.

Aber das Gehirn bleibt eigentlich immer Raucher, nicht wegen des Nikotins sondern wegen der quasi auf ewig verankerten Gewohnheit die sich der bewussten Steuerung leider fast gänzlich entzieht, man kann nur versuchen sie "umzuprogrammieren".

Dazu von der selben Quelle: http://www.focus.de/...
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31.05.2013 12:03 Uhr von erw
 
+1 | -2
 
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Und genau deswegen bekommst Du wiedermal alles weggeminust

[ nachträglich editiert von erw ]
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31.05.2013 12:24 Uhr von dagi
 
+15 | -1
 
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nach meinem herzinfakt habe ich im krankenhaus aufgehört zu rauchen, vorher 40 jahre lang ca. 2 päckchen am tag , und bis heute nicht mehr angefangen, das ist 7 jahre her, !!!!!!!!
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31.05.2013 13:35 Uhr von Lavendelle
 
+3 | -14
 
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31.05.2013 13:36 Uhr von inkubus2001
 
+11 | -1
 
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rauchen aufhören ist doch einfach ! hab ich schon hundert mal gemacht...
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31.05.2013 13:36 Uhr von inkubus2001
 
+3 | -1
 
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rauchen aufhören ist doch einfach ! hab ich schon hundert mal gemacht...
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31.05.2013 14:10 Uhr von perMagna
 
+6 | -0
 
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Also ich habe schon des öfteren erlebt, dass demente Omas auf Station plötzlich nach einer Zigarette gefragt haben. Obwohl sie schon vor zwanzig Jahren aufgehört hatten.
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31.05.2013 14:21 Uhr von dash2055
 
+1 | -2
 
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Ich rauche seit meinem 14. Lebensjahr (sind nun 10 Jahre). Damals war es natürlich vor allem der Gruppenzwang, "hey rauch doch auch mal eine". Die wirkliche Sucht brach erst mit etwa 20 Jahren aus, davor war ich eher der Gelegenheitsraucher, kam sogar mal Tage ohne klar.

Desto mehr man raucht desto mehr macht es leider auch süchtig, ich brauche es momentan einfach zum Runterkommen. :)

Muss eben jeder selber wissen, möchte mich eh nicht bis ich 80 bin dahinquälen und helfe so auch noch fleißig der Staatskasse.

Ich nehme dabei stets Rücksicht auf andere, halte immer fein Abstand mit meiner Kippe, besonders vor Kindern.

Daher sehe ich da keine Probleme.

[ nachträglich editiert von dash2055 ]
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31.05.2013 17:01 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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Den Tipp mit den E-Ziggis kann ich ebenfalls bestätigen!

Man kann die haptische Gewohnheit des Rauchens weiter pflegen (war mein größtes Problem beim Entzug) und das Nikotin langsam gegen Null absenken. (Wenn man will! ;-)

Weiterer Vorteil: ähnlich dem Pfeife rauchen, eine riesige Auswahl an Geschmacksrichtungen.

Allerdings: das in den Liquids gebundene Nikotin "knallt" nicht so extrem schnell, wie das im Tabak gebundene. Man sollte also ggf. nicht warten, bis der Janker nach Nikotin schon fast unerträglich ist... ;-)

Zudem sollte man darauf achten, sich eine anständige E-Zigarette zu besorgen, da die billigen/einfachen Modelle zu wenig Dampf - und damit eine wirksame Nikotinmenge - erzeugen. Die sind zwar erst mal etwas teurer in der Anschaffung, dafür bleibt man dann auch dabei, und spart daraufhin jede Menge Euros. Liquids sind bedeutend günstiger als Zigaretten!

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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31.05.2013 17:04 Uhr von ArrowTiger
 
+0 | -0
 
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@aberaber:

Stimmt, das Nikotin selbst ist recht schnell raus. Das Hirn erinnert sich leider nur noch sehr viel länger daran. ;-)

Wenn du nicht zu den genetisch Bevorzugten gehörst, die von Nikotin und ähnlichen Drogen nicht süchtig werden, bleibt man eigentlich immer "trockener Raucher". Kann ich leider ein Lied von singen. 8-/
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31.05.2013 17:45 Uhr von ArrowTiger
 
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@nochmalblabla:

Wow! 100 Tacken, das ist nicht wenig.

Ok, die Ricardo kenne ich allerdings nicht, ich bin eher eGo-infiziert. Inzwischen habe ich mich auf deren neue kleine eCab eingeraucht, die dampft trotz ihrer kleinen Größe verdammt gut, verwendet handelsübliche Akkus, und kostet knapp 50€ (incl. Ladegerät, aber ohne Liquids).

Allerdings kann man für E-Ziggis schon auch gut Geld liegen lassen, wenn man will. Doppel- oder Dreifachverdampfer, programmierbare Riesenmonsterakkus, etc pp... ;-)
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31.05.2013 18:34 Uhr von ArrowTiger
 
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@nochmalblabla:

Yep! Für´s heimische Dampfen sind solche Teile echt großartig. ;-)

Für unterwegs tut es allerdings auch die besagte "Kleine"...
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31.05.2013 21:41 Uhr von ms1889
 
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jo..und alkohol fördert eine leber herbei, die sich wie ein schwamm aufbläht. ich bin fast 70 jahre alt...ich rauche seit meiner kindheit (zwischdurch gibt es auch "jahre" wo ich nicht rauche), dieser dopamin bullshit? ... soll einer glauben? wer ist der autor,ein nichtraucher? wer der mediziner? ein nichtraucher, bzw jemand der ein lebendes gehirn untersucht hat... diese chemie prozesse im gehirn sind da: ja! aber man kann die prozesse ebend nicht zu 100% erklären... darum haben psychopharmaka auch immer seelische und körperliche folgen für den benutzer, da man ebend nicht die genauen prozesse im gehirn kennt.
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01.06.2013 10:17 Uhr von Suffkopp
 
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@aberaber hat es wunderbar beschrieben. Der ganze Trick ist Willen. Alle "Hilfsmittel" haben nur einen Sinne: als Ausrede zu gelten wenn es schief geht. Dann hat das Pflaster, die E-Ziggi usw. versagt, aber nicht der Mensch.

Selbst hier liest man Ausreden wie "brauche die Dinger zum Runterkommen" - Ausreden nicht aufhören zu wollen.

Ich habe auch von einem Tag auf den anderen aufgehört weil ich es wollte (es war kein Druck eines Arztes dahinter). Das ist jetzt Jahre her und ich vermisse nichts, nein ich habe viel, sehr viel dazugewonnen.

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