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China: Paläontologen entdecken neue Fundplätze aus dem Pleistozän

Chinesische Paläontologen haben in einer Ausgrabung zahlreiche Steinwerkzeuge aus dem Mittelpleistozän entdeckt. Ihre Ergebnisse haben sie aktuell in dem Journal "Acta Anthropologica Sinica" veröffentlicht. 1994 und 2004 hatten Forscher bei Oberflächenbegehungen steinzeitliche Überreste entdeckt.

Durch die Funde entschlossen sich die Wissenschaftler zu größeren Ausgrabungen in der Region von Danjiangkou. Insgesamt wurde eine Fläche von gut 500 Quadratmetern freigelegt. Dabei stießen die Paläontologen auf verschiedene Steinwerkzeuge, wie Schaber, bifaciale Faustkeile und Hammersteine.

In dieser Region wurden bereits zahlreiche Überreste von Hominiden gefunden, wie dem Xichuan Man, Yunyang Man, Meipu Man und Yunxian Man. Eine genaue Datierung der Werkzeuge steht noch aus, allerdings erklärten die Forscher bereits, dass alle aus dem Mittelpleistozän stammen.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: China, Fund, Paläontologie
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2013 20:48 Uhr von blonx
 
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Das Mittelpleistozän begann vor gut 781.000 Jahren und endete vor 126.000 Jahren. Die Steinartefakte stammen demnach mit hoher Wahrscheinlichkeit von Homo erectus.


http://de.wikipedia.org/...
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31.05.2013 09:05 Uhr von katorn
 
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War alles schon mal da, vor allem der Mensch ;)

Lustiges Buch dazu: Stephen Coonts: Das Ikarus-Projekt
ISBN 3-442-35887-6

Nicht ganz ernst zu nehmen, aber gute Theorie.

<Spass>

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