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Monsanto: Keine Investitionen mehr für die Vermarktung für GVO in der EU

Der Weltkonzern Monsanto will seine Aktivitäten in Europa künftig vor allem auf den Handel mit konventionellen Hybridsaaten fokussieren und keine weiteren Gelder mehr in die aktive Vermarktung seiner gentechnisch veränderten Produkte investieren.

Nach eigenen Angaben ist die Mais-Sorte MON810 des Saatgut-Konzerns die einzige gentechnisch veränderte Pflanze, die derzeit in der EU angebaut wird. Auch der eher schleppende Verkauf in den einzigen drei Anbauländern Tschechien, Spanien und Portugal soll zurückgefahren werden.

Brandon Mitchener, Leiter der Abteilung "Öffentlichkeitsarbeit Monsanto Europa/Mittlerer Osten", sagte in einem Interview mit einem dänischen Medium: "Wir werden kein Geld mehr dafür ausgeben, Menschen davon zu überzeugen, ihn anzubauen." Die Anti-Gentechnik-Bewegung in Europa begrüßt den Rückzug.


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WebReporter: sooma
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Vermarktung, Mais, Monsanto
Quelle: www.agrarheute.com

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2013 20:41 Uhr von sooma
 
+3 | -1
 
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Im Quellartikel werden auch nochmal die weltweiten Proteste am vergangenen Wochenende unter dem Motto "March against Monsanto" erwähnt. Ein weiterer Artikel mit weiterführenden Links: http://www.keine-gentechnik.de/...
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30.05.2013 21:30 Uhr von SpankyHam
 
+7 | -2
 
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genau, weg mit dem dreck!
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31.05.2013 03:47 Uhr von ohyeah
 
+1 | -1
 
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sehr gut!
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31.05.2013 04:44 Uhr von HelgaMaria
 
+11 | -1
 
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Nicht zu früh in Jubel ausbrechen...die sind den langen Weg nicht gegangen um sich an dieser Stelle zurück zu ziehen.

Die Proteste waren auf jeden Fall das richtige Zeichen. Möglicherweise hat Monsato seine Macht innerhalb der EU zu hoch eingeschätzt.

Es könnte sich um einen taktischen Rückzug handeln, um, wenn sich die Lage beruhigt hat einen neuen Vorstoß zu wagen.
Auf keinen Fall Wellen schlagen....lieber die Völker in Sicherheit wiegen und im Hintergrund weitere Fäden spinnen.

Ich traue dem Frieden nicht. Der Konzern Monsato ist gewissenlos. Das ist wie bei einem Schachspiel. Hinter jedem Zug steckt eine verborgene Absicht.

[ nachträglich editiert von HelgaMaria ]
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31.05.2013 08:13 Uhr von FamousK
 
+2 | -1
 
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Vielleicht weiß Monsanto ja auch was, was wir nicht wissen und betreibt jetzt schonmal Schadensbegrenzung.
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31.05.2013 13:02 Uhr von wildetomate
 
+3 | -1
 
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Monsanto steht außerhalb von Amerika schon lange vor verschlossen Türen der Staaten. Jetzt heisst es, dass man in der EU keine gentechnisch veränderten mehr vertreiben wird. Sachlich gesehen war das vorher schon der Fall. Jetzt tut man aufgrund der Proteste "als ob". Die Proteste als solche sind weitestgehenst eine Medienblase. Da heisst es auf privaten Quellen "tausende". Verlässliche Quellen berichten hingegen von einigen hundert Protestierenden. Und während sich alle aufregen, wird in der EU das Einheitssaatgut durchgewunken, was viel schlimmer ist.

Wen es interessiert, hier ein weiterführender Artikel, der es auf den Punkt bringt:

http://www.portalderwirtschaft.de/...
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01.06.2013 12:24 Uhr von sooma
 
+1 | -0
 
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Danke @wildetomate für den aufschlussreichen Artikel! Sehr lesenswert.

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