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Syrien: Mehrheit der Aufständischen wollen keine Demokratie in Syrien

UN-Ermittler gehen davon aus, dass die syrischen Rebellen in der Mehrzahl keine Demokratie in Syrien etablieren wollen. "Die Mehrheit der Aufständischen hat keine demokratischen Gedanken oder Bestrebungen", so Paul Pinheiro, Chef der UN-Untersuchungskommission.

Die Aufständischen in Syrien seien durch ausländische Kämpfer radikalisiert worden. Die Ermittler berufen sich bei ihrer Einschätzung auf die Aussagen von Augenzeugen.

Trotz der steigenden Opferzahlen scheint kein Ende des Krieges in Sicht. Baschar al-Assad will nicht nachgeben und will bis zu neuen Wahlen im Amt bleiben.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Syrien, Mehrheit, Demokratie
Quelle: www.handelsblatt.com

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30.05.2013 07:04 Uhr von Borgir
 
+27 | -4
 
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Trotzdem wollen die EU und die USA Waffen an die "Aufständischen" liefern. Es ist fast schon lächerlich, dass man sich wieder Terroristen hoch züchtet, wie in anderen Ländern zuvor auch schon (Irak, Afghanistan).
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30.05.2013 07:11 Uhr von erw
 
+16 | -1
 
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Auch als beobachtender Laie des Geschehens frage ich mich, was Demokratie bedeutet für ein Volk wie die Syrer. Es ist sehr naiv zu glauben, dass man einfach mal auf einen Punkt Null kommen kann und da demokratisch wählen lässt. Wir haben uns unsere Demokratien innerhalb von Jahrhunderten erkämpft und haben sie in uns selbst verinnerlicht. Andererseits ging es uns auch in den gleiche Jahrhunderten zunehmend besser und besser.

Im nahen Osten dagegen gab es immer nur Autokraten. Scheichs, Kalifen, Diktatoren, Schahs usw. ... und die Rechtssprechung war immer sehr hart. Entsprechend sind die Menschne geprägt. Wie kann man dann verlangen, dass die Leute auf einmal so mitmenschlich und moralisch aufrichtig sein, vor allem aber, bei all der Armut harmonieliebend werden sollen?
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30.05.2013 07:53 Uhr von Just_me75
 
+16 | -1
 
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Ich drücke Assad die Daumen. Das alles geht doch auch gegen den Iran. Weil die beiden Kumpels sind..... Auf https://www.facebook.com/...
sind einige der Rebellen vertreten
Teilweise schreiben die live aus Syrien, man muss nur etwas scrollen. Die hassen den Westen, für sie ist Assad ein " Kuffar " wie wir,,, ein Ungläubiger weil er Alevit ist. Sicher war bzw Assad auch nicht ohne... aber mit Islamisten an der Macht wird es für die Bevölkerung auch nicht besser. Aber darum geht es dem Westen auch gar nicht.

Dort tummeln sich einige der " Rebellen "..... Was die von Demokratie halten kann man gerne nachlesen. Übringens leben einige von denen hier...

[ nachträglich editiert von Just_me75 ]
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30.05.2013 07:57 Uhr von Bildungsminister
 
+6 | -2
 
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Es liegt wohl in der Natur des Menschen, dass er Dinge und Geschehnisse immer in schwarz und weiß, in Ying und Yang, oder eben in gut und böse unterteilen muss. Anders ist es ihm wahrscheinlich schwer solche Situationen zu bewerten und einzuordnen. Schwierig wird es dort, wo es dieses Gut und Böse nicht gibt, oder wo die Grenzen extrem verschwimmen.

Meine Maxime ist auch weiterhin, dass so schlimm die Situation dort unten aktuell für die Menschen sein wird, man sich dort nicht einmischen sollte, zumindest nicht militärisch. Das mag erst einmal unmenschlich wirken, aber man kann sich dort nur in die Nesseln setzen. Egal mit wem man paktiert, man wird sich immer auf die falsche Seite stellen!

Davon ab hat es noch nie funktioniert, den Menschen Demokratie, wie auch immer man diese definieren will, mit Waffen und Bomben zu bringen. Das hat weder im Irak, noch in Afghanistan funktioniert, und auch viele Male davor nicht. Demokratie kann maximal von den Menschen ausgehen, und das ist zunächst einmal ein Keim in den Köpfen der Menschen. Wenn diese Menschen nicht an Demokratie glauben, sie nicht wirklich wollen, dann kann sie auch nicht funktionieren. Man kann das niemandem einprügeln oder aufzwingen.

Man erinnere sich einmal, was für Kämpfe und Probleme es bei der Einführung der Demokratie in unseren Ländern gab. Das musste auch erst einmal wachsen, und war nicht von heute auf morgen da.

Indes zweifle ich einfach daran, dass die Menschen dort wirklich Demokratie wollen. Am Ende ist es doch so, dass die Opposition, primär deswegen Assad bekämpft, weil sie selbst an die Macht will. Um nichts anderes geht es da. Dreck haben die alle am Stecken, und es wäre fatal dorthin Waffen zu liefern, oder eine Seite entsprechend stärker zu unterstützen.

Ich sage damit nicht, dass mir gefällt was dort passiert, insbesondere was das Leid der Menschen angeht. Aber man kann Frieden nicht damit schaffen, indem man eine eher paramilitärische Gruppierung, die aus etlichen zerstrittenen Lagern besteht, hoch rüstet. Frieden kommt nur selten mit den Waffen!
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30.05.2013 08:28 Uhr von Aviator2005
 
+4 | -1
 
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Hmmmm...

Söldner und Demokratie?????

Hab ich da was verpasst.
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30.05.2013 09:38 Uhr von Bildungsminister
 
+2 | -1
 
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"Die restlichen werden unterdrückt und haben sogut wie keine Rechte."

Dann wollen sie Freiheit und Rechte! Zwar sind beide elementare Bestandteile einer Demokratie, mal mehr oder weniger, aber eine Forderung danach impliziert noch lange nicht, dass daraus auch Demokratie resultiert.

Und es geht in diesem Konflikt auch nicht um Demokratie gegen das präsidentielle System Assads. Es geht dort um Sunniten gegen Alawiten, wobei bisher eine Mehrheit, die der Sunniten, durch eine Minderheit, die der Alawiten, unterdrückt wurde.

Auf Seiten der Sunniten finden wir dann auch die Muslimbrüder wieder. Das sind jene, die die angebliche Demokratie Ägyptens übernommen haben. Dort hatten die Menschen angeblich auch Demokratie gefordert, und am Ende haben sie sich für einen islamischen Staat entschieden, der zudem aktuell noch nach besten Möglichkeiten zugrunde gerichtet wird.

Demokratie ist weit mehr als nur Freiheit und Recht zu haben. Diese Rechte müssen dann auch vertreten werden, und schaut man sich die Menschenrechtsverstösse in vermeintlich islamischen Demokratien an, die sich dann eher an der Scharia orientieren, dann ist das maximal eine Scheindemokratie.

Und am Ende bleibe ich dabei. es geht hier um Macht. Die Sunniten sehen endlich eine Möglichkeit das Ruder zu übernehmen. Sunniten selbst sind aber auch nicht gerade für ihre Demokratiefreundlichkeit bekannt. Man sehe sich nur die Hanbali in Saudi-Arabien an. Da geht es um Interessenwahrung, aber nicht Demokratie.
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30.05.2013 10:18 Uhr von Nebelfrost
 
+6 | -0
 
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zitat: "Mehrheit der Aufständischen wollen keine Demokratie in Syrien"

wie? das fällt denen erst jetzt auf? WOW!!! jeder vernünftige mensch, der nicht auf den kopf gefallen ist, weiß das schon von anfang an. daher sind die russen auch rigoros gegen einen syrieneinsatz und unterstützen zum teil das assad-regime.
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30.05.2013 12:05 Uhr von User567
 
+3 | -0
 
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"Baschar al-Assad will nicht nachgeben und will bis zu neuen Wahlen im Amt bleiben. "

Nö, wieso sollte er denn auch gehen? Weil irgendein aufgeblasener Arsch auf der Welt sich hinstellt und bestimmt, daß seine Zeit abgelaufen wäre und er gehen muß?
Und an so ein dummes Demokratie-Gesülze des Westens glauben ja nicht mal mehr die eigenen Leute. Man baucht da nur in den Irak zu schauen. Das gleiche trifft auf die "starken Beweise" des angeblichen Giftgaseinsatzes zu.
Die Amis sind echt so blöde, daß sie die Welt immer mit den gleichen Lügenmärchen verarschen wollen.
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30.05.2013 13:51 Uhr von FrankaFra
 
+0 | -2
 
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ACH WAS.

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