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Türkei: Nach Erweiterung soll es EU-Gelder für Kurdengebiete geben

Nach einem Zusammentreffen von türkischen Politikern und dem EU-Erweiterungskommissar in Brüssel wurden der Türkei Gelder für die Kurdengebiete zugesagt.

So sollen diese Gelder den Friedensprozess in der Türkei stabilisieren. Es werden Justiz- und Strafverfolgungsbehörden im Südosten der Türkei damit geholfen, die von der Reform betroffen sein werden.

Zudem teilten die türkischen Politiker mit, dass die bewaffneten PKK-Kämpfer innerhalb der nächsten Monate vollständig aus der Türkei abgezogen werden sein.


WebReporter: islam_loves_germany
Rubrik:   Politik
Schlagworte: EU, Türkei, PKK, Gelder
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.05.2013 09:03 Uhr von psycoman
 
+2 | -2
 
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Schön, dass die Türkei darüber nachdenkt was einmal möglicherweise sein wird. Ersteinmal sollte sie die restlichen 34 Kriterien der EU erfüllen, da sie aber schon Jahrzehnte für ein einziges benötigt hat, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis die Türkei in die EU kommt.

Da die Wirtschaft der Türkei momentan stark wächst, wie bei anderen Schwellenländern, etwa Brasilien, auch, hat sich das West-Ost-Gefälle vielleicht sowieso erledigt, weil es auch den Menschen in der Osttürkei wirtschaftlich besser geht.
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30.05.2013 11:19 Uhr von NilsGH
 
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Ich lerne in Sachen Geschichte bzw. Geopolitik immer gerne was dazu. Kann mir deshalb vielleicht mal jemand erklären, wieso "die EU" (also unsere selbsternannten Vertreter) die Steuergelder der Bevölkerung gleich millionenweise der Türkei spenden, wohlwissend ob unserer vielfachen Probleme hier innerhalb der EU?

Vielleicht gibt es ja einen vernünftigen Grund, nur den sehe ich aus irgend einem Grund nicht ...

[ nachträglich editiert von NilsGH ]
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30.05.2013 12:55 Uhr von psycoman
 
+2 | -0
 
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@Nils:
Purer Eigennutz. Indem man Geld in andere Länder investiert, kann man die Situation dort, also Infrastruktur, Wirtschaftskraft, Eigenvesorgung usw. verbessern und so den Flüchtlingsdruck in die EU reduzieren.

Wenn die Leute in ihren Ländern, oder in den Ländern über die sie Flüchten, bleiben, fallen sie der EU nicht zur last.

Außerdem macht man sich so beliebt in den Ländern und sie kaufen deshalb vielleicht eher unsere Produkte, was gerade für Deutschland, als Exportland, wichtig ist.

Zumindest wären das mal meine Vermutungen dazu.
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30.05.2013 21:13 Uhr von Acun87
 
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psycoman .. bis die türkei in die eu kommt, bis dato wird es sowas wie die eu gar nicht mehr geben (hoffe ich)
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30.05.2013 23:35 Uhr von Tamerlan
 
+0 | -1
 
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Zitat psycoman:
"Schön, dass die Türkei darüber nachdenkt was einmal möglicherweise sein wird. Ersteinmal sollte sie die restlichen 34 Kriterien der EU erfüllen, da sie aber schon Jahrzehnte für ein einziges benötigt hat, wird es wohl noch eine Weile dauern, bis die Türkei in die EU kommt."

Wenn mehr als die Hälfte der Kapitel blockiert wird von den EU-Ländern, dann kann man da schwerlich Fortschritte machen.
Kannst du auch gerne selber nachgucken:
http://de.wikipedia.org/...
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31.05.2013 09:38 Uhr von psycoman
 
+0 | -1
 
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@Tamerlan:
Man könnte sich entweder um die freien Kapitel kümmern, oder einfach trotzdem Fortschritte machen. Der Fortschritt ist nicht an diese Kapitel gebunden. Sobald sie wieder geöffnet sind, werden die erzielten Verbesserungen auch gewürdigt, und die Kapitel erfüllt.

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