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Deutsches Museum wird geraubte archäologische Funde an Griechenland zurückgeben

Der griechische Fernsehsender Skai hat aktuell berichtet, dass das deutsche Pfahlbaumuseum aus Unteruhldingen am Bodensee illegal ausgeführte archäologische Funde an Griechenland zurückgeben wird.

Die rund 8.000 Keramik-Fragmente waren während der deutschen Besatzung Griechenlands im Zweiten Weltkrieg nach Deutschland gebracht worden. Die Ausgrabung in Velestino in Thessalien war 1941 durch deutsche Archäologen geleitet worden.

Das Pfahlbaumuseum hatte griechische Behörden im Jahr 2010 über die Existenz der antiken Keramikstücke informiert. Das Museum hat nun angekündigt, dass die Stücke noch im nächsten Monat überführt werden sollen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Griechenland, Museum, Archäologie, Keramik, Pfahlbaute
Quelle: archaeologynewsnetwork.blogspot.de

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30.05.2013 07:02 Uhr von erw
 
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Mir stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass im Krieg geraubte archäologische Funde erst jetzt auffallen und zurückgegeben werden. Immerhin haben Museen in der Hinsicht eine lange Tradition ordentlicher Katalogisierung und es müsste nicht erst über 60 Jahre später einem auffallen, wann bestimmte Objekte von wem erhalten wurden.

Während man in Deutschland ab und an mal rumweinte, weil uns von den Sowjets wertvolle Gemälde entwendet und einbehalten wurden, hatten wir selbst gestohlene antike Gegenstände.

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