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Nach "Euro Hawk"-Desaster: Verteidigungsministerium will 16 neue Drohnen kaufen

Nach dem Desaster um den "Euro Hawk" erwägt Verteidigungsminister Thomas de Maizière nun den Kauf von 16 neuen Drohnen.

Wegen den Kampfdrohnen für die Bundeswehr steht de Maizière momentan unter Druck. Die Drohnen sollen bei Bedarf bewaffnet werden können. Die ersten Drohnen sind für einen Einsatz ab dem Jahr 2016 geplant.

Unterdessen wurden um das Scheitern der Aufklärungsdrohne "Euro Hawk" neue Details bekannt. Demnach soll die Bundesregierung 2006 darauf verzichtet haben, das Drohnen-Projekt durch eine offene Ausschreibung zu vergeben.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Drohne, Desaster, Thomas de Maizière, Verteidigungsministerium, Euro Hawk
Quelle: www.focus.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2013 19:39 Uhr von dragon08
 
+4 | -1
 
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Wenn es passieren sollte , dann nehmen Sie hoffentlich Leute mit , die Wissen was man braucht wegen der Zulassung.
Schätze mal , da kommt Israel in den engen Bereich dar Wahl.
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30.05.2013 00:42 Uhr von ElChefo
 
+2 | -1
 
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Neu555

ICAO (international), EASA (EU-weit), LBA (bundesweit) und Luftwaffenamt/Luftwaffensystemkommando (Umsetzung für die Bundeswehr).

Die Luftraumordnung ist momentan in der Bearbeitung, also verstehe ich sowieso das Bohei um dieses Projekt zu diesem Zeitpunkt nicht (abgesehen natürlich vom Wahlkampf). Man hätte einfach mal abwarten sollen, was die Neufassung dieser Luftraumordnung ergibt und mit den Herstellern neu verhandeln sollen was den Zugriff auf die Systeme angeht.
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30.05.2013 09:33 Uhr von psycoman
 
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Ich erkenne immer noch kein Desaster darin, dass ein System entwickelt und dann nachgerüstet werden muss, auch wenn es in noch so vielen News wiederholt wird, höchstens eine Fehlplanung.
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30.05.2013 11:39 Uhr von NilsGH
 
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@psycoman

Ich schon: Wozu bitte 500.000.000 (!!!!!) € ausgeben, wenn man etwas fertiges einfach kaufen kann?

Und für diesen Betrag von 500 Mio. wurde noch nicht eine Schraube hergestellt oder gekauft. Da hätte man die Dinger einfach den Amis abkaufen können und hätte noch Geld für vernünftiges übrig.

Oder habe ich das Ganze falsch verstanden und diese "Entwicklung" ist wirklich sinnvoll?

Davon abgesehen: Brauchen wir derartige Technologie überhaupt? Wir machen aktuell keine "Jagd" auf Terroristen im Ausland (zumindest nicht offiziell wie die USA) und wir SOLLTEN derartige Einsätze in fremden Ländern auch in absehbarer Zukunft nicht durchführen.

Es handelt sich dabei eben nicht um präventive Maßnahmen, sondern um reine Vergeltungsschläge und Hetzjagden.
Das Geld wäre in der Prävention (Schutz unserer Grenzen, Ermittlung gegen Feinde bzw. eingereiste Attentäter im Inneren und der vorherigen Ermittlung gegen potentielle Attentäter VOR der Einreise) wesentlich besser aufgehoben.
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31.05.2013 00:53 Uhr von ElChefo
 
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NilsGH

"Ich schon: Wozu bitte 500.000.000 (!!!!!) € ausgeben, wenn man etwas fertiges einfach kaufen kann?"

Viel mehr hat man auch bei diesem Projekt nicht getan, ausser, das man einen "herkömmlichen" GlobalHawk genommen und (vereinfacht ausgedrückt) mit einer eigenen Payload beladen hat.

Was den "Haken" an diesem Projekt angeht, kann man jetzt spekulieren. Laut NG besitzen alle RQ4-Modelle ein TCAS-vergleichbares Gerät. Bis jetzt allerdings hat noch niemand sich irgendwie bewogen gesehen, diese Geräte auch auf die Kompatibilität mit dem europäischen Luftraum zu überprüfen. Dies ist nun abschliessend geschehen. Eine Nachrüstung wäre mehr als einfach.

Das Problem liegt aber auch am "wollen" der beteiligten Agenturen und Behörden. Man "will" diese Drohnen nur in Räumen "ED-R" (EuropeDeutschland - Restricted) fliegen lassen, mit der Beschränkung der Bodenbesiedlung ("dünn"). Durch die Struktur des deutschen bzw. europäischen Luftraums lassen sich solche Lufträume fast ausschliesslich als "TRA" (Temporary Restricted Area) festlegen, erst recht in der Ausdehnung, um "vernünftige" Testflüge durchführen zu können.

...womit man "wieder" bei der Neufassung der Luftraumordnung durch BMVBS/LBA zur Schaffung eines EASA-weiten SES (single european sky) mit FAB (functional airspace blocks). Damit würde auch eine Zulassung von EuroHawk in etwa drei Nullen beim angegeben Preis verlieren. Es muss nur gewollt werden. Und nicht gerade Wahlkampf herrschen, wo es sowieso nur darum geht, dem politischen Gegner einen reinzuwürgen.

"Und für diesen Betrag von 500 Mio. wurde noch nicht eine Schraube hergestellt oder gekauft."

...dieser oben (im ersten Satz) genannte Umbau umfasst etwa die Anbindung an Inmarsat 3F5 und 4F2, die Einrüstung auf ELINT- und SIGINT-Ausrüstung deutscher Produktion.

"Davon abgesehen: Brauchen wir derartige Technologie überhaupt?"

Ja. "Die Amis" werden nicht immer und überall mitmachen (können/wollen), wo "wir" beteiligt sein werden. Erst recht können wir nicht ständig auf deren Mittel wie selbstverständlich zurückgreifen. Im Rahmen eines NATO-weiten Programmes war halt vorgesehen, eine verbesserte, europäische Arbeitsteilung zu ermöglichen, RQ4E war halt der deutsche Part.

[ nachträglich editiert von ElChefo ]
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04.06.2013 04:26 Uhr von Maaaa
 
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Wieviel hat der von den Lobbyisten bekommen???

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