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Die Passivhaus-Lüge - Energieverbrauch über 400 Prozent höher als berechnet

In einer 34 Monate dauernden Langzeitstudie mit 40 Wohnungen wurde der Heizwärmeverbrauch von Passivhäusern und Niedrigenergiehäusern miteinander verglichen.

Gleichzeitig wurde das Verhalten und Befinden der Bewohner ausgewertet und Werte wie Stromverbrauch, Wohntemperatur und Luftfeuchtigkeit mit Sensoren gemessen.

Das Ergebnis der Studie zeigte, dass die berechneten IST-Werte von Passivhäusern über 400 Prozent von den ursprünglich berechneten Werten abwichen. Bei Niedrigenergiehäusern waren es lediglich circa fünf Prozent. Grund dafür war hauptsächlich, dass es Bewohner gerne wärmer hatten als in der Berechnung angenommen wurde.


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WebReporter: Stanislav
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Lüge, Wärme, Energieverbrauch, Passivhaus
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2013 16:42 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+15 | -21
 
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@ j.wankelbrecher
ja und die Atomlobbyisten sind die Engel und erzählen keine Lügen.
Atomstrom bleibt der teuerst Strom von allen.
Und hier ist es ja nicht bewiesen, dass das passiv Haus nicht funktioniert, sondern es wurde falsch berechnet. Und eine % Angabe ist eh Sinnlos. Wenn das Haus 1kW verbraucht hat und jetzt 4kW verbraucht ist das immer noch nichts.
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29.05.2013 16:42 Uhr von nemesis128
 
+4 | -9
 
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Ich finde, dass es eine ganz schlimme Unart ist, dass die News immer mit Prozentzahlen gepusht werden müssen! Kann man nicht einfach "vierfach höher..." schreiben? Aber nein, das würde sich ja nicht so spektakulär anhören.
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29.05.2013 16:52 Uhr von ElJay1983
 
+12 | -0
 
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"400 Prozent von den IST-Werten abwichen"

Also wenn kann es doch noch 400 % über dem SOLL-WERT sein, oder nicht? Die 400% über dem Soll sind doch der IST-Wert...
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29.05.2013 17:06 Uhr von quma
 
+10 | -4
 
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@franz.g
Kann dem nur zustimmen, unser neues Firmengebäude ist voll isoliert. Selbst wenn es draußen 20 Grad hat erfriert man drinnen und muss mit einer dicken Jacke rumlaufen d.h. selbst bei Temperaturen bei der man bei ungedämmten Häusern nicht mehr heizen baucht muss bei gedämmten Häusern noch die Heizung laufen.
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29.05.2013 17:27 Uhr von mike4k
 
+1 | -1
 
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@ nemesis128

das wäre eine Verfünfachung...
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29.05.2013 18:49 Uhr von nemesis128
 
+1 | -0
 
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@mike4k
Da hast du Recht, aber das ist "um 400% abweichen" auch. Wenn etwas um 100% abweicht, ist es entweder verschwunden oder hat sich verdoppelt.
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29.05.2013 20:57 Uhr von Humpelstilzchen
 
+5 | -4
 
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Wirklich von Vorteil sind meist die Dinge, die simpel und einfach sind! Da ist zB. der Russe in vielen Dingen allen Anderen weit voraus! Als Beispiel: Die Technik ist einfach gehalten! Das hat den Vorteil, das die Geräte einfach zu bedienen sind, einfach zu warten und zu reparieren! Sie sind günstig in der Herstellung, wenig anfällig gegen Defekte usw., usw.!
Je mehr Teile ins Spiel kommen, je komplizierter und kompackter etwas wird, desto anfälliger, desto teurer, usw., usw.! Sollte hier Mal eine elektromagnetische Schockwelle um den Globus wandern, wird anschliessend nicht mehr viel funktionieren! Wer da noch ein altes Auto ohne elektronische Steuerung besitzt, kann dann für seine Nachbarn die Brötchen mitbringen! Und irgendwann ist Mal gut! Und diese ganze moderne Öko- Schei.... ist zum Teil auch ganz schöner Mist! Da ist die einfache Lehmhütte in Afrika nur schwer zu toppen!!!

[ nachträglich editiert von Humpelstilzchen ]
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29.05.2013 22:42 Uhr von plastefuxx
 
+7 | -3
 
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Ob man Dämmung jetzt sinnvoll findet oder nicht: was man dabei auch beachten sollte, sind die Absolutwerte.
400% klingt erst mal abartig viel, aber wenn man bedenkt, dass man bei einem "normalen" Haus von einem Heizwärmebedarf von ~150kWh/a ausgehen kann und die 9 bzw. 40 kWh/a damit vergleicht, sieht das schon wieder etwas anders aus.
Bei einem angenommenen Gaspreis von 0,07€ pro kWh hätte man einer Grundfläche von 150m² statt 1575€ immerhin nur 420€ verheizt. Wären die 9kWh/a real, käme man allerdings nur auf 95€.
Ich denke, dass (richtig!) Dämmen schon eine gute Sache ist. Ob es sich rechnet, steht auf einem anderen Blatt.
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30.05.2013 06:57 Uhr von Trallala2
 
+3 | -3
 
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@franz.g

Ich hab als Kind in einem Haus gelebt, da gab es das eine Zimmer, das im Winter geheizt wurde, der Rest das Hauses wurde für die Zeit stillgelegt und nur im Sommer bewohnt.

Was du von der guten alten Zeit erzählst ist Quatsch. Gäbe es nicht die permanenten Modernisierungen, würden wir heute den halben Lohn für Heizkosten bezahlen. Es stimmt nicht, dass es heute schlimmer ist, nur sind wir heute nicht bereit so wie früher zu frieren. Wir wollen in eine warme Wohnung kommen und es soll sofort gemütlich sein. Zuerst wurde früher nicht immer die ganze Wohnung beheizt. Man akzeptierte eine kältere Wohnung und zog zu Hause die dicken Latschen an und die Strickjacke. Man ist früher nicht im T-Shirt im Winter in der Wohnung spaziert, sondern dick eingepackt. Da kann es auch kälter sein, ich spreche aus Erfahrung.

Als vor paar Jahren unsere Hausverwaltung in all ihrer Genialität kurz vor dem Winter den Kessel auswechselte, der sich dann als zu unterdimensioniert herausstellte, bekamen meine Heizkörper, als am weitersten vom Heizkessel entfernt, kaum noch etwas von der Herzwärme ab. Es reichte für gerade mal 10°C in der Wohnung. Die haben Scheiße gebaut und es in dem Winter nicht hingekriegt. Trotzdem, es klappte. Ich hab mich der Tricks der Großeltern bedient, hab mir dicke Socken angezogen, zum ersten Mal im Leben Hausschuhe gekauft und paar Strickjacken besorgt. Nachts habe ich doch tatsächlich eine Mütze angehabt. Man kann also auch mit 10°C in der Wohnung überleben, man muss sich nur anpassen. Aber das will heute keiner. Es soll 21°C in der Wohnung sein, damit man gemütlich im Hemd herumlaufen kann.

Was du als die gute alte Zeit bezeichnest ist eine kurze Periode dazwischen, als man den alten Kohleofen verwarf und die Energie billig war. Da konnte man mit voller Leistung heizen. Die Hauswände wurden dünner, weil man so günstiger bauen konnte, aber dadurch heizte man nur noch die Umwelt. Das war Energieverschwendung sondergleichen. Das ist wie ein Rind kaufen, sich das Steak herausschneiden und den Rest auf den Müll werfen. Es gibt zwei Möglichkeiten: entweder wir frieren etwas oder wir gehen sorgsamer mit der Energie um.

Auch wenn du dich unwohl fühlst, es geht nicht so weiter. Ob das Passivhaus nun die Antwort ist, sei dahingestellt. Neue Konzepte erfordern neue Regeln. Natürlich gab es früher weniger Schimmel. Das lag aber weniger an der Heizung, als daran, dass die Häuser sehr undicht waren. Es piff einfach durch die Wohnung. Heute machen wir alles dicht und die Luft steht. Ecken die nicht beheizt werden, werden feucht. So einfach ist das. Wir können die Wohnungen dicht machen, aber wir müssen sie lüften.
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30.05.2013 07:03 Uhr von Trallala2
 
+8 | -0
 
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Was die 400% angeht, das muss man sehen wie es ist.

Wenn ich behaupte, das Haus verbraucht 10 Watt und es verbraucht 50 Watt, dann sind das 400% mehr.

Wenn ich behaupte, die Wohnung verbraucht 7000 Watt (etwa durchschnittliche alte 70m² Wohnung) und sie verbraucht dann doch 8000 Watt, dann verbraucht sie etwa 15% mehr.

Dennoch, mit den 400% mehr sind die 40 Watt immer noch weniger als die 15% mit ihren 1000 Watt.

Also, die Prozente sagen nichts aus, sind eher Beschiss.
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30.05.2013 09:00 Uhr von PeterLustig2009
 
+1 | -1
 
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Ist schon sehr nice.

Wenn ich vorher mit theoretischen Werten rechne kann es durchaus sein dass ich mal hinterher nen höheren Verbrauch habe.

Fakt ist aber dass Passivhäuser (wenn sie denn richtig konzipiert sind) extrem gut sind.

VOn wegen Schimmelanfällig, höherer Wartungsaufwand etc alles Quatsch


Lebe seit Jahren in einem Passivhaus, hab es immer angenehm warm/kühl je nachdem wie ich es haben möchte und freue mich über die Energieeinsparungen die ich seit dem habe
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30.05.2013 10:37 Uhr von Semper_FiOO9
 
+2 | -2
 
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@ AlphaTierchen1510

wenn Atomstrom viel teurer ist, warum sinken die Strompreise dann nicht wenigstens ein kleines bisschen, wo doch jetzt immer mehr auf öko umgestiegen wird??

Habe übrigens von meinem Anbieter vor kurzem Post bekommen, dass der Preis je Kwh erhöht wird...

öko, bio, und Klimaerwärmung....größten Witze zur Zeit....ach ne, hab die EU vergessen

[ nachträglich editiert von Semper_FiOO9 ]

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