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"Seal"-Halsbänder retten Kinder vor dem Ertrinken

Ein amerikanischer Notarzt hat nach einem tragischen Badeunfall eines sechsjährigen Mädchens das "Seal System" erfunden. Hierbei handelt es sich um Halsbänder, welche Kinder beim Schwimmen anhaben, sobald das Halsband eine gewisse Zeit unter Wasser ist, leuchtet es auf und schlägt so Alarm.

Die Halsbänder können alle individuell eingestellt werden. Dasbedeutet, dass das "Seal"-Band eines älteren Kindes beispielsweiselänger unter Wasser bleiben kann als das Halsband eines Kleinkindes, bevor es den Alarm auslöst. Ist der Alarm einmal ausgelöst leuchtean alle Halsbänder und die Basisstation.

Das "Seal"-Team will mit seiner Erfindung den Spaß am Schwimmen fördern und Kindern und vor allem Eltern die Angst nehmen.


WebReporter: Stanislav
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Kind, Schwimmen, Seal, Ertrinken, retten
Quelle: www.trendsderzukunft.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2013 14:23 Uhr von Dracultepes
 
+4 | -1
 
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Sehr gute Idee. Viele denken immer bevor jemand ertrinkt zappelt er wild rum oder ähnliches.
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29.05.2013 14:27 Uhr von Timmer
 
+14 | -2
 
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@BastB: War das nen Scherz? Weil der Körperschwerpunkt ist halt meist über der Gürtellinie. Beim aufblasen der Badehose könnt es also sein, dass das Kind "kentert" und so unfreiwillig Kiel holt. :P
Selbst wenn der Schwerpunkt nicht oberhalb des Körpers wär, so würde es das umdrehen doch erschweren falls man mit dem Kopf nach untem im Wasser steckt :D
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29.05.2013 15:12 Uhr von ted1405
 
+4 | -0
 
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öh ...
also wenn ich im Schwimmbad bin, dann ist mein Hals (und somit auch ein solches Halsband) oft auch länger unter Wasser (Nassen Hals an der kalten Luft mag ich gar nicht!). Gerade bei Kindern, welche sich auf Zehenspitzen ins tiefere Wasser vorwagen ist der Hals ja ebenfalls dauerhaft unter Wasser.
Würd´ dann jedes mal gleich alles anfangen wie ein Weihnachtsbaum zu leuchten!?

Ich würde es für deutlich geschickter halten, die Atmung als Indikator zu nehmen ... z.B. 30 Sekunden keinen Atemzug genommen und der Alarm löst aus.
Machbar wäre das z.B., in dem man die Bewegung der Bauchdecke überwacht (Dehnungsmessstreifen auf der Haut). Noch komfortabler, allerdings auch komplizierter wäre es, die Atemgeräusche mit einem Körperschallmikrofon aufzunehmen und auszuwerten.

Wie auch immer ... jeder Ansatz für mehr Sicherheit im Schwimmbad ist in jedem Fall ein guter Ansatz.

[ nachträglich editiert von ted1405 ]
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29.05.2013 15:30 Uhr von SN_Spitfire
 
+10 | -0
 
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In dem Moment, wo das Halsband anfängt zu leuchten, sollte eher die Methode von BastB Einsatz finden, aber nicht in der Badehose, sondern am Hals. Quasi ein kleiner airbag fürs Wasser.

Es muss ja keine riesen Schwimminsel um den Hals aufgebaut werden, aber ein "Halsschwimmring" in passender Größe zum passenden Alter und Gewicht, treibt jeden Körper nach oben und vor allem auch richtig mit dem Kopf nach oben.
Anhand der möglichen Signalfarbe des Schwimmrings könnte man dann auch erkennen, dass es sich um einen Notfall handelt.

Wenn man jetzt noch den Halsschwimmring automatisch ab einer gewissen Tauchtiefe aktivieren lässt, dann sind sogar Extremfälle durch sowas abzufangen.

Junge Junge... Ich hab da glaub gerade eine Marktlücke entdeckt! ;)
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29.05.2013 16:55 Uhr von FlatFlow
 
+6 | -0
 
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@BastB das braucht es bei sehr vielen (US) Kindern gar nicht mehr, den sie führen schon einen natürlichen Rettungsring mit sich *g*
wer Ironie findet, kann sie behalten
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29.05.2013 17:04 Uhr von quade34
 
+8 | -0
 
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Mein Vater brachte mir das Schwimmen bei, gerade als ich Vier war. Vorher gab es keine Freiheit im Wasser, ohne dass die Eltern nicht ständig in der Nähe waren. Was heute bei der Beaufsichtigung der Kleinkinder abgeht ist verantwortungslos. Die Mütter sitzen weit ab vom Becken bei Cappucino und Marlboro und die Gören sind sich selbst überlassen. Der Bademeister soll die Verantwortung tragen. Das kann keiner leisten, wenn das Bad voll ist. Schon eine Kitafachkraft kann nicht 15 Kleinkinder in einem Bad beaufsichtigen. Technische Hilfen wie beschrieben sind eine Hilfe, können aber den Eltern nicht die Verantwotung abnehmen.
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29.05.2013 17:43 Uhr von dash2055
 
+2 | -1
 
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@quade34

Ich war mit 4 oder 5 Jahren in einem größeren See schwimmen, zusammen mit meinen Eltern. Irgendwann wollten sie weiter hinaus schwimmen, also sollte ich am Strand warten, gehört habe ich darauf "natürlich" nicht und bin fleißig losgeschwommen, tja nach einigen Metern hat sich herausgestellt das ein Schwimmflügel fleißig Luft ablässt, ich habe es dann noch geschafft mit einen funktionierenden Schwimmflügel zurück zum Strand zu schwimmen, oder eher zu zappeln.

Ich empfand und empfinde meine Eltern als sehr verantwortungsvoll, es geht manchmal einfach alles wahnsinnig schnell, vor allem wenn man sich auf das Kind verlässt. Es wären wirklich nur wenige Minuten bis zu meinem Ableben gewesen.

Zudem gab es da noch einige andere Schwimmer,, nur leider war wie sonst eigentlich immer gerade keiner in der Nähe.

Und beschützen können dich Eltern selbst im Beisein auch nicht immer, mein Bruder wäre in seinem Kinderwagen beinahe von nen Auto weggerammt worden, ist natürlich fleißig mit erhöhter Geschwindigkeit über rot gefahren.

Mich hätte es dann später fast auf dem Gehweg erwischt, wieder Raser, nur dieses mal direkt auf den Gehweg rauf...

[ nachträglich editiert von dash2055 ]
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29.05.2013 17:45 Uhr von CrazyWolf1981
 
+0 | -0
 
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Wie soll das genau gehn? Wenn Kinder schwimmen ist der Hals normal auch im / unter Wasser. Außer das teil kan unterscheiden wie weit unter Wasser.
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30.05.2013 10:40 Uhr von pattayafreak
 
+0 | -0
 
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@FlatFlow
Aber der sitzt dann wieder an der falschen Stelle.
Dieser natürliche Rettungsring würde dann den Arsch aus dem Wasser hiefen.
Lol

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