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Nordkorea-Experte: Nordkorea verändert sich

In Nordkorea gibt es Veränderungen, die im Westen bislang teils unbemerkt blieb. Für die Staatspropaganda werden mittlerweile moderne Mittel wie unter anderem Facebook, Twitter und Youtube benutzt. Doch das ist nicht alles.

"In der Regel fanden sich auf den öffentlichen Gebäuden aufgemalte Schriftzüge, Rot auf Weiß oder umgekehrt. Nur ,Amerikanischer Imperialismus‘, diese Wörter waren oft in Schwarz geschrieben, um die besondere Verderbtheit hervorzuheben", so Rüdiger Frank, Nordkoreaexperte der Universität Wien.

Nun aber soll sich das Bild verändert haben. Die neuen Schriftzüge würden oft in Stein oder Beton, ohne Farbe graviert. Das soll nun der neue, weniger auffällige, Look sein. Auch unter dem Volk soll es nicht mehr ganz so wie früher sein. Das Infragestellen der Propaganda würde zunehmen.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Nordkorea, Experte, Propaganda, Kim Jong-un
Quelle: www.focus.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2013 10:29 Uhr von quade34
 
+13 | -4
 
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Wie wollen die denn die Bevölkerung über Internetforen erreichen, wenn nur eine begrenzte Zahl von Gefolgsleuten Zugang zu dieser Technik hat?
Auch in der DDR hatten nur wenige ein Telefon. Und auf den Lande gab es die FDJ Aktionen, wobei dem Bürgern die Antennen entweder abgerissen oder auf die Ostsender neu ausgerichtet wurden, um den Menschen die Information zu erschweren oder unmöglich zu machen. Störsender behinderten den Radioempfang und im Raum Dresden konnte man kein Westfernsehen empfangen. Darum auch das Tal der Ahnungslosen genannt.
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29.05.2013 11:36 Uhr von ghostinside
 
+6 | -1
 
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Neue Farben...Na das wird die leeren Bäuche füllen...
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29.05.2013 14:16 Uhr von pest13
 
+0 | -0
 
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@quade34

Komischerweise waren die Menschen aus dem "Tal der Ahnunslosen" mit der DDR-Regime weniger zufrieden, kritisierten häufiger die Regierung und haben mehr Ausreisevisa beantragt.
Nachlesen kann man die hier (http://books.google.de/...)
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29.05.2013 14:54 Uhr von ArrowTiger
 
+2 | -1
 
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@quade34:

-- "...um den Menschen die Information zu erschweren..."

Jedem Land seine Propaganda-Methoden. Uns geht es hier doch nicht viel anders! Fast nur noch gleichgerichtete Meldungen von mehrheitlich politiktreuen Medien in der Hand weniger Profiteure.

Nach unabhängigen Infos muss man gezielt suchen, oder sie finden sich fast nur noch im Nachtprogramm der ÖR, Nischenmagazinen oder ausländischen Medien. Wenigstens gibt es sie - aber was bringt das, wenn die Masse der Bürger von der Propaganda verseucht wurde? Ahnungslose gibt es also leider auch hier im Lande viel zu viele.

Wird Zeit, daß sich die "Vierte Gewalt" wieder ihrer eigentlichen Bestimmung erinnert!

[ nachträglich editiert von ArrowTiger ]
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17.06.2013 19:16 Uhr von EISENFUSS0815
 
+1 | -0
 
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@quade34

dieser Quatsch wurde in den 50er Jahren gemacht....in den 80ern wurden sogar Gemeinschaftsantennen errichtet, mit denen man alle Sender empfangen konnte,welche in das Gebiet einstrahlten.

[ nachträglich editiert von EISENFUSS0815 ]

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