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Hamburg: Ständige Angriffe auf einen Schuhladen

In dem Hamburger Stadtteil Ottensen ereignen sich seit Eröffnung des Geschäftes Angriffe auf einen Schuhladen. Des öfteren wurde der Laden bereits beschmiert oder Fenster eingeschlagen.

Die Besitzerin des Schuhladens, Martina Petrovic, kann sich den Hass nicht erklären. An der Stelle befand sich früher ein Imbiss und ein beliebter Kiosk.

"Ich frage mich bis heute, warum die das machen. Ich kann mir nicht erklären, wer so etwas tut", sagte die 27-Jährige entsetzt.


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Hamburg, Angriff, Besitzer, Schuhgeschäft
Quelle: www.mopo.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.05.2013 06:23 Uhr von brycer
 
+18 | -0
 
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Das werden wohl die Stammkunden des ehemaligen Imbiss und des Kiosks gewesen sein, die immer noch nicht begreifen können dass ihre achsobeliebte ´Tankstelle´ nicht mehr da ist.
Auf vernunftbegabte Täter würde ich hier nicht tippen. ;-P
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29.05.2013 08:20 Uhr von sooma
 
+6 | -2
 
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Den Anwohnern war der Kiosk und der Imbiss eben lieber als eine Ausbeuter-Schuhkette. Und mit "weniger vernunftbegabt" oder gar "unintelligent" hat das sicher nichts zu tun, eher wohl im Gegenteil:

«Der Laden sei ein "Reizobjekt" in dem Szeneviertel, in dem der Unmut gegen die zunehmende Zahl an Ketten und Filialläden wächst. Zivilfahnder hätten einmal mehrere Tatverdächtige festgenommen, die in Verbindung zum vorherigen Mieter stehen, der dort einen Dönerladen und Kiosk betrieben hat. [...]

Dass Randalierer Loveboots erneut attackiert haben, wundert einige Ottensener nicht. "Solche Schickimickiläden für 14-Jährige brauchen wir hier bei uns nicht - davon gibt es schon viel zu viele", sagt eine 50 Jahre alte Anwohnerin, die seit 27 Jahren in dem Stadtteil lebt. Die urige Raucher-Eckkneipe Möller gegenüber dem neuen Schuhgeschäft ist ihr Stammladen. Sie mag die Gaststätte mit der Patina an den Wänden, in der jeder jeden kennt. Loveboots mag sie nicht. "Und mit der Meinung bin ich nicht alleine." Für die älteren Bewohner gebe es immer weniger Einkaufsmöglichkeiten. "Hier herrscht ein Altersrassismus", sagt sie und steckt sich empört eine Zigarette an. "Dabei müsste die Infrastruktur für alle etwas bieten." Aber die meisten Geschäfte richteten sich an junge Leute oder seien sehr teuer. "Wo kriege ich hier denn noch Nähgarn oder günstige Schuhe?" Die alten Kaufhäuser hätten alle schließen müssen. Ebenso wie viele Kneipen. "Stattdessen müssen wir Mercado, Ikea und Läden wie Loveboots ertragen." Parallel stiegen hier die Wohnungsmieten. "Das ist eine traurige Entwicklung." Durch die Verdrängung - neudeutsch Gentrifizierung - werde der Charme des Viertels wie in anderen Stadtteilen auch zerstört. "Der Schuhladen hat den türkischen Ladeninhaber verdrängt und seine Existenz ruiniert."» http://www.abendblatt.de/... (19.04.12)

Dieses Problem der Gentrifizierung gibt es in allen Großstädten: http://de.wikipedia.org/...
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29.05.2013 08:31 Uhr von mymomo
 
+0 | -3
 
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@wil...
najaaa... dann würde mc donalds ebenso solchen attacken ausgesetzt sein, schließlich gibts da auch nur fraß der wie schuhsohlen schmeckt...


mal zum thema: wie schauts denn mit ner videoüberwachung aus? würd sich doch so langsam mal anbieten, oder?
spätestens nach dem zweitem mal hätte ich sowas installiert
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29.05.2013 09:13 Uhr von TQ.
 
+2 | -0
 
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kleider und mode schuhe haben in fachgeschäften eine marge von bis zu 100% auf den einstand.
dies liegt daran, dass die artikel nur gerade eine saison aktuell sind und dannach im ausverkauf verramscht werden.
zudem wird viel geklaut und teilweise beim anprobieren vermutzt oder beschädigt. auch das ist bestandteil der kallkulation.

im blumenladen muss man die welken nicht verkauften blumen auch über die verkauften mitfinanzieren...

...und nein, ich bin weder in der mode- noch in der blumenbranche tätig :-)
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29.05.2013 09:19 Uhr von OttoKarl
 
+1 | -0
 
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@mymomo

Mit einer Cam installieren das war wohl nichts.

Genau vor unserer Haustür ist ein Mieter überfallen und abgestochen worden.
Daraufhin wollte unserer Hauswirt eine Cam installieren. Ist nicht gebehmigt worden, da die Cam auch alles andere aufnimmt.
Dann sollte eine Cam den Müllplatz überwachen, da sich einige Mieter dort entrümpeln. Ist auch verboten worden. Eine Cam zu installieren kannst Du vergessen.
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29.05.2013 09:54 Uhr von Thomas-27
 
+2 | -1
 
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@sooma:
Wenn die Anwohnerin Recht hat und wirklich niemand den Laden da braucht, wird sich das doch von selbst regulieren. Niemand betreibt auf Dauer einen Laden den niemand braucht.

Und wenn wirklich viele Menschen dort einen Laden gebraucht hätten, in dem es Nähgarn, günstige Schuhe und Bier gibt, würde es diese Läden dort jetzt noch geben. Wer schließt schon ein gut florierendes Geschäft?
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29.05.2013 15:57 Uhr von wevdmue
 
+1 | -0
 
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@OttoKarl:
Dann eben verbotenerweise und etwas kleines verstecktes anbringen... kann man dann zwar nicht verwerten um jemanden zu verklagen, aber eventuell kann man dann einen Privatdetektiv auf Person x oder y ansetzen die man beim Beschädigen gefilmt hat. Dem gibt man dann nur die Info, wenn er beschatten soll, man habe da einen Verdacht... dass der konkret von der gefilmten Straftat herrührt interessiert dann keinen, der Detektiv dann halt - diesmal legal - den nächsten Anschlag dokumentiert.
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30.05.2013 13:10 Uhr von tfs
 
+0 | -0
 
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"29.05.2013 08:20 Uhr von sooma

Den Anwohnern war der Kiosk und der Imbiss eben lieber als eine Ausbeuter-Schuhkette. Und mit "weniger vernunftbegabt" oder gar "unintelligent" hat das sicher nichts zu tun, eher wohl im Gegenteil:"

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Sonderlich intelligent sind diese Pfeifen trotzdem nicht, der alte Laden ist nicht mehr da weil er pleite gegangen ist, fertig aus, für das Unvermögen der Vormieter und die Gentrifikation kann der neue Laden nichts, ob man den nun mag oder nicht, abgesehen davon gibt´s da in der Gegend mehr als genug Dönerbüden, und Sprit gibt´s auch an jeder Ecke.

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