28.05.13 21:22 Uhr
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OECD: Deutsche Ämter beschäftigen zu wenige Migranten

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sieht Deutschland auf dem Schlussplatz unter den OECD-Ländern, was die Integration von Zuwanderern in den öffentlichen Dienst angeht. OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig hält dies für ein großes Problem.

Er führt die skandinavischen Länder als Beispiel an, wo der öffentliche Dienst "geradezu als Motor der Integration" angesehen wird. Dies erhöhe auch die Sichtbarkeit im öffentlichen Leben, was zu mehr Austausch führt. Positiv erwähnt die OECD das Anfang April in Kraft getretene Anerkennungsgesetz.

Die OECD führt weiterhin an, dass es Migranten mit akademischer Bildung auf dem deutschen Arbeitsmarkt verhältnismäßig schwer haben. Die Beschäftigungsquote liege mehr als zwölf Prozent unter derjenigen von in Deutschland Geborenen. Niedrigqualifizierte Migranten hätten allerdings ähnliche Chancen.


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WebReporter: Tamerlan
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsche, OECD, Migranten
Quelle: www.zeit.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2013 21:38 Uhr von syndikatM
 
+3 | -8
 
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gibts dazu auch ein nicht extremistisches emanzenblättchen als quelle?
soll doch thomas nach skandinavien zu seinen lieblingen auswandern, wenn er die schnauze von deutschen so voll hat. nur sollte er sein auto daheim lassen wenn er in eine migrantengegend zieht.
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28.05.2013 21:47 Uhr von mueppl
 
+11 | -5
 
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>>OECD: Deutsche Ämter beschäftigen zu wenige Migranten<<
Ja und, wo ist das Problem?
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28.05.2013 21:49 Uhr von Tamerlan
 
+8 | -8
 
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Zeit und extremistisch? Konkreten Anlass für die Behauptung?
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28.05.2013 22:04 Uhr von xjv8
 
+11 | -5
 
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Gut so, schon deswegen, weil ich der türkischen Sprache nicht wirklich mächtig bin.
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28.05.2013 22:22 Uhr von kingoftf
 
+6 | -6
 
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Da sind schon genug Migranten, nur auf der anderen Seite vom Tresen /Schreibtisch
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28.05.2013 22:29 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+10 | -6
 
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Was sollen wir noch alles für Migranten machen?

Was dürfen wir denn von unseren Migranten zu erwarten?
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28.05.2013 22:37 Uhr von Tamerlan
 
+5 | -10
 
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@Best_of_Capitalism:
>"Was sollen wir noch alles für Migranten machen?"

Faire Möglichkeiten bieten in der Gesellschaft Fuß zu fassen. Einwanderer haben es nämlich immer schwerer als die lokale Bevölkerung die schon stark vernetzt ist. Etwas Symbolik in die Einbürgerung geben wär auch eine nette Geste. :)
Die Einwanderer in Amerika freuen sich immer einen Ast ab, wenn sie Staatsbürger sind und die Amis freuen sich mit.
Würde eher die Elite der Welt anlocken als Parolen und immergleiche Floskeln die die Bringschuld 100% bei den Einwanderern sehen, um es mal stark übertrieben auszudrücken. Sind die kleinen Dinge die sowas ausmachen.

>"Was dürfen wir denn von unseren Migranten zu erwarten?"

Das selbe was man von jedem Deutschen erwartet. Das sie sich einbinden, Steuern zahlen, Leben. Und das am besten konfliktfrei und in Harmonie.
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28.05.2013 22:59 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+8 | -5
 
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@Tamerlan

"Die Einwanderer in Amerika freuen sich immer einen Ast ab, wenn sie Staatsbürger sind und die Amis freuen sich mit."

Aber nicht was Muslime betrifft.

wenn ich falsch liegen sollte, einfach mal in den USA versuchen, aber nicht sauer sein wenn es kein Hartz IV für Ausländer gibt.

Und so könnte eine Einbürgerungsfeier in Deutschland aussehen
http://www.youtube.com/...

"Würde eher die Elite der Welt anlocken als Parolen und immergleiche Floskeln die die Bringschuld 100% bei den Einwanderern sehen, um es mal stark übertrieben auszudrücken. Sind die kleinen Dinge die sowas ausmachen.
"

100% Bringschuld ist immer bei den Einwanderern, das gilt aber auch für uns Deutsche wenn wir mal woanders einwandern.

Wie soll die Verteilung denn sonst aussehen? Natürlich müsste sie anders aussehen, wenn Deutsche Staatsbürger an der Grenze der jeweiligen Länder mit den Lasso stehen würden um die Migranten einzufangen, aber das tun sie nicht

Ich selber bitte hier keinen Ausländer rein, aber ich vertreibe auch keinen. In wie fern habe ich jetzt eine Bringschuld gegenüber Migranten?

Und falls Du selber ein Migrant sein solltest, dann hoffe ich jetzt aber das Du aus den USA postest und nicht aus Deutschland (denn dort ist ja alles einfacher und besser für Migranten)
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28.05.2013 23:22 Uhr von Tamerlan
 
+2 | -5
 
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Die Einbürgerungsprozedur hab ich selbst nicht mitgemacht, Familie lebt hier schon etwas länger. Laut ihren Schilderungen gab es damals aber nur die Papiere und fertig war die Einbürgerung. 100% bürokratisch, als würde man einen beliebigen Wisch kriegen. Find ich schade, weswegen ich für neue Migranten etwas gewünscht hätte was ihnen klarmacht, dass sie jetzt Deutsche sind. Dein verlinktes Video wirkt zwar etwas peinlich (die ganze Prozedur, nicht die Aussage am Ende die sowieso überhaupt nicht klargeht), aber ist doch schonmal was.

Und zu der Bringschuld. Klar werden die größten Anstrengungen die Migranten aufbringen müssen. Sprache lernen, Gepflogenheiten verstehen und sich ein Stück weit anpassen. Was ich von der empfangenden Bevölkerung erwarte, und auch selber lebe, ist den Leuten vorurteilsfrei zu begegnen und sich gegenseitig auch etwas Freiheiten lassen.
Integration sollte nicht heißen, dass man sich Fritz nennt und die Haare blondiert, sondern, dass man sich hier wohlfühlt und gut miteinander klarkommt. Im alltäglichen Leben in NRW seh ich das auch, was mich freut.

Ausnahmen die das Miteinander stören gibt es, von beiden Seiten. Besonders den "unterschwelligen Rassismus" kann man häufiger beobachten, dem man im Schul- und Arbeitsleben begegnet. Von den Migranten auffälliger natürlich hin und wieder Pöbeleien..

Deswegen fand ich den Vorschlag von Thomas Liebig (der OECD-Experte) eigentlich nicht verkehrt, mehr Migranten in den öffentlichen Dienst einzubinden. Bindet die Migranten enger an den Staat und hilft beiden Seiten Vorurteile abzubauen.
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28.05.2013 23:26 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -4
 
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Ich glaube die OECD liegt damit falsch, ich könnte wetten das Aussiedler und deren Nachkommen nicht als Migrant gezählt werden, da diese sofort einen deutschen Pass bekommen.
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29.05.2013 01:08 Uhr von shadow#
 
+1 | -5
 
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@ Best_of_Capitalism

"100% Bringschuld ist immer bei den Einwanderern..."

Das stimmt so nicht ganz, da es vom Gegenüber zumindest ein wenig Respekt, Fairness und Chancengleichheit bedarf.
Und während die Situation in vielen Ländern schlechter als in Deutschland ist, gibt es auch genügend Länder in denen diese Sachen wesentlich besser laufen.
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29.05.2013 02:35 Uhr von jupiter12
 
+1 | -4
 
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@best of....

"Und falls Du selber ein Migrant sein solltest, dann hoffe ich jetzt aber das Du aus den USA postest und nicht aus Deutschland (denn dort ist ja alles einfacher und besser für Migranten) "

JA, mach ich, und?
Warst Du schon mal in den USA? Weist Du was hier abgeht?

Hier werden Migranten integriert, Jobs werden nach Qualifikation vergeben, nicht nicht Religion oder Hautfarbe.
It´s a LAW! Du brauchst nicht mal Englisch sprechen, die Komunen bieten ESL kurse an....
Hier gibt es ganz klare Anti Diskreminierungs- und Rassismus Gesetze.
Verstoesst Du dagegen bei der Personalwahl oder mit Deinen Komentaren ........
also die ueblichen Verdaechtigen die hier rum Trollen wuerden hier im Knast oder Trailer leben.


bis neulich....

[ nachträglich editiert von jupiter12 ]
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29.05.2013 04:31 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -2
 
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@jupiter12

"
JA, mach ich, und?
Warst Du schon mal in den USA? Weist Du was hier abgeht?"


JA!

"Hier werden Migranten integriert, Jobs werden nach Qualifikation vergeben, nicht nicht Religion oder Hautfarbe."

Hier ist es auch so!

"It´s a LAW! Du brauchst nicht mal Englisch sprechen, die Komunen bieten ESL kurse an...."

Du brauchst hier nicht mal Deutsch sprechen oder gar Arbeiten gehen, die Kommunen bezahlen Dein Lebensunterhalt und Sprachkurse!

"Hier gibt es ganz klare Anti Diskreminierungs- und Rassismus Gesetze."

Hier auch! Du darfst Niemanden wegen seinem Geschlechts, Nationalität oder Glaubensrichtung ablehnen.(Übrigens nach US-Vorbild hier integriert)

"Verstoesst Du dagegen bei der Personalwahl oder mit Deinen Komentaren ........
also die ueblichen Verdaechtigen die hier rum Trollen wuerden hier im Knast oder Trailer leben.
"

Hier sind es Geldstrafen.


Jetzt die Quizfrage!

Wenn ich jetzt in den USA leben will...also NIX English, NIX Arbeit, NIX Akzeptanz der US-Amerikanischen Bevölkerung und Lebensstiel.

Bekomme ich dann auch um die 1.000USD/Monat Sozialleistungen gezahlt?

Auf Lebenszeit?

Bekommt man dann auch automatisch die US-Staatsangehörigkeit nach 7 Jahren im Land auf Sozialhilfe?


Und noch was! Die Mexikaner sind bei euch auch nicht integriert! Ich spreche hier auch nicht von EU-Einwanderer (oder von Süd-Koreanern oder Australiern), die haben hier mal GARKEINE Probleme über die es sich lohnen würde ein Wort zu verlieren.


Ich spreche hier ausschließlich von Arabern und Türken, die sich in KEINEM Land in Europa erfolgreich integrieren in KEINEM! (Nein auch nicht in Skandinavischen Ländern)

Und diese integrieren sich schon gar nicht in Massen in den USA! DAVON spreche ich.

Wir tun sicherlich weniger für Fachkompetentes und spezialisiertes Personal aus dem Ausland das ist richtig! Aber wir tun bei weitem mehr für integrationsunwillige/unfähige Migranten als die USA, ihr füttert da keinen durch der euch verachtet und nicht arbeiten geht!

Mit durchfüttern meine ich nicht diese eine Parkbank oder einen warmen Platz unter eine Brücke zu geben!

Und was die Sichtbare Obdachlosigkeit betrifft, da sind wir in Deutschland auch noch ein Stück entfernt, jetzt erzähl mir mal bitte das die USA mehr für ihre Bürger tun als wir für unsere Migranten!
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29.05.2013 09:22 Uhr von psycoman
 
+2 | -1
 
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Wie schon in der anderen News zu dem Thema.

Migranten steht es auch jetzt schon frei im öffentlichen Dienst zu arbeiten, und sie machen dass auch, wie ich aus dem eigenen Freundeskreis weiß. Natürlich muss man dafür Deutsch beherrschen und einen halbwegs guten Schulabschluss vorweisen. Da waren auch schon die Eltern engagiert, dass die Kinder eine gute Schulbildung erhalten und die deutsche Sprache beherrsche.

Wer natürlich mit einem schlechten Hauptschulabschluss, mangelhaftem Deutsch und einem Vorstrafenregister eine Bewerbung herausschickt, wird eher nicht angenommen.

Beamte werden natürlich nur deutsche Staatsangehörige und das ist auch richtig so. Hoheitliche Aufgaben, also den Staat zu repräsentieren, sollten auch nur von Deutschen ausgeführt werden, egal ob Beamter oder Angestellter.

Ob derjenige jetzt Deutscher mit türkischem, russischem, chinesischem oder völlig ohne Migrationshintergrund ist, sollte egal sein.

Würde man sämtliche Formulare nur auf Deutsch und Englisch, für wirklich frische Asylanten etwa, anbieten und Übersetzter nur für eben diese zulassen, könnten die Leute vermutlichauch Deutsch, weil sie sonst kein Geld bekämen.

Wenn dann verpflichentende Deutschkurse für Einwanderer vorgeschrieben werden, wird aber wieder herumgemeckert, dass das ja Gängelung wäre, obwohl man den Einwanderern damit Starthilfe leistet.

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