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Liberty Reserve wurde geschlossen - Offenbar größter bekannter Geldwäscheskandal

Der in Costa Rica ansässige Finanzdienstleister Liberty Reserve ist nicht mehr online. Grund sind die Zugriffe und Ermittlungen der US-Justiz. Das Unternehmen soll für eine gigantische Geldwäsche verantwortlich sein. Eine Million Nutzer führten 55 Millionen Transaktionen aus.

Ermittler gehen davon aus, dass sechs Milliarden Dollar illegal an Behörden vorbei transferiert wurden. Liberty Reserve war quasi das Paradies für illegale Finanzangelegenheiten. Geschäfte mit Kinderpornografie wurden genauso abgewickelt wie Drogenbezahlungen.

Die Justiz von 17 Ländern ermittelte gemeinsam. Arthur B., der Gründer von Liberty Reserve, wurde vor wenigen Tagen in Spanien verhaftet. In Costa Rica und den USA wurden weitere vier Personen festgenommen.


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WebReporter: knollenbovist
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Betrug, Geldwäsche, Liberty Reserve
Quelle: www.spiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2013 19:21 Uhr von knollenbovist
 
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Schade. Gerade im Warez-Geschäft wäre LR eine gute Möglichkeit gewesen. Müssen halt andere Dienstleister nachrücken.
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29.05.2013 06:36 Uhr von fuxxa
 
+1 | -0
 
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Ist ja klar, dass hier die Drogen- und Kinderpornokeule ausgepackt wird. Ist nur ne Frage der Zeit, bis auch Bitcoin, Paysafe, Ukash, Moneybookers und Co der gleiche Vorwurf gemacht wird, sowie jedem, der nen Batzen Bargeld zuhause zu liegen hat.
Wenn Banken aus dem Nichts Geld erschaffen, dafür horrende Zinsen verlangen und dieses über Briefkastenfirmen ins Ausland verschieben und damit gegen Staaten wetten wird natürlich nichts unternommen.
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29.05.2013 13:25 Uhr von T.Eufel
 
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"Wenn Banken aus dem Nichts Geld erschaffen, dafür horrende Zinsen verlangen und dieses über Briefkastenfirmen ins Ausland verschieben und damit gegen Staaten wetten wird natürlich nichts unternommen."

/100% sign
Von den Verbrechern der Banken und deren Politmarionetten ist noch keiner strafrechtlich verfolgt worden.


"Ist ja klar, dass hier die Drogen- und Kinderpornokeule ausgepackt wird. Ist nur ne Frage der Zeit, bis auch Bitcoin, Paysafe, Ukash, Moneybookers und Co der gleiche Vorwurf gemacht wird, sowie jedem, der nen Batzen Bargeld zuhause zu liegen hat."

Paysafe und Ukash sind sowieso an ihrem Ende angelangt. Webmoney wäre eine super Alternative. Die sitzen in Russland und Russen sind nicht unbedigt USA hörig. Noch besser wäre Bitcoin. Der ist dezentral, man kann keine physischen Personen zur Rechenschaft ziehen weil es keine gibt und auf Regulierungsversuche oder gar Verbote ernten die Boys nur ein kryptographisches Lächeln.
Was immer die Zinsknechte auch tun werden: Internetzahlungsarten sind gerade erst am Anfang und loswerden tun sie die nimmermehr und das ist gut so.

[ nachträglich editiert von T.Eufel ]

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