28.05.13 18:37 Uhr
 335
 

Studie: Deutsche Unternehmen rechnen sich arm und schleusen Milliarden am Staat vorbei

Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung hat in einer Studie veröffentlicht, dass sich deutsche Unternehmen "arm rechnen" und so Milliarden am deutschen Fiskus vorbei schleusen. Das DIW äußerte, dass es sich in etwa um 92 Milliarden Euro handeln würde.

"Wenn die Konzerne Milliarden an den Finanzämtern vorbei schleusen, entziehen sie der öffentlichen Hand das Geld für die Daseinsvorsorge, tragen zur Politikverdrossenheit bei und beschädigen die Demokratie", so Monika Heinold von den Grünen.

DIW-Steuerexperte Stefan Bach äußerte, dass die Unternehmen zwischen 2001 und 2008 21 Prozent Steuern auf ihre Gewinne bezahlt hätten. Das sei sehr viel weniger, als der Gesetzgeber eigentlich vorgesehen hat.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Staat, Unternehmen, Milliarden, Steuerbetrug
Quelle: www.handelsblatt.com
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
28.05.2013 18:39 Uhr von ZzaiH
 
+13 | -0
 
ANZEIGEN
und was gibts neues?
Kommentar ansehen
28.05.2013 18:42 Uhr von bpd_oliver
 
+9 | -1
 
ANZEIGEN
>> tragen zur Politikverdrossenheit bei

Diesmal nicht, dafür sind die Parteien (ganz gleich welche Farbe) selbst verantwortlich!
Kommentar ansehen
28.05.2013 20:03 Uhr von Borgir
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
@BastB

Der Staat rechnet sich doch auch laufend alles schön. Warum sollten sie also was dagegen tun, dass sich Unternehmen ihre zu zahlenden Steuern schön rechnen.
Kommentar ansehen
28.05.2013 22:06 Uhr von mueppl
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
>> tragen zur Politikverdrossenheit bei....<<

Politikerverdrossenheit. Das ist der kleine aber feine Unterschied.

Refresh |<-- <-   1-4/4   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2016 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Nigeria: Mindestens 200 Tote beim Einsturz einer Kirche in der Stadt Uyo
Milliardenkosten - Ölkonzerne müssen alte Bohrinseln abbauen
Fußball/1. Bundesliga: Bayern München schickt Weißwurst-Prämie nach Ingolstadt


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?