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Italien: Schülerin springt nach Cybermobbing in den Tod - Eltern verklagen Facebook

In Italien sprang jetzt eine 14 Jahre alte Schülerin aus dem dritten Stock freiwillig in den Tod, nachdem sie bei Facebook massivem Cybermobbing ausgesetzt war.

Jetzt verklagt eine Elternorganisation das soziale Netzwerk wegen des Falls.

Die Klage basiert auf der Tatsache, das unter 18-Jährige in Italien keine Verträge eingehen dürfen. Doch genau das tut Facebook ihrer Meinung nach. Speziell der Eingriff in die Privatsphäre steht dabei im Mittelpunkt.


WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Italien, Facebook, Eltern
Quelle: www.krone.at

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.05.2013 19:02 Uhr von Captnstarlight
 
+7 | -3
 
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Net Facebook trägt Schuld, sondern die elendigen Mobber. Früher hieß das übrigens nicht Mobbing sondern üble Nachrede und das ist strafbar.
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28.05.2013 19:11 Uhr von Bildungsminister
 
+9 | -2
 
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Hier haben aber nicht nur die Mobber versagt. Ich habe selbst 3 Töchter, zwei davon im Teen-Alter, und man muss schon fast blind sein, um so etwas nicht mitzubekommen. Jeder, der sich mit seinen Kindern beschäftigt, und der nicht nur an ihnen vorbei lebt, sollte so etwas erkennen können.

Natürlich tragen die Mobber die Hauptschuld, obgleich man sagen muss, dass so etwas sehr schnell, problemlos, eine sehr gefährliche Eigendynamik entwickelt. Da fängt einer an, und schon potenziert sich das. Gerade unter Jugendlichen, bei denen Profilierung im Vordergrund steht, geht so etwas ganz schnell. Da mag der einzelne nicht mal merken, wie schlimm er sich gerade benimmt, weil man das aus der Gruppe heraus gar nicht merkt.

Und natürlich kann man Facebook per se nicht verantwortlich machen. Trotzdem ist Facebook insgesamt die Pest, und auch ein Grund warum man überlegen sollte, ob man seinen Kindern den Zugang erlaubt. Aber die Diskussion darüber würde nun zu weit gehen, und das muss auch jeder selbst wissen. Gründe dagegen gibt es viele, und vor allem noch mehr, wenn es um Jugendliche geht, die gerade dabei sind sich selbst zu finden.

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